Linux Gibt es eine Distribution mit "sehr übersichtlichem" Installer?

Linux Betriebssystem

Asuka

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Ich wollte mir vor Kurzem Linux auf dem Mainsys installieren aber hab dann noch mal davor zurückgeschreckt weil ich mir nicht sicher war auf welche Partition der Installer Änderungen vornimmt. dev sda1 2 3 4 sdb 1234. Am Ende formattiert der mir noch die falsche Partition. Ich finde das bei Windows Installationen wesentlich einfacher.

Beispiel Linux Mint (nicht mein Screenshot)
1767345846713.png
Beispiel Windows (nicht mein Screenshot)
1767345879123.png
Kann mir da jemand was vergleichbares wie bei Windows empfehlen?
 
Ubuntu hat einen ähnlichen Installer wie Mint. Schon mal Suse oder RedHat ausprobiert?
 
SuSE früher mal. Ich schaus mir mal an! Kostet ja nix :) Danke!
dadurch das ja Mint und Ubuntu auf einem Debian basieren haben die vermutlich den Installer "übernommen". Denke mal wenn du kein Debian nimmst siehts schon anders aus. Aufjedenfall solltest du kein Arch Linux verwenden.
 
Ich habe erst vor kurzem Fedora auf meinem T16 als Dualboot installiert und vorher mit Windowsboardmitteln eine leere Partition erstellt.
Diese hat sich der Installer dann ohne Murren geschnappt und darauf installiert, funktioniert einwandfrei.
 
/dev/sdX (sda, sdb etc.) meint einfach die entsprechende Festplatte, /dev/sda ist dann z. B. die erste Festplatte (/dev/sdb die zweite) und /dev/sdaY bezieht sich auf die Partitionen, /dev/sda1 wäre also erste Partition auf der ersten Festplatte

Linux Mint oder Ubuntu sollten eigentlich automatisch erkennen, dass bereits Windows installiert ist und dir eine entsprechende Option anbieten die jeweilige Distribution neben Windows zu installieren.

Linux Mint:
If another operating system is present on the computer, the installer shows you an option to install Linux Mint alongside it. If you choose this option, the installer automatically resizes your existing operating system, makes room and installs Linux Mint beside it. A boot menu is set up to choose between the two operating systems each time you start your computer.

Ubuntu:
Installing Ubuntu alongside another operating system

If you select this option you will be given a simple interface that allows you to select the drive you want to install Ubuntu on and a slider to determine the amount of disk space you would like Ubuntu to use. The available space is limited by the existing contents of the disk and is designed to avoid overwriting existing files.
 
Mint bietet bei der "Daneben-Installation" auch einen praktischen Schieber zur Verkleinerung der Windows-Partition.

Möchtest Du selbst die Installationspartition aussuchen, unterscheiden sich die Linux-Installer nur wenig.

Bei Systemen mit NVMe SSD heißt diese nvme0n1, der Live Stick dann sda.

Auch bei der Windows-Installation bleibt es dir nicht erspart, die richtige Partition zu finden. Die Linux Installer zeigen aber mehr Infos zum Typ an.

Formatieren tun Linux Installer nur das, was angehakt ist. Wenn Du nur eine Linux Partition möchtest, ist der Mountpoint / (die Wurzel des Dateisystems). Als Dateisystem wählst Du ext4.
 
Kann mir da jemand was vergleichbares wie bei Windows empfehlen?

Nö;-)

Mainsys=Hauptsystem?

Warum schaufelst Du nicht einfach die Partition vorher Richtung Festplattenende frei und installierst in die leere Partition oder nimmst eine separate Platte. Während der Installation klemmst Du entweder Windows ab und bootest anschließend über die Bootauswahl vom BIOS oder Du installierst den Bootloader auf die Linux-Platte? Dann bleibt Windows außen vor.

Andererseits zeigt Dir doch der Installer, welche Partitionen wie formatiert sind. Alles, was EFI, NTFS=C:/Windows und fat32=Recovery-Partition ist, lässt man halt in Ruhe. Auf einer Platte zwei OS würde ich wenn möglich vermeiden. Es sei denn, es geht nicht anders.

Besser mal einen Screenshot des Systems bringen.
 
