Kann mir jemand eine PV-Anlage für dumme erklären?

Csf

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Moin, wir haben zu Hause einen Balkonkraftwerk mit drei Paneelen a400 Watt

Dieses hat letztes Jahr rund 1000 kilowattstunden erzeugt.

Wir spielen mit dem Gedanken uns ein Elektroauto zuzulegen. Gebraucht.

Dafür langt das Balkonkraftwerk logischerweise nicht

Wir hätten auf dem Dach Platz für eine 5 kW Anlage

Was würde hier speichertechnisch Sinn machen?

10 kW oder 15 kW oder doch mehr?

Wir würden gerne unseren eigenen Gedanken Strom mit dem Auto laden ohne etwas aus dem öffentlichen Netz zu entnehmen nach Möglichkeit.

Wir haben zwar keine wallbox aber wir haben eine starkstromsteckdose in der Garage mit 11 kW, das würde uns in dem Fall auch reichen.

Muss hinsichtlich Speicher irgendwas beachtet werden?

Gibt es technisch eine Möglichkeit zu verhindern dass aus dem öffentlichen Netz geladen wird und quasi nur der Strom vom Dach bzw Speicher genutzt wird?

Mir ist klar dass im Herbst oder im Winter das Laden aus dem Netz unumgänglich ist, ich würde es gerne allerdings vermeiden an sonnigen Tagen Strom aus dem Netz zu ziehen
 
Und das zahlt sich aus - so berechnet über den Abschreibungszeitraum unter Berücksichtigung der Inflation und (vermutlich) Akkutausch?
 
Und das zahlt sich aus - so berechnet über den Abschreibungszeitraum unter Berücksichtigung der Inflation und (vermutlich) Akkutausch?
Das ist eine gute Frage und unvorhersehbar

Ich habe heute einen Ford Mustang bei Mobile.de gefunden mit 450.000 km und 78% Akku Gesundheit

Das gibt mittlerweile spezielle reparaturwerkstätten die sich auf den Austausch defekter Zellen spezialisiert haben dementsprechend ist oft kein ganzer Tausch der Akku ist mehr nötig.

Wir wollen weg von Partikelfilter, Verschmutzungen in agr usw.
Verbrenner werden immer komplizierter und fehleranfälliger gebaut

So zumindest meine sichtweise

Und wenn es mir möglich ist noch innerhalb des Hauses den erzeugten Strom zu nutzen dann rechnet sich das ganze ja noch mehr

Speicher sind nicht mehr teuer
 
Spannend!

Bei dem Thema häng ich selber auch grad, wir haben keinen Speicher und kein Balkonkraftwerk an einem guten Sommertag Juni/Juli gehen da 25-30 kWh / Tag vom Dach lt. Lügenanzeige rein. Im Winter sind es vielleicht 2-8 kWh / Tag je nachdem ob noch Schnee draufliegt auch fast gar nix.

Ich spiele mit dem Gedanken einen 15 kWh Speicher zu Beschaffen mit dem Thema Nulleinspeisung / Energiemanager beschäftige ich mich auch gerade bin aber inzwischen eher der Meinung das ich vermutlich professionelle HIlfe brauche weil hier auch noch eine sehr stromhungrige Wärmepumpe dran hängt, die aber aufgrund sinkender Grundwasserspiegel auch eOL geht und es somit immer wieder verschoben wurde da was neues zu planen. Im Winter glaub ich ist der SPeicher hier für mich kompletter Unsinn.

Die 11 kW Starkstromdose ist top da kannst beliebiges Equipment dahinter hängen und bist ggü. Stromanbieter auch nur anzeigepflichtig. Wenn das eine Uralt-Dose ist evtl. mal Elektriker drüber schauen lassen wegen Kabelquerschnitten. Wenn du so einen 50 kWh Akku mit 11 kW laden willst ist da nämlich 4-5 Stunden Vollast auf der Dose, das ist evtl. mehr als man sich vor 30 Jahren bei der Installation gedacht hat für kurz mal Kreissäge.
 
