Drahtlos Soundsystem für die gesamte Wohnung

weelkin

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7 Nov. 2011
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144
Hallo,

ich bin auf der Suche nach einem System wo ich in der gesamten Wohnung Musik hören kann.
Das System sollte folgendes leisten:

Steuerung der Ausgabe über ein Android Smartphone.
Ton Quellen:
Android Smartphone (unabhängig von der App die die Musik bereitellt)
Linux Lapotp (z.B. über upnp)
Bluetooth (nice-to-have)
FM Radio
Internetradio (nice-to-have)

Mit dem Smartphone möchte ich dann jeweils die Quelle und den Ausgabeort wählen.

Gibt es so ein System? Oder wo müsste ich am ehesten Abstriche machen?

Vielen Dank schonmal,

weelkin
 
Hallo,
wie verstehst du das mit der gesamten Wohnung? Ich gehe mal davon aus, dass du hier für jeden Raum ein entsprechendes System meinst, die du aber dann gemeinsam über Smartphone steuern kannst?

Ich weiß nicht, wie du aktuell deine Räume mit Musik versorgst. Falls du dort schon einige Stereoanlagen, etc. vorhanden hast, dann würde ich dir z.B. einen BananaPi oder einen Raspberry Pi mit XBMC (bzw. Kodi) als Zuspieler vorschlagen.
Ich habe z.B. einige meiner alten Stereoanlagen mit einem XBMC Client ausgerüstet, allerdings meist alte Notebooks.

Ich zähle mal einige Punkte auf, die XBMC in einem solchen Fall alles kann.
- Musik per DLNA abspielen (über WLAN oder LAN). Auch vom Android Handy aus.
- Plugin für Internet-Radio
- Steuerung durch jeden PC im Netz über Web-Interface
- Steuerung vom Handy über entsprechende Apps
- teilweise sogar die Möglichkeit die Musik vom PC direkt auf das Handy zu streamen

So nun zu den Punkten die ich noch testen müsste.
- Linux Laptop, über VLC müsste es definitiv möglich sein die Musik an einen XBMC Client zu senden (Sprichwort Airplay, DLNA oder UPNP).
- bei den Android Telefonen muss die App die die Musik bereit stellt ebenfalls DLNA unterstüzen, können aber inzwischen einige.
- FM Radio wäre über einen entsprechenden USB-Stick möglich, hier müsste man sich aber noch informieren welche Hardware unterstüzt wird. Allerdings habe ich herausgefunden, das inzwischen fast alle Radiosender auch per Internet-Radio verfügbar sind (Nachteil, evtl. etwas schlechtere Tonqualität und die kleine Zeitverzögerung zum normalen UKW).

Wobei ich mir aber gerade absolut nicht sicher bin ist, ob XBMC Musik über Bluetooth annehmen kann, allerdings sehe ich das dank WLAN nicht so als Problem an.

Als größten Nachteil würde ich folgenden Ansehen.
Ein großer Nachteil daran ist jetzt nur, dass du eben die vorhandene Stereoanlage nicht per Handy einschalten kannst, bzw. bei der Lautstärkeanpassung eben an der Stereoanlage einen festen Pegel einstellen musst und den Rest über den PC steuerst. (Das einschalten kann man evtl. mit WLAN Steckdosen noch hin bekommen).

Vorteil. ein XBMC System auf einem Raspberry Pi kostet eben nur ca. 50€ pro Stück und ist sehr flexibel.
Ach ja, und man braucht natürlich vermutlich mind. einen Nachmittag bis man die XBMC Rechner so eingerichtet hat wie man sie haben möchte. Also ein wenig Experimentierfreude gehört dazu, aber kompliziert ist es nicht wirklich.
Ich bin von meinen XBMC Musikrechnern wirklich sehr begeistert. Das System kann wirklich sehr viel und ist meiner Meinung nach gut durchdacht und ausgereift.

