Dashcam: Ja oder nein; welches Gerät wäre es denn?

Volvo-Berti

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2.796
Moin zusammen,

Ich überlege schon etwas länger, ob ich eine Dashcam fürs Auto kaufen soll. Wir fahren recht wenig, so ca. 5000 km/J.

Aber heutzutage ist es ja deutlich rauer auf den Straßen geworden, Rücksicht ist für viele ein Fremdwort.

Daher: eine Dashcam böte zumindest eine gewisse, wenn auch abstrakte, Sicherheit.
Aber die Übersicht über solche Teile habe ich nicht. Es gibt so viele verschiedene Modelle, ist für mich recht schwierig zu beurteilen, was da vernünftig ist und ausreichend.

Ich stelle mir ein Gerät vor, dass sowohl nach vorne als auch nach hinten gerichtet ist. Automatische Aufzeichnung für 1 Minute ist da üblich?
Und das Kabelgedöns will ja auch verstaut sein.
Habt ihr da Erfahrungen gemacht mit einer Dashcam?

Hartelijk bedankt für eure Meinungen.
 
Ich brauche sowas für mich nicht und ich sehe auch nichts, wieso man durch eine Cam sicherer sein sollte.
Wenn man viel in landschaftlich schönen Gegenden unterwegs ist, kann ich mir eine Cam reizvoll vorstellen. Aber im Stadtverkehr und deutlich weniger als 10.000 km finde ich eine Cam überflüssig.

Grüße Thomas
 
Wir fahren in allen Autos Viofo, unterschiedliche Modelle. Kann ich nur empfehlen.
Lass dir die aber vom Profi verkabeln - alle Leitungen schön verstecken, wenn Du 100% geben möchtest, dann direkt noch ne Heckkamera dazu.

Bei Dashcam war ich anfangs auch skeptisch, aber mittlerweile ist haben besser als brauchen. Es sind einfach zuviele Idioten unterwegs, gerade hier an der tschechischen Grenze sieht man tagtäglich Fahrmanöver jenseits der Menschlichkeit...!

edit:
und auch ganz wichtig: Speicherkarte! Kein Billigzeug, die werden richtig gut belastet. Hab überall die SanDisk High Endurance Serie drin und keinerlei Probleme, sind extra für Dauerbetrieb gebaut.
 
Wenn man viel in landschaftlich schönen Gegenden unterwegs ist, kann ich mir eine Cam reizvoll vorstellen.
Dafür ist die Dashcam nicht gedacht.
Aber im Stadtverkehr und deutlich weniger als 10.000 km finde ich eine Cam überflüssig.
Du wirst anders darüber denken, wenn ein Dir entgegen kommendes Fahrzeug den linken Außenspiegel abfährt oder ein entgegen kommendes Fahrzeug überholt wird und Du in den Straßengraben ausweichen musst.
 
vielen Dank schonmal für eure Hinweise, das Video werde ich mir mal in Ruhe anschauen.
 
Ich brauche sowas für mich nicht und ich sehe auch nichts, wieso man durch eine Cam sicherer sein sollte.
Wenn man viel in landschaftlich schönen Gegenden unterwegs ist, kann ich mir eine Cam reizvoll vorstellen. Aber im Stadtverkehr und deutlich weniger als 10.000 km finde ich eine Cam überflüssig.

Grüße Thomas
Ohne dir nahetreten zu wollen aber weshalb du keine brauchst, ist irrelevant.

Gerade im Stadtverkehr ist eine Kamera sinnvoll.
Die Laufleistung ist auch egal für den Sicherheitsaspekt.
 
Ich hab Dashcams nachgerüstet als mir mehrmals auf der Landstraße 2 Lichterpaare entgegenkamen. Und gerade im Stadtverkehr macht sowas Sinn. Wichtig ist mir auch der Parkplatz Modus bei den Dashcams.
 
hm, den Parkplatz-Modus bräuchte ich nur, wenn das Auto nicht zu Hause ist, also eher selten. Nuckelt ja auch an der Batterie, die bei meinem Auto schweineteuer ist, wie ich leidvoll erfahren durfte Anfang März. :cry:
 
Ich bräuchte vor allem eine am Fahrrad, was man da erleben kann ist nicht mehr feierlich. Aber ständig aufladen müssen ist für mich unpraktikabel.

