Vorweg: Linux ist KEIN Betriebssystem, sondern NUR der Kernel (die Basis).
Erst mit weiteren Programmen erhällt man die Linux-typische Shell oder auch Konsole genannt. Und da drauf baut dann die grafische Oberfläche auf.
Da das vielen Ein/Umsteigern zu schwierig ist, kamen Firmen/Gruppen wie RedHat, SuSE und Debian (und hunderte weitere) auf die Idee eine komplette Distibution mit grafischer Oberfläche und Paketverwaltung zusammen zu schnüren und diese auf den Markt zu bringen (bestes Beispiel in Deutschland ist SuSE; nun Teil von Novell). Am neuen OpenSuSE ist die Community (also freie Entwickler) stärker eingezogen und es fehlen nicht-freie Programme wie etwa Flash-Player und Java-Runtime. Dafür kann man dieses Betriebssystem samit allem, was man so braucht aus dem Internet kostenlos herunterladen.
Das sollte als Einstieg genügen, aber nun zum eigentlichen Thema:
Eigentlich empfehle ich nicht mit Linux auf einem Notebook anzufangen, da die Hardware-Unterstützung oftmals größere Lücken aufweist, aber ThinkPads gelten bei vielen Linuxern als sehr geeignet (neben HP).
Für einen einfachen Einstieg rate ich jedem Linux-Newbie SuSE / OpenSuSE zu verwenden, da man ruckzuck ein läuffähiges System hat.
Allerdings sollte man auch einen Blick auf Ubuntu werfen. Es ist benutzerfreundliche Desktop-Version des sehr verbreiteten Debians (oben schon erwähnt). Beide sollten für nene Einstieg ideal sein.
Wie von AndreasMeier geschrieben lohnt sich erstmal ein Annähern mittels der passenden Live-Distributionen. Man kann mal reinschnuppern, ohne sein System zu gefährden / verändern.
Wenn der Schritt zur Installation fällt, empfehle ich min. 5GB auf der Festplatte mittels bekannter Partitionierungs-Tools frei zu machen und dem Installer der Distribution in diesen Paar Gigabyte freie Hand zu lassen. Erreichbar wird diese (wie bei AndreasMeier beschrieben) über ein Auswahlmenü beim Booten.
Gerade für Windows-Umsteiger empfehle ich als grafische Oberfläche KDE, da es näher an Windows dran ist, als das bekannte Gnome. Es gibt noch duzende anderer grafischer Oberflächen, aber verdienen meiner Meinung nach eher den Zusatz "Freaky", als für Neulinge geeignet.
Ich benutze übrigens Debian.
Viel Erfolg beim Vorhaben
