Beamer verursacht Audio-Brummen

bones

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Hallo,

mir bereitet der Anschluss eines Beamers Probleme. Wenn dieser über den VGA-Port meines T60 angeschlossen ist, höre ich ein sehr deutliches Brummen auf meiner Stereoanlage, welche über den Kopfhörerausgang angeschlossen ist (VGA-Stecker dran -> brummt // Stecker ab -> brummt nicht). Das Problem liegt nicht am ThinkPad, da es in der gleichen Form auch auftritt, wenn ich mein Netbook oder den Lenovo300 meiner Freundin anschließe. Habe schon probiert das Brummen zu reduzieren, indem ich die Boxen weiter weg trage, aber das hat keinen Effekt. Über die Lautsprecher der Rechner tritt das Geräusch nicht auf, über Kopfhörer auch nicht. Gibt es eine Möglichkeit, das Brummen der Stereoanlage abzustellen?

Für Tipps dankbar, bones
 
stichwort: brummschleife

such einfach mal nach nem mantelstromfilter (schweinebucht, hifi-dealer oder was auch immer) und klemm den zwischen notebook und stereoanlage. dann sollte das eigentlich auf ein erträgliches maß reduziert oder ganz weg sein... :D
 
Möglicherweise reicht es auch schon, Stereoanlage und Laptop an die selbe Steckdosenleise anzuschließen.
Ansonsten kann man so ein Geräusch auch umgehen, wenn man den Sound digital über Toslink oder Coax weitergibt, aber die Option besteht hier wohl nicht.
Denke auch, dass du einen Mantelstromfilter brauchen wirst.

Grüße,
mikar
 
Manchmal hilft es auch, die Stromstecker der beteiligten Geräte zu drehen. Bei drei Geräten sind das "brutto" 8 Möglichkeiten für die Stecker.

Edit: Das läuft ungefähr auf dasselbe hinaus, was mikar schon geschrieben hat.
 
Oder Du machst es gleich alles kompl. drahtlos - dann brummt nix mehr. Wenn Dein Beamer einen (W)LAN-Anschluß hat, brauchst Du nur noch einen "Funk" zur Audioanlage. Ich teste gerad' eine 60EUR-Lösung von Lindy, die bislang völlig streßfrei läuft in überragender Qualität (USB-Senderstick wird als USB-Lautsprecher erkannt (keine eigene Soundkarte! - keine Treiberinstall.!) und überträgt digital(!) zum Empfänger an der Anlage, der allerdings auf analog wandelt und somit nur Stereo an die Anlage gibt). Latenzzeiten halten sich im vertretbaren Rahmen. X61t hat eine Atheros abgn, Router ist ein abgn mit gleichem Atheroschipsatz. Vom WPA2-Router geht's hier mit 100mBit/s zum Beamer - Qualität liegt auf "<5m VGA-Kabel-Niveau". Der am Beamer vorh. WLAN-Anschluß macht hier bei ~40kBit/s (kein Schreibfehler!) dicht :cursing:


Zumind. die Audio-Funk-Geschichte löst Dein Brummproblem nachhaltig, wenn Du am VGA-Kabel festhalten willst.

Edit: Link zum Produkt (und Handbuch)
.
 
OK, schon mal vielen Dank an alle für die Infos. Das mit den Steckdosen habe ich direkt ausprobiert, zeigt aber leider keinen Effekt, wäre auch zu schön gewesen ;)
Also mal in der Bucht gesucht. Dieses Teilchen dürfte dann wohl gemeint sein, gelle? ...

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Das die runde "Walze" am VGA-Kabel auf beiden Seiten schon vorhanden ist, spielt wohl keine Rolle (oder ist das was anderes?)? Als Laie wundert es mich, dass der Laptop an der Anlage problemlos Mucke macht und erst wenn man den Beamer ansteckt, der ja diese Teile schon am Kabel mitbringt das Brummen auftritt.

Da wir gerade beim Thema sind, hier noch ein weiteres Zipperlein des Beamers: Mein Festplatten-DVD-Recorder ist über Composite- und/oder S-Video-Kabel mit dem Beamer verbunden. Dabei habe ich meist eine leichte Bildstörung in Form von breiten horizontalen Streifen (wie ein "Zebrastreifen"), die minimal dunkler sind und langsam vertikal durch das Bild wandern. Über VGA ist das nicht. Meine Freundin nimmt das gar nicht war, aber ich empfinde das schon als störend. Da in der Bucht die Suche nach Mantelstromfiltern überwiegend Ergebnisse für Coaxkabel liefert, scheint es wohl auch neg. Videoeffekte zu geben, die sich damit beheben lassen und ich frage mich gerade, ob die o.a. Bildstörung auch dazu gehört bzw. sich beseitigen lässt, indem man so eine Walze auf das Composite oder S-Video-Kabel klappt (z.B. sowas).
Sind diese Klappteile genau so effektiv, wie die, die fix am Kabel sind? Falls ja, würde ich mir lieber einen klappbaren besorgen, dann könnte ich den nämlich auch gleich an den Videokabeln testen (dürfen die Kabel in diesen Klappdingern noch Spiel haben, oder ist es wichtig das diese ganz fest aufliegen?).