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Vielen Dank, ich habe mir gerade mal diesen pv-rechner angeschaut und wir würden wohl um die 1200 € im Jahr sparen

Ich würde wahrscheinlich auf eine Null Einspeisung zurückgreifen

Heißt ich würde natürlich gerne die Energie auch im Haus nutzen die am Dach erzeugt wird

Gegebenenfalls würde ich auch zu einem größeren Speicher greifen wenn es Sinn macht

Die starkstromsteckdose ist natürlich eine gute Sache. Ich habe einen befreundeten Elektriker, vielleicht spreche ich diesen mal darauf an.

Wir haben aktuell zu Hause einen stromverbrauch von knapp 4000 kilowattstunden pro Jahr bei um die 30 Cent pro kilowattstunde macht das schon einiges aus.

Wenn ich da auch nur 50 bis 60% einsparen kann ist die ganze Geschichte in ein paar Jahren amortisiert, Elektroauto hier noch nicht mal eingerechnet.

Hier ist ja auch noch einiges an einsparpotenzial gegenüber unserem Diesel vorhanden

Es muss halt einfach genug Strom erzeugt werden, das ist das hauptproblem
 
Wir haben eine Solaranlage mit 4,7kW und einen Speicher mit 9,6kW. Großverbraucher sind 2 E-Autos (genaugenommen ein Plug-In-Hybrid und ein reines E-Auto) und eine Wärmepumpe. Von Mai ~ September kommen wir ohne zugekauften Strom aus, in den Wintermonaten wird der Speicher aber selten über 20% voll. Wir haben den Schritt zu Solar und Wärmepumpe gleichzeitig gemacht. Die Gasheizung hätte soundso ersetzt werden müssen. Wir fahren am Tag ca. 30km mit dem Plug-In und 20km mit dem E-Auto; zusätzlich kann ich den Plug-In auf Arbeit nachladen sodass es
effektiv mit Eigenstrom auch nur 15km sind. Ausrichtung der Solaranlage ist süd-ost, Flachdach mit Anstellwinkel ca. 12°, also nicht optimal. Den Mehrpreis für Wärmepumpe + Solar mit Speicher haben wir je nach Rechengrundlage in 12 bis 15 Jahren raus. Steigende Gaspreise - Stichwort CO2-Abgabe - und sinkende Strompreise sind dabei unberücksichtigt.
 
Auf unserem Gebäude ist eine PV mit 6 kWP installiert (mehr Fläche ist nicht). Diese erzeugt in einem durchschnittlichen Jahr 6.300 kWh.
Einen Akku gibt es nicht. Das Haus ist ein Dumb Home mit relativ Smarten Usern.
Es gibt ein eAuto, das über Schuko geladen wird und einen 77 kWh-Akku hat. Mit Schuko greift man etwas weniger ab als das, was die Anlage so produziert. Eine 11kW-Wallbox zieht deutlich mehr Strom, da müßte man den Ladestrom drosseln oder zukaufen.
Der Jahresstromverbrauch ist ca 3.000 kWh, incl. Auto (ca. 800 kWh/a). Das Auto lädt oft außer Haus, denn das Haus reist nicht mit.
Mit diesem Setup erzielen wir über das Jahr gemittelt eine Autarkie von etwas über 50%, in den Sommermonaten 60-70%
Sprich: wir kaufen ca. 1.500 kWh/a zu für €450.
Mit Akku kann man die Autarkie boosten auf sowas wie 80%.
Bliebe ein Strombezug von 600 kWh/a = €180 übrig und damit eine Einsparung von €270/a.
Jetzt kann man sich schnell ausrechnen, wie rentabel ein Akku wäre bzw. wie lange der halten müßte, damit er sich amortisiert.
Nicht vergessen: auch der Akku hat einen Wirkungsgrad.

Meine Meinung: ich sitze das Thema Akku aus, bis bidirektionales Laden Standard ist.

Zur Amortisation:
Die PV hat €9k gekostet.
Mit einer Einspeisevergütung von €0,1/kWh und eingespartem Strombezug bringt die PV ca. €900/a. Amortisationsdauer 10 Jahre.


Disclaimer:
1. Ich denke betriebswirtschaftlich. Vollständige Autarkie halte ich für ebenso unmöglich wie unrentabel.
2. Ich kann das Auto an Sonnentagen daheim lassen.
3. Großverbraucher laufen dann, wenn die Sonne scheint, jedenfalls nicht nachts.
4. Für Leute, die Strom nur nachts verbrauchen, sieht die Rechnung anders aus.
 
