"Dinge die die Welt nicht braucht"
Was ja oft eng zusammenhängt.
Ein Grundproblem solcher Dinge ist, dass es oft genug genügend Abnehmer gibt, diese Dinge aber abwegig viele Ressourcen verbrauchen, Mondpreise kosten und nach wenigen Malen der Verwendung ungenutzt in der Ecke stehen.
Ich habe z.B. einen Teezubereiter für losen Tee. Das kochende Wasser kommt dabei in einen langsam in das eigentliche Teegefäß auslaufenden Behälter, der auch den Tee enthält. Durch den sich entleerenden Behälter hebt sich der Tee dabei langsam aus dem zubereiteten Tee.
Schaut faszinierend aus beim ersten Mal Benutzen. Dann führt man es noch zweimal vor.
Anschließend steht das Teil ungenutzt im Schrank.
Der ganze Aufwand der Prozedur, insbesondere der Reinigungsaufwand für das Teil (vielmehr all der Einzelteile), steht in keinem Verhältnis zum Ergebnis.
Ein besonderes Kuriosum war für mich auch das smarte Hochbeet, dass in der c't ausführlich in zwei Teilen vorgestellt wurde.
Technisch ja durchaus faszinierend. Trotzdem möchte man hier den Autoren zurufen, doch einfach mal eine Gießkanne und eine (Garten-)schere in die Hand zu nehmen.
Vom Kilopreis des so erzeugten Gemüses mal ganz abgesehen...