Ich wollte auf eine externe NVMe installieren die mit USB 3.2 verbunden ist. Aber obwohl die leer ist wird da 2GB belegt angezeigt. Sowas macht mich halt nervös. Am Ende installier ich es ausversehen ins Datengrab Oo
 
Ich wollte auf eine externe NVMe installieren die mit USB 3.2 verbunden ist. Aber obwohl die leer ist wird da 2GB belegt angezeigt. Sowas macht mich halt nervös. Am Ende installier ich es ausversehen ins Datengrab Oo

Hing die vorher schon mal irgendwo dran oder sind die 2GB vielleicht vorinstalliertes Zeug ds Herstellers wie weiland bei diversen Sandisk-Sticks? Müsste doch zu sehen sein, was da drauf ist. Manchmal ist es einfach die Schreibreserve für´s Overprovisioning, obwohl die eigentlich "automatisch" enthalten sein sollte.
 
Meine letzte Installation mit graphischen Installer ist schon ne Weile her. Eigentlich sollte es die angehagte Partition sein. Linux Installer zeigen am Ende aber auch immer erst ne Übersicht an, über die Änderungen die sie vornehmen wollen, inklusive ausgewählter Partition. Erst nach Bestätigung dieser wird tatzächlich was angewendet. Als ich dagegen, vor langer Zeit, das letzte mal nen Windows Installer or Whatever in der Hand hatte, gabs keine finale Rückfrage und Windows hat einfach losgelegt. War von Microsoft, wiedermal, negativ überrascht.
 
Hing die vorher schon mal irgendwo dran oder sind die 2GB vielleicht vorinstalliertes Zeug ds Herstellers wie weiland bei diversen Sandisk-Sticks? Müsste doch zu sehen sein, was da drauf ist. Manchmal ist es einfach die Schreibreserve für´s Overprovisioning, obwohl die eigentlich "automatisch" enthalten sein sollte.
War mal ne C Partition von Windows 10 und danach formattiert
 
Also erstmal zeigt dir ein Installer unter Linux in der Regel an, wie das Laufwerk heißt, also Hersteller, Größe und Typ. Bei Windows weißt du nie, was sich unter "Laufwerk 0" denn nun verbirgt und meine Erfahrungen mit Win bezüglich dem Umgang mit Laufwerken und Paririonen (und Volumes- würg) sind dahenigehend teils erschreckend gewesen. So wollte sich bei mir ein Win7 mal auf eine SD-Karte installieren und bei XP (oder schon Vista?) war plötzlich H: das Systemlaufwerk, weil noch ein Multicardreader vorhanden war. Wenn du dir absolut unsicher bsit, welchen Gerätenamen das Ziellaufwerk hat, kannst du es in einem Terminal auch bei laufendem Installer mit dmesg, hdparm und fdisk selber ansehen oder ggf. die suspekte Partition mounten und mal reinsehen.
 
Moin, schau Dir doch im Livesystem von Mint in Ruhe an, wie die Festplattenbezeichnungen lauten. Nur weil man nur Windows kennt, heißt das ja nicht, dass die Microsoft Logik besser ist. Verstehen muss man beide.
Unter Mint Live müsste gparted installiert sein. Starte dieses einmal und mach Dir, wenn Du sicher gehen willst von dem, was Du siehst eine Mitschrift.

Über USB wird die externe Platte immer als /sda eingebunden. sda ist die Platte, sda1 bis sdax sind die Partitionen. Das ist eigentlich ganz einfach.

Du kannst auch die Windows Partitionen in Linux gleich mit einbinden. Windows kann im Vergleich dazu gar nichts...
 
War mal ne C Partition von Windows 10 und danach formattiert

Da die anscheinend niemand mehr vermisst, kannst Du sie auch plätten, wenn sowieso die gesamte SSD für Mint genutzt werden soll. Wobei 2GB für ein Windows-Laufwerk C: sowieso "zuwenig" sind?

Vorher kannst Du mit dem Live-System ja trotzdem nochmal "reingucken", was da drauf ist.
 
Nur wenn die interne eine NVMe SSD ist, ansonsten bekommt die Interne sda und der Stick sdb.
 
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