Auslastung unter Vista verringern

Cedric

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Hallo,

seit ich vor kurzem auf Vista Enterprise umgestiegen bin, habe ich ein kleines "Problem".

Unter Windows XP Professional lief mein Notebook (Thinkpad T42, 1,85 GHz, 2 GB RAM) nur sporadisch unter hoher oder voller Auslastung. Dies zeigte sich auch in einer mittleren CPU-Temperatur von ca. 40-42°.

Unter Windows Vista Enterprise sinkt die CPU-Temperatur eigentlich nie unter 55°, was ich als Hinweis auf ständig laufende Dienste zurückführe. Ein solches Phänomen konnte ich unter XP auch kurzzeitig beobachten. Nachdem ich den Indizierungsdienst ausgeschaltet hatte, war wieder im wörtlichen Sinne Ruhe.


Welche Dienste kann ich unter Vista bedenkenlos deaktivieren, so dass ich wieder zu meiner normalen Betriebstemperatur komme?

Danke
Stephan
 
Morgen,

ich habe diese Reg-Files verwendet.
Die deaktivieren die meisten unnötigen Dienste.

Die Variante "save" ist absolut ungefährlich fürs System und bietet eine super Grundlage zum weiteren Optimieren der Dienste.

(Ich fahre aber auch mit "tweaked" sehr gut)

Grüße
 
Hallo,

Danke für Deine Antwort.

Leider hat Speedvista nicht den gewünschten Erfolg erbracht, schade.

Mein System ist - aus meiner Sicht - wirklich rudimentär aufgesetzt, d. h. Windows Vista Enterprise, Office Enterprise 2007, SQL Server 2008, Kaspersky Antivirus, Adobe Acrobat Reader 9 und Notebook Hardware Control (NHC). Beim SQL Server sind alle Dienste auf manuell gesetzt und laufen nicht automatisch.

Zum Vergleich "ackert" mein zweites Notebook (2 GHz, 4 GB RAM) mit XP und ähnlicher Software nicht annähernd so. Das liegt jedoch nicht am mehr an RAM, da es vorher, d.h. als mein erstes Notebook noch mit XP ausgestattet war, ebenfalls identische Auslastungen beider Systeme gab.

Ich denke, dass bei Vista einiges mehr im Hintergrund abläuft, was den Rechner zu zumindest zeitweise permanenten Rechenleistungen zwingt. Ich kann es an der Temperatur dingfest machen. Unter Vista kommt die CPU-Temperatur kaum noch unter 45°, selbst wenn ich nichts tue. Zum Vergleich, das zweite Notebook arbeitet zur Zeit mit diversen Software-Updateprozessen bei einer Temperatur von 42° vor sich hin.

Da ich ein Vista-Neuling bin, weiß ich (noch) nicht, wo der Hebel anzusetzen ist. Ich würde sehr gerne diese Auslastung minimieren, so dass meine CPU-Temperatur wieder bei ca. 40° liegt und der Lüfter nicht dauernd an ist.

Gruß
Stephan
 
Hallo,

Wie hoch ist denn deine Prozessorauslastung im Schnitt ?

hast du versucht diesen Schnickschnack wie Aero und die Sidebar etc abzustellen?
Zumindest Aero frisst viel Ressourcen und könnte die Auslastung erklären.
 
Vista zu Testzwecken mal ohne Dienste starten. Das kann man mit MS-Config, alle Dienste temporär zu Testzwecken abschalten und rebooten.
 
hi,
tipps zur optimierung habe ich keine.
jedoch kannst du mit Process Explorer sehr gut feststellen welche software/dienste werkeln und zugreiffen.
hilft sicher zum festtellen der auslastungen und bei der optimierung.

greetz lyvi
 
Danke für Eure Antworten und Tipps!

Hier mal eine Auflistung der unter Vista gestarteten Dienste:

Anwendungserfahrung
Anwendungshost-Hilfsdienst
Arbeitsstationsdienst
Aufgabenplanung
Basisfiltermodul
Benachrichtigungsdienst für Systemereignisse
Benutzerprofildienst
COM+-Ereignissystem
Computerbrowser
DCOM-Server-Prozessstart
Designs
DHCP-Client
Diagnoserichtliniendienst
Diagnosesystemhost
DNS-Client
Druckwarteschlange
Enumeratordienst für tragbare Geräte
Geschützter Speicher
Gruppenrichtlinienclient
IKE- und AuthIP IPsec-Schlüsselerstellungsmodule
Infrarotüberwachungsdienst
Intelligenter Hintergrundübertragungsdienst
IP-Hilfsdienst
IPsec-Richtlinien-Agent
Kaspersky Anti-Virus
Kryptografiedienste
KtmRm für Distributed Transaction Coordinator
Multimediaklassenplaner
Netzwerklistendienst
Netzwerkspeicher-Schnittstellendienst
Netzwerkverbindungen
NLA (Network Location Awareness)
Offlinedateien
Plug & Play
Programmkompatibilitäts-Assistent-Dienst
RAS-Verbindungsverwaltung
ReadyBoost
Remoteprozeduraufruf (RPC)
Sekundäre Anmeldung
Server
Shellhardwareerkennung
Sicherheitscenter
Sicherheitskonto-Manager
Sitzungs-Manager für Desktopfenster-Manager
Softwarelizenzierung
SSDP-Suche
SSTP-Dienst
Superfetch
Tablet PC-Eingabedienst
TCP/IP-NetBIOS-Hilfsdienst
Telefonie
Terminaldienste
ThinkPad PM Service
Überwachung verteilter Verknüpfungen (Client)
UPnP-Gerätehost
WebClient
Windows Search
Windows Update
Windows-Audio
Windows-Audio-Endpunkterstellung
Windows-Defender
Windows-Ereignisprotokoll
Windows-Fehlerberichterstattungsdienst
Windows-Firewall
Windows-Prozessaktivierungsdienst
Windows-Verwaltungsinstrumentation
Windows-Zeitgeber
WWW-Publishingdienst
XAudioService


Welche können bedenklos beendet und auf manuell umgesetzt werden?
 
genau das nehmen dir die registry-files ab, die ich im ersten post verlinkt habe..

einfach die dateien runterladen und die datei vistasave.reg ausführen !
 