Dashcam ist wie ein Backup, super wenn man es nicht braucht, aber wenn man es braucht ist es halt zu spät. Ich hab auch schon zweimal Leute angezeigt, die komplett gestörte Sachen machen und jemanden erheblich gefährdet haben. Lieber frühzeitig Gefährderansprachen auslösen, als dass erst ein Schulkind überfahren werden muss. Da passiert nix Wildes, aber ein Polizist kommt vorbei und stellt mal ein paar Fragen, bespricht das Video und weist darauf hin, dass das bei Wiederholung nicht mehr so witzig endet. Was man frühmorgens mitkriegt wenn die Leute zu lang geduscht haben und dann Panik kriegen zu spät zu kommen, ich frag mich immer wie krass manche Chefs drauf sind, dass man jede Millisekunde rausholen muss.

Im Auto haben wir eine relativ High End Transcend verbaut, vorne und hinten. Die Software spricht per WLAN mit mir, alles eher mäßig elegant aber funktional.
 
Da nuckelt nix an der Bakterie. Die Dashcams haben dafür nen integrierten Akku. Und die springt auch erst bei Erschütterungen an und filmt nicht die ganze Zeit im Parkplatz Modus.
 
Da nuckelt nix an der Bakterie. Die Dashcams haben dafür nen integrierten Akku. Und die springt auch erst bei Erschütterungen an und filmt nicht die ganze Zeit im Parkplatz Modus.
Das ist so nicht korrekt. Mir ist kein aktuelles (guter moderner Sensor) Modell bekannt, dass einen Akku für mehrere Stunden oder Tage im Parkmodus enthält.
Im Gegenteil, die integrierte Kapazität stellt nur den Nachlauf nach einem Unfall sicher, sehr kurz. Der Parkmodus schlägt also auf die Fahrzeug Batterie durch, wenn man keinen Zusatz Akku verbaut.
 
Du wirst anders darüber denken, wenn ein Dir entgegen kommendes Fahrzeug den linken Außenspiegel abfährt oder ein entgegen kommendes Fahrzeug überholt wird und Du in den Straßengraben ausweichen musst.
Leider ist das nicht immer so, aus eigener Erfahrung:
Linker Aussenspiegel im Begegnungsverkehr "ab", ich hab ein gestochen scharfes Dashcam Front- und Rückvideo vom gesamten Hergang, welches den Unfallgegner deutlich zu weit auf meiner Fahrbahn zeigt, ein zweiter PKW hinter ihm ist deutlich erkennbar weiter rechts unterwegs.
Trotz Vorlage des Videos sind beide Versicherungen der Meinung "normaler Unfall im Begegnungsverkehr", also beide regulieren nur 50% des Unfallgegners..
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Das ist so nicht korrekt. Mir ist kein aktuelles (guter moderner Sensor) Modell bekannt, dass einen Akku für mehrere Stunden oder Tage im Parkmodus enthält.
Im Gegenteil, die integrierte Kapazität stellt nur den Nachlauf nach einem Unfall sicher, sehr kurz. Der Parkmodus schlägt also auf die Fahrzeug Batterie durch, wenn man keinen Zusatz Akku verbaut.
Korrekt, aber bei "hardwire" Verkabelung (also Dashcam an der Fahrzeugbatterie) und einer aktuellen Kamera kann man an der Kamera einstellen, wie lange nach dem Abstellen des Fahrzeuges aufgezeichnet werden soll, ob Standbilder alle x Sekunden gemacht werden sollen oder ob die Aufzeichnung pausiert und erst nach einem Rempler am Fahrzeug wieder startet. Das geht alles nicht sehr zu Lasten der Fahrzeugbatterie im Stand.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich selbst nutze eine Nextbase 322GW in Kombination mit einem Rückfahrkameramodul, das man einfach rechts in die Dashcam stecken kann. Alternativ gibt es auch ein Modul für eine Innenraumkamera. Oder halt klassisch eine Kamera für die Heckscheibe, wenn man die Kabel auch nach hinten führen möchte. Da ich nur Bock auf Kabel vorne hatte (da selbst verlegt) wurde es die oben genannte Kombination.