Tja, Fragen über Fragen ^^

edit (da kein 2. Beitrag akzeptiert wird): [quote='u.mac',index.php?page=Thread&postID=807498#post807498]Wenn Dein Beamer einen (W)LAN-Anschluß hat, brauchst Du nur noch einen "Funk" zur Audioanlage[/quote]

Nee, ist ein eher schlichtes Modell; hat nur Composite (Cinch), S-Video und VGA.
 
wiki[/url]. Je nach Stärke des Brumms, mag er Dir vllt. helfen - also Rückgaberecht nicht vergessen ;)

Gute Übertrager findet man ab 3-stelligen EUR, sehr gute im 4-stelligen Bereich - so gesehen ist die Funklösung ein echter Schnapp. Im Prinzip wird das Audiosignal dabei über je einen Trafo pro Stereokanal geschickt - somit gibt's eine galvanische Trennung zwischen Eingang und Ausgang... das funktioniert beim 50Hz-Brummen garantiert immer.

Wenn kannst, miss 'mal die Spannung zwischen VGA-Steckergehäuse und Audiobuchse an der Anlage.

Zwischen Deinem Beamer (über das Notebook) und der Audioanlage findet ein Potentialausgleich statt, der normalerweise über den Schutzleiter zur zentralen Potentialausgleichsschiene in Deiner Wohnung/Haus fliessen sollte. Dein Notebook ist definitiv nicht betroffen, über das Gleichstromnetzteil ist kein Fluß möglich. Höchstwahrscheinlich ist die Steckdose vom Beamer oder von der Audioanlage nicht 100%ig ok oder eines der Anschlußkabel oder ein (dicker) Trafo streut den Brumm ein.

Es gibt allerdings auch illegale Bastellösungen, die nur wenig Mühe kosten, für Dein Problem - aber auf die können wir hier nicht eingehen :whistling:
 
[quote='bemymonkey',index.php?page=Thread&postID=807563#post807563]Also ich hab hier von Berhinger noch einen einfachen 2-Kanal-Übertrager liegen - gibt's fuer 30€ bei Thomann und macht Stereo:
[/quote]

Jo - der wird's Brummen zuverlässig 'rausfiltern, also sozusagen funktionieren.

Bei guten/sehr guten Übertragern sind zB. selektierte "Trafos" drin, die dafür sorgen, daß zB. die Lautstärke li/re gleich bleibt bzw. in gleichem Maße geändert wird und die elektrischen Werte in dem Bereich liegen, womit normale Heimaudiogeschichten umgehen können, der Frequenzgang zwischen Ein- und Ausgang gleichbleibt etc.

Jenachdem was da wie klingen soll, ist ein günstiger oder ein sehr teurer Übertrager der richtige - oder irgendetwas dazwischen.
 
Gerade da würde ich mir auch Sorgen machen - so ein Übertrager sollte das Signal schon möglichst ohne Beeinflussung des Klangs arbeiten, und das ist bei so günstigen Teilen wahrscheinlich nicht gegeben... ausserhalb des Gitarrenbereichs hab ich die Kiste auch noch nicht im Einsatz gehabt, daher kann ich dazu wenig an Erfahrung beitragen :P
 
Wenn es darum geht, aus Vinyl Töne zu kratzen, sind hochwertige Übertrager an entsprechenden MC-Systemen gern gesehene Geräte (hauptsächlich um das schwache Signal von MC-Systemen zu vorzuverstärken).

Im Mikrofonbereich findet man ebenfalls Übertrager... die teilweise sehr guten, alten Dinger sind inzwischen extrem rar und entsprechend teuer... weil diese Qualität heute kaum mehr gebaut wird - da gilt quasi dasselbe wie bei den TPs... günstig muß es heute sein... ;(

.
 
[quote='u.mac',index.php?page=Thread&postID=807551#post807551]Es gibt allerdings auch illegale Bastellösungen, die nur wenig Mühe kosten, für Dein Problem - aber auf die können wir hier nicht eingehen :whistling:[/quote]

du meinst doch nicht etwa schutzleiter abkleben? :P
 
[quote='silberfieber',index.php?page=Thread&postID=807933#post807933][quote='u.mac',index.php?page=Thread&postID=807551#post807551]Es gibt allerdings auch illegale Bastellösungen, die nur wenig Mühe kosten, für Dein Problem - aber auf die können wir hier nicht eingehen :whistling:[/quote]

du meinst doch nicht etwa schutzleiter abkleben? :P[/quote]

Nicht den Schutzleiter, sondern die Masse bei den Audioleitungen :)
 
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