Ich habe den Eindruck auf der Suche nach der Nadel im Heuhaufen zu sein, wobei die Nadel eigentlich ziemlich groß ist. Irgendwelche Dienste verursachen die stärkere Auslastung als zuvor, d.h. als unter XP. Aber welche? Die Save-Variante der Reg-Files hat leider nicht den gewünschten Erfolg erbracht.

Irgendetwas werkelt noch fleißig vor sich, momentan keine Ahnung was. Vergleiche ich die Liste der in der savereg-Variante aufgeführten Einträge, so sehe ich bei mir noch einige mehr. Schalte ich die unter www.speedyvista.com unter save auf manual oder disabled gesetzten Dienste ab, so verringert sich jetzt die CPU-Temperatur wenigstens auf ca. 48°. Zumindest ein Teilerfolg.

Habt Ihr noch eine Vorstellung, welche Prozesse bzw. Dienste ausser denen in der savereg-Variante Genannten deaktiviert werden können?
 
schalt erst mal alle aus. Um zu sehen, ob es überhaupt daran liegt.
 
Welchen Sinn soll das denn machen, alle Dienste abzuschalten und wie soll das gehen?

Der Indexdienst sorgt sicher nicht für permanente Zugriffe,
sobald die Laufwerke indiziert sind (macht das System bei Leerlauf) ist Ruhe.

Ich hätte erstmal das Antivirus Programm imn Verdacht.
Schmeiss doch mal NHC runter und tausche Acrobat gegen Foxit und den Virenscanner gegen eine mobil-Variante
die nur bei Bedarf aktiv wird.

Die automatischen Update und Service Pack sollten nach der installation natürlich durch sein,
dauert nach der Erstinstallation ja auch immer ein bischen.

Danach würde ich gezielt vorgehen, gibt hier ja genug Einträge im Forum um eine Platte zum schweigen zu bringen.
 
[quote='Bryan99',index.php?page=Thread&postID=423124#post423124]Welchen Sinn soll das denn machen, alle Dienste abzuschalten und wie soll das gehen?
[/quote]
Das geht so wie oben beschrieben mit msconfig mit wenigen Clicks + reboot.

Es bringt erstmal Erkenntnis, was durch Abschalten von Diensten überhaupt erreichbar ist. denn ggf. liegt es an etwas anderem (z.B. an den ThinkVantage Tools oder an Anti-Virus Software).
 
Hallo,

das Abschalten von Diensten (siehe www.speedyvista.com bzw. die bereits genannten reg-Files) hat zu einem Teilerfolg geführt. Die Auslastung ist nicht mehr so hoch, die Temperatur liegt im Schnitt bei ca. 45°. ThinkVantage-Software habe ich gar nicht installiert, nur die, die ich auch genannt habe. Auch die Antivirus-Software habe ich getestet, jedoch zeigt das Deaktivieren keinerlei gravierende Auswirkung (Kaspersky ist prinzipiell schlank und belastet das System nicht sehr).

Ich denke schon, dass es an einigen Diensten liegt, weshalb das Notebook noch stärker im Hintergrund ackert als das XP-Pendant.

Danke
 
Ich bleibe mal dabei, DIenst wie "Windows-Audio" oder den "Benachrichtigungsdienst..." abzuschalten halte ich für Quatsch.
Wozu soll das gut sein?

Das Problem das bei dir auftritt ist ja nicht Standardmaessig bei jeder Installation vorhanden.
Also wird es ja durch zus. Software oder Konfiguration ausgelöst werden.

Ich wuerde empfehlen lieber gezielt den Verursacher zu ermitteln als wahllos alles abzuschalten.
 
Ein "wahlloses" Abschalten der Dienste empfehle ich auch nicht, an so eine Möglichkeit habe ich nicht mal ansatzweise gedacht. Ich bin sehr bedacht die Liste der Dienste durchgegangen und habe gezielt den einen und anderen Dienst von automatisch auf manuell umgeschaltet. Der Erfolg ist deutlich spürbar und messbar (in Temperatureinheiten :-))

Eine Standardinstallation von Vista lastet im Vergleich zu einer Standardinstallation von XP das System mehr aus. Ich habe hier zwei Notebooks stehen, an denen ich das deutlich sehen kann.

An der Stelle möchte ich mich auch einmal bei Euch für Eure Meinungen zum Thema und die rege Diskussion bedanken.
 
[quote='Cedric',index.php?page=Thread&postID=423767#post423767]Der Erfolg ist deutlich spürbar und messbar (in Temperatureinheiten :-))
[/quote]
Miss mal lieber den Stromverbrauch. Ist präziser und die Temperatur hängt davon 1:1 ab.
 
[quote='Cedric',index.php?page=Thread&postID=423767#post423767]Eine Standardinstallation von Vista lastet im Vergleich zu einer Standardinstallation von XP das System mehr aus. Ich habe hier zwei Notebooks stehen, an denen ich das deutlich sehen kann. [/quote]

Ja, und eine Standardinstallation von XP lastet das System mehr aus als DOS. ;-)

Ich denke nur wenn das hier einer liest der nicht si im Thema steckt und wirklich ALLE Dienste abschaltet...., egal.
Freut mich das dein Temperaturproblem jetzt gelöst ist.
 
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