R4x Cola auf R400...Wiederbelebungsversuche, brauche dringend Hilfe!

dinho

New member
Themenstarter
Registriert
17 Mai 2011
Beiträge
7
Hallo,

vorgestern ist mir ein Glas Cola auf den R400 gekippt. Das meiste auf Tastatur, aber auch die Teile im inneren sind betroffen gewesen. Der Thinkpad ging nach ein paar Sekunden aus. Danach haben nur die "AC Power status" LED grün und die "Battery status" LED grün/orange rhythmisch geleuchtet.

Ich wusste dank
http://thinkwiki.de/Erste_Hilfe_bei_Flüssigkeitsschäden
und
download.lenovo.com/ibmdl/pub/pc/pccbbs/mobiles_pdf/44c9780.pdf
was zu tun ist.

Ich habe alles gründlich aus einander gebaut und penibel mit Isopropanol sauber gemacht. Nach dem Zusammenbau leuchten die LEDs immernoch so, egal ob ich Battery oder Netzkabel reinstecke. Erst leuchtet die "AC Power status" LED und dann folgt ein kurzes Blinken der "Battery status" LED. Per Powerknopf auf der Tastatur kann nichts bewirken. Der Rechner geht nicht an gefolgt vom kurzen leisten Knistergeräuschen.
Ich vermute mal es gab einen Kurzschluss und falls Sicherungen vorhanden sind, sind sie rausgeflogen.

Kann mir jemand helfen? Hat jemand schon so etwas gehabt? Ich brauche dringend Hilfe, weil ich den Laptop dringend für die Arbeit und Studium brauche! Kann mir jemand einen Hinweis geben?

MfG Dinho
 
Hi, selbst wenn du die evtl. defekten Sicherungen erneuerst, muss dass R400 nicht wieder funktionieren, denn es können auch Bauteile durch den Kurzschluss defekt gegangen sein.
Hier die genauen zu finden ist meist aussichtslos, weil man keine Anzeichen findet, welches Bauteil durch den Kurzschluss betroffen ist.

Hier hilft wohl nur ein neues Board, oder es mal mit einer anderen Tastatur ausprobieren.

Nobby
 
Hast Du nach der Reinigung den Rechner lange genug (mehrere Tage) trocknen lassen?
 
ich habe gestern alles wieder zusammengebaut, und heute angemacht, sprich ich habe über nacht neben der heizung stehen lassen

hmm das wäre viel zu schade, wenn das so ist, aber ich kann mir das nur schwer vorstellen...es muss da etwas geben, was den davor schützt
 
Ja die COla nicht neben das Gerät stellen ;)

Die Thinkpads sind schon sehr gut abgesichert. Wenn du "nur" die Tastatur triffst gehts halt mit kleinen Kanülen durchs gerät durch. Wenn du natürlich neben die Tastatur was schüttest gehts an der Wanne vorbei ins Gerät.
 
Hmm ich möchte jetzt nicht die Nadel im Heuhaufen suchen...Ich überlege ein T400 günstig zu kaufen, meine Festplatte vom R400 einbauen und die Einzelteile hier oder bei Ebay zu verkaufen...Was haltet ihr von der Idee?
 
GESCHAFFT!

Ich habe es geschafft meinen Thinkpad zum Laufen zu bringen. Ich habe einfach jede noch so kleine Fläche und jeden Chip gründlich mit Wattestäbchen und Isopropanol sauber gemacht, vor allem am Motherboard. Es waren doch noch kleine Klekse Cola am Board. Wieder zusammengebaut und jetzt geht es!
 
Das ist natürlich schöner als neu zu kaufen :))

Glückwunsch!
 
Wenn man hier nicht gründlich arbeitet, bleiben Flüssigkeitsreste auch unter Chips, die im Laufe der Zeit zu Folgeschäden führen können. In Deinem Fall waren sie noch nicht getrocknet und schlossen Kontakte kurz.

Gut, dass Du Dich noch einmal über das Board hergemacht hast - ein irreparabler Schaden durch den Erstkontakt mit Flüssigkeiten ist nämlich relativ selten. - Zumindest nach den Threads hier im Forum (und dazu gehört jetzt auch dieser hier) liegt die Rettungsquote weit über 50%.
 
Hoffentlich ist das Mobo jetzt auch wieder richtig sauber, so dass keine Korrosionsschäden nach einiger Zeit auftreten können. Gerade Cola kann chemisch aggressiv einwirken, Wasser wäre da harmloser.

Gruß
enrico65
 
Und das nächste Mal bitte im zerlegten Zustand trocknen lassen...
 
Ein Kumpel von mir hat des öfteren Laptops von der Versicherung bekommen. Das waren immer Laptops aus Haftpflichtfällen. Also wo jemand aus Versehen das Laptop von einem anderen kaputt gemacht hat. Diese Laptops wurden nach Auszahlung des Versicherungsbetrages einbehalten und müssen eigentlich dann vernichtet werden. Naja, die Form der Vernichtung war, dass mein Kumpel die bekam. Wir haben uns dann des öfteren nachmittags zusammengesetzt, nett gequatscht und an den Laptops rumgebastelt. Am häufigsten waren natürlich Flüssigkeitsschäden. Wenn ich so drüber nachdenke, haben wir glaube ich JEDES Laptop mit Flüssigkeitsschaden wieder zum Laufen bekommen. Unsere Methode war genau so - Wattestäbchen, Isopropanol und viele Stunden Zeit. In diesen vielen vielen Stunden haben wir dann auch jeden Pin, jeden Chip und jede Stelle genauestens und meist mehrfach gereinigt. Einige Laptops gingen dann direkt wieder. Die meisten brauchten danach noch eine "Analyse" aller SMD-Sicherungen. Oft waren da 1-2 der teilweise bis zu 10 Stück kaputt. Am längsten hat immer die Lokalisierung gedauert. Dann einen Draht zum Überbrücken drüber gelötet und wir hatten ein funktionierendes "neues" Laptop zum Rumbasteln ;) Die Erfolgsquote bei Flüssigkeitsschäden ist also hoch!

//EDIT: Ach ja und wir hatten nicht wirklich viel Ahnung von dem Innenleben oder der Elektronik. Aber wir hatten ja nichts zu verlieren, also haben wir einfach probiert :) Man muss kein Elektronikprofi dafür sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • ok1.de
  • IT Refresh - IT Teile & mehr
  • thinkstore24.de
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben