Komplette HDD auf SSD klonen mittels Fremdrechner

TCT

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Ich habe 2 Fragen/Aufgaben die ich im Vorfeld nicht zufriedenstellend klären kann.

Das erste betrifft das Klonen der SystemPlatte auf eine SSD. Dazu gibt es eine unüberschaubare Anzahl von Anleitungen, Meinungen und: viel zu viel unwichtigen Kommentarn. Sodass ich nach Stundenlanger lektüre immernoch nicht weis wie ichs denn jetzt am besten machen soll.
Wichtig dabei ist, dass ich KEIN CD-Laufwerk(im ThinkPad) zur Verfügung habe. Und eine Notwendigkeit dafür kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen -zumal ich ja meinen Desktop Rechner habe der die Betreffenden Platten über USB einbinden und bearbeiten soll.
Ich bilde mir ein, dass damit Sachen wie "neustarten von CD im DOS Modus..." etc entfallen können.

Also: Wie gehe ich vor um die komplette Thinkpad HDD auf die SSD zu klonen? So, dass eben auch das Alignment stimmt.
Das Thinkpad ist ein X201 mit Windows 7 Standardinstallationen drauf, der Desktop läuft unter XP.


Das zweite ist etwas prinzipielles aber der eigentliche Ursprung des obigen Vorhabens: ich will halt nicht neu installieren und das neu gekaufte System auf der HDD auch in vollem Umfang nutzen so wie es ist.
Und zwar bin ich mir im Unklaren darüber wie mit den Partitionen umgegangen werden muss, damit das Thinkpad diese auch korrekt anwendet. Insbesondere die Recovery Partition soll ja auch schon beim Booten angesprochen werden wenn man die richtige Taste drückt soweit ich mich erinnere.
Also, muss ich da etwas beachten damit diese Funktionen vorhanden bleiben? Oder ist es eh besser die Partition zu entfernen? Und wozu ist eigentlich die 1,2GB große SYSTEM_DRV Partition gedacht?
 
SSD oder HDD per USB-Adapter ans Thinkpad, und mittels Acronis USB-Stick nen Image der HDD ziehn, Image dann auf die SSD übertragen> danach mit Windows 7 Stick den MBR reparieren lassen, fertig!
Alternativ kannst du mit dem Acronis Stick direkt klonen, müsstest danach aber das Alignment anpassen.....
 
Hat bei mir leider nicht so einfach geklappt.

Aber im Prinzip hab ich das selbe ja schon gemacht: Acronis auf dem Desktoprechner gestartet, Backup von der HDD gemacht und auf die SSD wiederhergestellt. Danach im Linux das Alignment korrigiert.
Jetzt meckert aber Windows 7 beim Start weil die Hardware bzw Software geändert wurde und ich soll die Reparationsdisk einlegen.

Würde mich zwar wundern aber: ist das die Geschichte mit dem MBR?

Vielleicht lag es ja sonst daran, dass ich Acronis 10 habe anstatt Acronis 2010. Kann das sein?
 
Ja das ist die Geschichte mit dem MBR!

Leg die WIndows 7 DVD bzw. den STick ein und wähle bei Computerreparaturoptionen die erste Funktion aus....
 
sl500' schrieb:
Leg die WIndows 7 DVD bzw. den STick ein und wähle bei Computerreparaturoptionen die erste Funktion aus....
Bei dieser Methode ist dann aber wahrscheinlich die Recovery Partition nicht mehr ansprechbar.

Ich mache solche Cloning Aktionen sehr häufig und eine Methode hat immer funktioniert, egal welches BS:
1. Mit Acronis einen bootfähigen USB-Stick erstellen (da reicht ein uraltes Teil mit 128 MB).
2. Die neue Platte ins Laptop einbauen
3. Alte Platte per USB-SATA (oder IDE)-Adapter anschließen.
4. Vom USB Stick booten und mit Acronis einen Festplatten Clone von extern nach intern machen. Ich habe dabei die Partitionsgrößen nicht anpaßt, d.h. nicht den automatischen Modus nehmen, sonst wird die Recovery auch vergrößert. Die endgültigen Partitionsgrößen habe ich später mit Disk Director eingerichtet.
 
Ich mache es nicht anders!

Wähle aber nur die 100MB Partition und die aus wo Windows installiert ist und nicht den MBR!
Wer brauch heut noch die RecoveryPartition? Vor allem auf ner SSD?
Wenn die HDD flöten geht ist die Partition auch weg!
Dann entweder RecoveryDVD's erstellen und in Schrank und von ner eigenen CleanInstall nen Image angelegt und extern gespeichert, bringt wesentlich mehr!!!
 
sl500' schrieb:
Wer brauch heut noch die RecoveryPartition? Vor allem auf ner SSD?
sehe ich auch so: mit der Werksinstallation fängt man ja wenig an, da zuerst bloatware raus muss und dann die eigenen Programme installiert werden müssen; da ist eine Acronis-Sicherung besser; den Werkszustand brauchst du nur für den wiederverkauf deines books, und da reichen auch die recovery CDs
 
Danke für die Antworten, auch wenn ich jetzt immernoch vor einem riesigen Berg Unbegreiflichem stehe.^^

Demnach ist meine Idee ich könne das einfacher über den externen Rechner lösen ein Schuss in den Ofen. -Das stimmt dann ja auch mit meinen Erfahrungen überein. Mit einem zusammengeflickten externen DVD Laufwerk hab ich schliesslich die Reparatur durchführen lassen.


Die Recovery Partition hab ich ehrlichgesagt auch noch nie gebraucht. Aber ich hab mir irgendwie eingebildet, dass Windows Reparaturen damit möglich wären; also Reparaturen ohne gleich das System komplett platt zu bügeln. Also weniger für Hardwareschäden sondern eher für den Fall dass durch eine unbedachte Spielerei das System grobe Macken hat.
In dem Fall hätte mir das ersparen können die DVDs mitzuschleppen.


Mit Vista/Win7 bin ich auch ein totaler Neuling und finde mich auch kaum zurecht. Darum las ichs jetzt erstmal eine Weile so und mache später einen Clean Install falls ich nicht auf XP zurückspringe.
 
Also ich benutze Clonezilla von einem USB Stick, die eine Platte im TP verbaut die andere per USB-Adapter, funktioniert absolut problemlos. Wird alles mitgeklont, MBR, die 100MB Partition usw....
Habe nur noch nicht aligned, weil ich nur von HDD auf HDD geklont habe, soll aber auch möglich sein!
 
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