Ich lade mal die globalen kWh/Tag für ~10qm (Marketing-qm) aus dem Bereich zwischen München und Ingolstadt hoch (zwei nahe gelegene staatliche Wetterstationen Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft öffentlich abrufbar). Unabhängig aller Rechnerei ist das das Maximum, was von oben kommt und ohne Speicherung ........................ Egal wieviel kWp auf dem Dach sind, im Jahresmittel kommen ~1100kWh/qm zusammen.

Wir nutzen Solarwärme mit 800l Speicher und haben im Gesamtsystem den Ölverbrauch auf ~2/3 senken könne. Der Anteil Solarwärme übers Jahr total bei 8% (im Sommer nur Solarwärme, aber ..... da braucht es eben auch nur wenig). PV ....... scheitert am Speicher, da kann ich noch so viel rechnen (E tagsüber wenig nötig, nachts nix PV). Wärmepumpe ....... teure Haussanierung nötig, kostet wie Abriss und Neu. Windrad .... :-) .... da denke ich noch nach, zusammen mit Don Quijote ;) Nachtrag: die Statistik wegen neuer Heizung, 2012-25 für die 10qm (brutto) mittel global 10650kWh pa, davon 4080kWh pa in den Speicher eingefahren und genutzt.
sol11-25.gif
 
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Auf unserem Gebäude ist eine PV mit 6 kWP installiert (mehr Fläche ist nicht). Diese erzeugt in einem durchschnittlichen Jahr 6.300 kWh.
Einen Akku gibt es nicht. Das Haus ist ein Dumb Home mit relativ Smarten Usern.
Es gibt ein eAuto, das über Schuko geladen wird und einen 77 kWh-Akku hat. Mit Schuko greift man etwas weniger ab als das, was die Anlage so produziert. Eine 11kW-Wallbox zieht deutlich mehr Strom, da müßte man den Ladestrom drosseln oder zukaufen.
Der Jahresstromverbrauch ist ca 3.000 kWh, incl. Auto (ca. 800 kWh/a). Das Auto lädt oft außer Haus, denn das Haus reist nicht mit.
Mit diesem Setup erzielen wir über das Jahr gemittelt eine Autarkie von etwas über 50%, in den Sommermonaten 60-70%
Sprich: wir kaufen ca. 1.500 kWh/a zu für €450.
Mit Akku kann man die Autarkie boosten auf sowas wie 80%.
Bliebe ein Strombezug von 600 kWh/a = €180 übrig und damit eine Einsparung von €270/a.
Jetzt kann man sich schnell ausrechnen, wie rentabel ein Akku wäre bzw. wie lange der halten müßte, damit er sich amortisiert.
Nicht vergessen: auch der Akku hat einen Wirkungsgrad.

Meine Meinung: ich sitze das Thema Akku aus, bis bidirektionales Laden Standard ist.

Zur Amortisation:
Die PV hat €9k gekostet.
Mit einer Einspeisevergütung von €0,1/kWh und eingespartem Strombezug bringt die PV ca. €900/a. Amortisationsdauer 10 Jahre.


Disclaimer:
1. Ich denke betriebswirtschaftlich. Vollständige Autarkie halte ich für ebenso unmöglich wie unrentabel.
2. Ich kann das Auto an Sonnentagen daheim lassen.
3. Großverbraucher laufen dann, wenn die Sonne scheint, jedenfalls nicht nachts.
4. Für Leute, die Strom nur nachts verbrauchen, sieht die Rechnung anders aus.
Deine PV hat 9k gekostet....

Warum?
Ich habe von dem Thema nicht wirklich viel Ahnung deswegen frage ich nach

Die PV Module zehn Stück bekomme ich für 600€

Wechselrichter 5kw kommt auf ca 500€

Speicher mit 10kwh 2000€

Insgesamt also knapp 3000€

Sind die Kabel, das montage-material und Deinstallation so teuer?

Ich frage einfach so blöd weil ich keine Ahnung davon habe, Entschuldigung.

Ich hab jetzt mal für die Installation knapp 2500 gerechnet inkl allem.

Vielleicht lieg ich ja da vollkommen daneben
 
Deine PV hat 9k gekostet....