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Für den Fall dass du noch keine Stereoanlage im Raum hast, wäre interessant zu wissen, was für Lautsprecher du anstecken willst und wie die Tonqualität sein soll. Hier kann man das dann nicht so pauschal beantworten. Viele neuere Surround-Receiver haben z.B. ein Netzwerkmodul eingebaut, mit dem man einiges steuern kann. Bitte gib hier noch ein paar Infos, dann kann ich dir gerne weiterhelfen.
Bei BrandsforFriends habe ich heute im Newsletter z.B. von einem Philips Streaming-Verstärker gelesen. Allerdings habe ich davon keine Ahnung, bzgl. Funktionen und Qualität:
http://www.brands4friends.de/outlet...0-28775-141042-2002716?n=multimedia&b=philips

Auf jeden Fall sollte sowas wie du es vorhast heute zu einem vertretbaren Preis möglich sein ;)
 
Ich werfe mal Sonos in den Raum. Wird aber teuer.
http://www.sonos.com/de-de?r=1
Habe mal im Netz geschaut und da gibt es auch einige Linuxuser.

Ansonsten, wenn du eh mit Android bzw. deinem Smartphone als Quelle arbeiten möchtest, werfe ich mal Chromecast in den Raum (sofern du einen AV/Receiver dein Eigen nennst). Dennoch wird das frickelig, je nachdem, über welche Geräte die Musik läuft.

Für die ganze Wohnung halte ich Sonos oder Raumfeld mit der jeweils entsprechenden Investition am geeignetsten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Viele Hersteller integrieren mittlerweile z.B. Spotify und nennen das Spotify Connect. Das funktioniert hervorragend - ich möchte das z.B. bei meinem Yamaha Receiver im Wohnzimmer nicht mehr missen. Schön auf der Couch liegen und per Handy / Tablet Musik hören...

Der Weg ist dabei aber ein anderer, denn es wird nicht die Musik vom Handy / Tablet auf den Receiver gefunkt, sondern der hängt selber am Netz und wird vom Handy / Tablet im Grunde nur ferngesteuert.

Der Witz ist, dass man nicht nur Geräte mit Spotify Connect fernsteuern kann, sondern auch andere Handys / Tablets im gleichen Netzwerk, auf denen Spotify mit dem gleichen Konto läuft. Auf die Art kann man das relativ wirksam in der ganzen Wohnung verteilen - je nach dem, wo man sich gerade aufhält.

Und für alles andere gibt's sowas hier (quick und in meinem Falle ziemlich dirty). Handy dran und fertig... Klingt erstaunlich gut.

51Z0050sIxL._SL500_AA300_Makita-BMR-101.jpg



In dem Thema kann man sich in Tat verlieren und wenn man's allumfassend machen will, wird man auch arm dabei!

Viele Grüße,
Matt
 
Ohja...


Kann ich mit Sonos denn den kompletten Sound meines Handys übertragen? Oder nur wenn ich meine Musik mit einer Bestimmten App Abspiele? Und wie sieht das bei Raumfeld aus?

Gruß,

weelkin

Was meinst Du mit "Sound meines Handys"?
Sonos müsste mittlerweile Google Play Music können. In dem Fall würde die Musik nicht vom Handy kommen, sondern "aus der Cloud" (sprich Musik, die Du vielleicht mit/auf Google Play Music syncronisiert hast).

Alternativ kannst du Musik, die du im Netzwerk -idealerweise auf einer Netzwerkplatte oder so- hast, abspielen.

Gelesen?:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-Play-Music-baut-Sonos-ein-2168474.html
http://www.sonos.com/de-de/system
 
Zuletzt bearbeitet:
Was meinst Du mit "Sound meines Handys"?
Sonos müsste mittlerweile Google Play Music können. In dem Fall würde die Musik nicht vom Handy kommen, sondern "aus der Cloud" (sprich Musik, die Du vielleicht mit/auf Google Play Music syncronisiert hast).

Alternativ kannst du Musik, die du im Netzwerk -idealerweise auf einer Netzwerkplatte oder so- hast, abspielen.