Bzgl. Batterie: Es gibt bei vielen Herstellern sogenannte Hardwire-Kits. Entweder direkt an die Autobatterie oder über den ODB-Stecker. Da ist auch Elektronik verbaut die schaut, dass die Autobatterie nicht unter einen kritischen Wert geht und im Zweifel wird dann die Stromversorgung zur Dashcam gekappt. Nutze ich selbst nicht, da mir die Aufzeichnung während der Fahrt ausreicht, aber dazu finden sich auch viele Videos.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist so nicht korrekt. Mir ist kein aktuelles (guter moderner Sensor) Modell bekannt, dass einen Akku für mehrere Stunden oder Tage im Parkmodus enthält.
Im Gegenteil, die integrierte Kapazität stellt nur den Nachlauf nach einem Unfall sicher, sehr kurz. Der Parkmodus schlägt also auf die Fahrzeug Batterie durch, wenn man keinen Zusatz Akku verbaut.
Dann hab ich wohl welche die du nicht kennst. 🤔
 
Ich bräuchte vor allem eine am Fahrrad, was man da erleben kann ist nicht mehr feierlich. Aber ständig aufladen müssen ist für mich unpraktikabel.
Es gibt zumindestens welche für Motorräder. In den deutschen Dashcam-Kanälen auf Youtube sieht man aber auch Dashcam-Aufnahmen von Radlern, drei davon haben sogar eine relative Bekanntheit erlangt und einer (der Unsichtbare) ist bei vielen Zuschauern nicht wirklich beliebt.
 
Ich nutze mittlerweile aus EIGENSCHUTZ in allen Fahrzeugen eine Azdome GS63H nachdem mir vor drei Jahren ein Staplerfahrer meinte ins das gerade mal 3 Tage alte Dienstfahrzeug fahren zu müssen.
Der Stapler war nicht versichert,hätte gar nicht auf einer öffentlichen Straße fahren dürfen.
Das Ganze ging vor Gericht,Schaden mehr als 7000 Euro.
Habe schlußendlich aber Recht bekommen.

Es gab zwischenzeitlich sehr viele Situationen,wo ich die Aufzeichnung nutzen konnte,um anderen Verkehrsteilnehmern in der Aufklärung zu helfen.
Auch die Polizei war in mehreren Fällen sehr dankbar für die Aufnahme.

Aber: Man sollte sich über die Grauzone bewußt sein.
Bei einem Unfall oder strittigen Situationen sollte man dem "Gegner" oder der Polizei nicht gleich mit der Aufnahme ankommen,sondern die Sache lieber als Beweis seinem eigenen Anwalt überlassen.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Es gibt zumindestens welche für Motorräder. In den deutschen Dashcam-Kanälen auf Youtube sieht man aber auch Dashcam-Aufnahmen von Radlern, drei davon haben sogar eine relative Bekanntheit erlangt und einer (der Unsichtbare) ist bei vielen Zuschauern nicht wirklich beliebt.
Der Christian? ;)
Wie bei einigen anderen Einsendern auch wird bei ihm meiner Meinung nach viel provoziert,um Content zu produzieren.
Und natürlich bei "Horsi",der in jeder Folge mindestens eine Vollbremsung machen muss.....
 
Ich empfehle für "Einsteiger" Die Viofo 119 Mini 2 und wenns "mehr" sein soll die Viofo 129 Plus Duo (für vorn und hinten) Es ist wichtig bei der Nutzung einer Dashcam die jeweils geltenden Gesetze inkl. dem Datenschutz zu beachten und einzuhalten!
 
Da gab es kürzlich ein Video vom ADAC dazu, auch was aktuelle Regeln im Ausland angeht:

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