Warum?
Weil da eine Bande von Profis kam, die das gemacht haben.
Die haben u.a. auch ein Gerüst aufgebaut.
Aber klar, wenn man das alle selbst machen kann...
Ich kann das nicht und wollte das auch nicht.
Btw.: das war 2020. Mittlerweile sind die Preise eher hochgegangen, zwischenzeitlich sogar durch alle Decken.

Dann kommt auch jemand von den Stadtwerken, um ggf. den Zähler zu tauschen und ein Fernabschaltmodul zu installieren.
Aber das ist eher kleines Geld.
 
Ich kann's auch nicht selbst machen.
War nur für mich nicht nachvollziehbar dass hier die Installation so teuer ist.
Eine 5kw Anlage hat ja gemessen an den heutigen Modulen gerade mal 10-12 panele.

Da muss ich wirklich sagen bevor ich hier 3-4k um das Dach damit zu decken, bau ich mir lieber eine Aufständerung in den Garten .... 😏
 
Laß Dir halt mal ein Angebot machen. Dann siehst Du ja, wohin das Geld geht.
Ich bin da nicht mehr so aktuell mit den Preisen. Ich habe nur mitbekommen, daß Leute, die nach mir installiert haben, viel mehr Geld bezahlt haben.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Nur flüchtig. Ich habe eine Wetter-App.
Tatsächlich auf meinem Mobile. ;)
 
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@cfs:

Es gibt Module und Module. Wenn Du welche willst die auch bei "grauem Himmel" - also im Winter - wenigstens 10% bringen sind die etwas teurer.
Gibt noch andere Kriterien angefangen von optimalen Maßen und Gewicht.

Sicher kann man Geld sparen indem man den Anbau selbst macht. Aber Hebebühne (oder Gerüst) kostet, Anschluß an die Elektroinstallation kosten
trotzdem. Und schon längere Kabel als Standard kosten extra.

Aber mit 12 Modulen lagst Du richtig, so viele sind es bei mir. :)
 
Die Installation ist nicht zu unterschätzen. Einen Dachdecker sollte man dabei haben, wenn man nicht weiß was man tut.
Risse in den Ziegeln oder andere Schäden die irgendwann zum Eindringen von Feuchtigkeit führen sind am Ende immer teurer als alles was du mit der PV jemals einsparen kannst.
Steckverbindungen müssen vernünftig sitzen, sonst kann es zum Lichtbogen und irgendwann zum Durchschmoren kommen (bei 10 Modulen reden wir immerhin schon von mind. 300 V)
Die Installation muss also absolut sauber und zuverlässig sein.

Zum Thema Auslegung:
Akkugröße kommt auf den eigenen Verbrauch an. Wir kommen mit einem 5,1 kWh-Akku immer jeweils über die Nacht. Tagsüber braucht man ihn nicht. Eine Stufe größer würde sich nicht rechnen, und auch so rechnen sich der Akku kaum auf 15 Jahre. Strom wird aktuell billiger, also wird die Amortisation eher noch schlechter.

mit 5 kWp auf dem Dach kommt ihr bei solider Ausrichtung auf rund 5000 kWh pro Jahr als Ertrag.

Bedenke folgende Dinge:

1. Du willst das Auto überwiegend über die geplante 5 kWp-Anlage laden. Das lohnt sich nur mit sogenanntem "Überschussladen".
Dabei kommunizieren Wallbox und Wechselrichter miteinander. Der Wechselrichter erfasst über ein Smartmeter die Stromflüsse im Haus und priorisiert diese - nur so weiß er, wann genügend Strom vom Dach kommt um das Auto zu laden. Sobald er der Wallbox das Signal gibt beginnt diese mit dem Ladevorgang. Das muss also technisch möglich sein und erfordert entweder Programmierkenntnisse oder ein System von einem Hersteller.
Die meisten Fahrzeuge haben 1,4 kW als Startleistung für eine Phase und skalieren dann in 1A-Schritten über drei Phasen. Bei uns geht die WB zB bis 16 Ampere (bei 230V und drei Phasen sind das 11 kW). Der Up kann leider nicht mehr als 7 kW.
Ab 1,4 kW vom Dach würde das Fahrzeug also mit dem Laden beginnen.