Gelesen?:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Google-Play-Music-baut-Sonos-ein-2168474.html
http://www.sonos.com/de-de/system

Ich würde gerne alles was mein Handy abspielt über das Netzwerk senden, also z.B. auch den Ton von einem Youtube video welches ich gerade höre. Soweit ich weiß geht das mit Sonos leider nicht :/
 
Würde mal sagen, das geht am ehesten über Bluetooth. Einen BT Empfänger(z.B. von Logitech) für jeden Raum und dann kannst du dich immer mit dem entsprechenden verbinden. Vom PC/Laptop geht das auch wenn da ein BT Modul verbaut ist. Radio kannst du ja auf Handy oder PC Streamen und dann geht das auch per BT an deinen Empfänger und gut ist.
 
Ich würde gerne alles was mein Handy abspielt über das Netzwerk senden, also z.B. auch den Ton von einem Youtube video welches ich gerade höre. Soweit ich weiß geht das mit Sonos leider nicht :/

Hmm, na denn, wenn man das unbedingt braucht.

Hin bekommt man das -im Fall von Android oder auch iOS-, wenn man einen Chromecast (35 Euro) an einen AV-Receiver anschließt. Oder eben an einen Fernseher, der wiederum -wenn der Sound besser sein soll- an einer Stereoanlage hängt.

Bei der Soundqualität von Youtubevideos könnte man auch mit Bluetooth arbeiten und viel weniger Geld ausgeben. Die Adapter gehen ja schon bei rund 30 Euro im Fall von beispielsweise Logitech los.

EDIT: Oooops, sehe erst jetzt den Post #10 eins vor mir. Bluetooth wurde ja schon genannt ... ;) Sorry @nailuj

Wenn man dennoch Sonos haben möchte, könnte man ja dennoch einen oder mehrere solcher Adapter an etwaige Line-Ins hängen (also an Sonos oder etwaige Stereoanlagen).
 
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Meine Lösung

Ich wecke den Threat nach längerer Pause noch mal auf. Schon lange suchte ich nach einer sehr preisgünstigen Lösung, meine MP3 usw. vom PC in die Stereoanlage zu streamen. Preisgünstig deshalb, weil die ganzen Streaming-Lösungen im steten Wandel und in Zukunft sicher noch ganz andere, bessere Lösungen zu erwarten sind. Man möchte dann nicht schon wieder nachrüsten müssen.

Meine Lösung: AVM Repeater N/G. Der ist WLan-Repeater und Audio-Streamer in einer Art Steckernetzteil und hat einen Audio-Ausgang für beliebige, alte Stereo-Anlagen (Line In). Das Teil besitzt einen eigenen Soundchip mit sehr brauchbaren Daten; z.B. 100 dB Geräuschspannungsabstand.
Zum Streamen vom Notebook nutze ich meinen Lieblings-Freeware-Player "1by1". Bei dem muss man nur die Soundausgabe auf den Repeaters auswählen - fertig.

Tip zu 1by1: es kann Plugins für Winamp verwenden, allerdings nur für den alten in der Version bis 2.9. So wird die Wiedergabe von WAV, FLAC, MP3 usw. problemlos möglich.

Der Repeater streamt auch per UKW bzw. FM; man kann eine beliebige Frequenz angeben, ein (altes) UKW-Radio gibt wieder. Nachteil: Der Empfang ist max. in 5 m Entfernung möglich und dann nur mit Störgeräsuchen. Abhilfe: Eine alte Firmware in den Repeater einspielen, die gibt dem FM-Sender mehr Ausgangsleistung!
Zusätzlich eine richtige Sendeantenne spendieren (Anleitungen findet man im Netz). Die sollte Lambda/2, -/4, -/8 usw. für eine optimale FM-Antennenlänge kennen und beachten, dann ist ein Empfang auf UKW in der ganzen Wohnung machbar. Also eine ausgediente Teleskopantenne mit ca. 75-80cm Länge direkt im Repeater einbauen und mit alten Kofferradios in der ganzen Wohnung seinen Sender hören... Ein Stück Klingeldraht tut es auch.