2. Die 1,4 kW müssen erreicht werden. Meistens ist die Priorität so (absteigend): Haus -> Speicher -> Wallbox -> Einspeisung.
Solange ihr also im Haushalt Strom verbraucht und der Speicher geladen wird (bis zu einem eingestellten SOC) beginnt das Fahrzeug nicht mit dem Ladevorgang.
Habt ihr eine Waschmaschine an, oder die Spülmaschine, ziehen die gerne mal 2kW. Dazu kommt das Haus mit dem Grundverbrauch von meist wenigen hundert Watt (alle Geräte, Lampen, Kühlschränke, Heizung usw.), dann dauert es relativ lange bis da noch 1,4 kW als Überschuss zur Verfügung stehen.

3. Mit 1,4 kW lädt das Auto zwar, aber es dauert. Da das Fahrzeug diese 1,4 kW "Brutto" als AC aus der Wallbox bekommt müssen die noch im Fahrzeug auf DC umgewandelt werden. Die Effizienz ist bei 1,4 kW immer schlecht. Dazu kommt: Jahreszeiten und Wetter sind die einzigen Feinde einer PV-Anlage.
Wir haben 15 kWp und schaffen es, den Up von Februar bis Oktober "autark" zu betreiben. November bis Januar müssen wir gelegentlich aus dem Netz laden.
Dabei fahren wir damit aber nur knappe 6000 km pro Jahr und brauchen ihn nicht täglich.
Bei 5 kWp wäre es stark abhängig von eurem Fahrverhalten, ob sich das ganze überhaupt lohnt.


Ich würde den Plan einer PV daher in deinem Fall nicht mit einem Fahrzeug verknüpfen sondern das trennen.
Die PV lohnt sich schon wenn ihr im Haus genug selbst verbraucht. Das kann man überschlagen indem man seine Verbräuche kennt und dann auf den möglichen Ertrag projiziert.
Ein Elektroauto würde ich davon losgelöst "durchrechnen". Die meisten Elektroautos lohnen sich auch schon dann, wenn man sie nur aus dem Netz lädt, weil sie deutlich günstiger fahren als Benziner. Aktuell sinken die Strompreise (teils 25 Cent pro kWh aktuell).
Wenn sich das Auto damit schon lohnt, ist das Laden vom Dach ein Bonbon obendrauf fürs gute Gewissen. Da bleibt dann nur noch die einfache Rechnung, ob sich die Investition in eine Wallbox lohnt.
 
Auf unserem Gebäude ist eine PV mit 6 kWP installiert (mehr Fläche ist nicht). Diese erzeugt in einem durchschnittlichen Jahr 6.300 kWh.
Einen Akku gibt es nicht. Das Haus ist ein Dumb Home mit relativ Smarten Usern.
Es gibt ein eAuto, das über Schuko geladen wird und einen 77 kWh-Akku hat. Mit Schuko greift man etwas weniger ab als das, was die Anlage so produziert. Eine 11kW-Wallbox zieht deutlich mehr Strom, da müßte man den Ladestrom drosseln oder zukaufen.
Ggf mal drüber nachgedacht eine Wallbox + Smartmeter zu installieren ?

1,4kw zu laden birgt ziemlich viele Ladeverluste, da werden in den Akku eher 100kw/h oder mehr geladen, aufgrund der Verluste.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Unser eigenes Setup,

8,2kwp, gibt im Jahr ca 6,8 MWh.

Wärmepumpe, Wallbox und 2 E-Autos vorhanden. Kein Speicher aber clever-pv für Überschuss laden beider Autos.
Von März bis Oktober können wir mit Überschuss laden.
Speicher macht bei den Strompreisen kaum Sinn, da an Huawai gebunden und so kostet der Speicher ca. 3500 - 4000 Euro.

Eigenverbrauch liegt aktuell noch bei ca. 33%, wird sich aber erhöhen durch häufigeres Fahren zur Arbeit und baldiges Entfallen einer kostenlosen Möglichkeit eines der E-Autos zu laden. ( Fahrzeuggebundenes AG-Angebot)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du Auto laden magst:
1. Wieviel kW/h braucht dein Auto an einem normalen Tag?
2. Kann das Auto tagsüber laden? Wenn nein, dann Akku > tägliche Ladung
 
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