Nebenbei: man kann damit auch Internetradio hören, allerdings nur per PC.
Die Repeater gibt es in der Bucht gebraucht für unter 30€ inkl. Porto. Für mich eine Lösung, die meine Wünsche voll erfüllt, an meiner Braun-Anlage von 1972 gut klingt und den Geldbeutel nicht unnötig löchert.

Andere nehmen zum Streamen z.B. den Foobar oder dem Media-Player von Windows.
Hier noch ein Screenshot von 1by1:
1by1.jpg
 
Hallo Leute,

ich habe genau zu diesem Thema eine Frage.
Und zwar hatte ich mir überlegt von einem Arbeitskollegen so einen Mini-Rechner abzukaufen und als
kostengünstiges Media-Center-Verwaltungsgerät einzusetzen: http://www.reichelt.de/?ACTION=6667&ID=200359

Es ist doch möglich dann mit einem Android-Handy das Mediacenter komplett zu bedienen, oder?

Außerdem würde ich zusätzlich noch gerne ein "NAS" mit dem Mini-PC verbinden.
Auf die Media-Dateien, die auf dem "NAS" liegen, würde ich ebenfalls gerne zugreifen.
Ist das möglich?
Ich würde den NAS-Speicher dafür gerne mit meiner Fritz-Box per USB verbinden ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Link führt zum Raspberry - richtig? Tolles Gerät, aber: die Soundausgabe ist für gute Ohren ungeeignet und bedarf der Nachrüstung mit einer ordendlichen Soundkarte. Genau dieses Problem sah ich auch und habe mich deshalb für die Lösung mit dem AVM-Repeater entschieden, der den Soundchip schon drin hat.
Eine Smartphone-Fernbedienung hört sich ja immer gut an, aber wenn ich mir vorstelle, ich soll damit 100.000 Musiktitel verarbeiten (d.h.: Titel/Interpret suchen, Playlist erstellen usw., aber auch mal schnell die ID-Tags pflegen oder Plattencover von Amazon ergänzen), dann hört sich das immer so an, als wollte ich mit einem Spielzeugbagger Autobahnen bauen. Für den Notfall ja, aber für immer?
Eines muss ich noch erwähnen: der AVM-Repeater funkt mit einer D-Link-Wlan-Karte im T61p und kann mit der die Übertragungsrate verdoppeln; d.h. Surfen und Musikübertragung funktionieren gleichzeitig problemlos (habe nur 2000-er DSL).
Der Raspberry hat auch kein Bluetooth (muss nachgerüstet werden per USB-Stick); damit ist eine Übertragung zwar möglich, die erreichbaren Entfernungen sind nur klein und wird unterbrochen, wenn sich eine Person im Bluetooth-Funkstrahl bewegt - für Partybetrieb ungeeignet. Die Soundqualität bezeichne ich als noch brauchbar für die Küche, aber nicht dauerhaft ertragbar für die Ohren.
Beim Repeater reicht selbst die Übertragung per UKW-Kanal in Stereo zu einem üblichen alten und daher guten Kofferradio für die Gartenparty wunderbar aus; ein Stückchen Draht im Repeater nachgerüstet überbrückt bis zu 300m(!)...
Die Übertragungsqualität direkt per Repeater erreicht CD-Qualität (nachgemessen).
Eine NAS per Fritzbox ist sowieso kein Problem, wenn die Box USB-Platten kann. Das NAS steht dann im Funknetz für alle eingelinkten Geräte zur Verfügung. Selbst ein anderer PC mit Musiksammlung kann parallel betrieben werden per Wlan oder UKW.
Der Raspberry muss ja auch erst eingerichtet werden (Linux!), da entstehen mitunter ganz schöne Probleme...
 
Guten Morgen und vielen Dank für deine vielen Hinweise.
Das hilft mir sehr viel weiter :thumbup:

Besonders der Tipp mit dem Bluetooth sorgt bei mir für mehr Klarheit.
Hatte nämlich mit Bluetooth auch schon mal Probleme an anderer Stelle.

Der von dir angeprochene Repeater ist also quasi eine "virtuelle Soundkarte"
könnte man sagen, oder?
 
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