[N586] Oft Notabschaltung wegen Überhitzung ?

thirdechelon

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Ich habe das Lenovo Ideapad N586 und betreibe es mit Windows 7 x64. In den letzten Tagen war es sehr heiß in Deutschland, und ich wohne im Bereich eines Hauses, wo es schnell 35°C werden.

In letzter Zeit stürzt mein Laptop immer Total ab. Ich schätze, dass es ihm einfach zu warm geworden ist. Auch wenn es ziemlich warm ist, halte ich das für unnormal, weil in Gegenden wo 6 Monate im Jahr solche Temperaturen herrschen, das Ding auch laufen sollte. Auf jeden Fall riecht es auch etwas verkohlt aus dem Lüfter, weshalb ich auch etwas froh darüber bin, dass das Ding sich abgeschaltet hat.

Ich finds allerdings dppf, dass das Problem, beim Laptop meines Bruders überhaupt nicht auftritt, welcher sich auch in meinem Zimmer befindet, und genau die selben Aufgaben hat wie mein Ideapad. Und dabei ist dieser nicht mal so gut ausgestattet wie meiner; so denk ich jedenfalls (Toshiba C660D). Die Abstürze kommen übrigens immer, nachdem wir ca. 10 etwas im WLAN spielen (Far Cry 2, LWS 2011, NFS: MW (2005), ...). Außerdem fällt auf, dass der Toshiba zu dem Zeitpunkt des Absturzes viel heißer ist, als mein Ideapad (ich habe keine Werte, ich spreche vom Gefühl)

Ich werde demnächst nebenbei mal, die Temperaturen mit einem Programm beobachten, die auf beiden Laptops herrschen, und einen Benchmark ausführen.

Trotzdem wäre ich an eurer Meinung interessiert.

Danke!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
An deiner Stelle würde ich mal diesen Artikel im WIKI durchlesen : http://thinkwiki.de/Lüfter_reinigen !
Im Übrigen würde ich nicht von "Hitzetod" schreiben , sondern von "Notabschaltung " ,da dein Ideapad ja nicht gehimmelt wurde,sondern nach einer Abkühlphase wieder funktioniert.Zudem sind die N586 scheinbar mit AMD-CPUs ausgerüstet ,die im Allgemeinen etwas hitziger als die Intel-Pendants sind .
Wie alt ist das Ideapad ,ist eventuell noch Lenovo-Garantie vorhanden ? Wenn ja,würde ich das mit dem Aufschrauben zwecks Lüfterreinigung unterlassen,da dann die Garantie hinfällig werden könnte .

Gruss Uwe
 
Erst einmal Willkommen!

Also wenn das ThinkPad verbrannt riecht, dann weist Du selber, dass das kein gutes Zeichen sein kann. Ist noch Garantie auf dem Gerät?

Wenn "Nein", dann solltest Du es öffnen (Akku raus, SV ab) reinigen (Lüfter hierbei blockieren) Wärmeleitpaste/Pad gleich erneuern und dann mal beobachten.

Auch Du solltest im Vorfeld und natürlich danach die Temperaturen mit:

http://thinkwiki.de/TPFanControl_richtig_einrichten

auslesen und den Fan entsprechend Deiner/Eurer Gegebenheiten einstellen.


Edit: wieder leicht in der Raucherpause gefangen gewesen...
 
Erst einmal Willkommen!
Danke!

Das Herstellerdatum ist laut Sticker auf der Unterseite der 29.10.12 (Mfg Date: 12/10/29). Also er hat nicht mal ein Jahr auf dem Buckel. Bestellt habe ich ihn Weihnachten 2012. (Lieferdatum: 27.12.12) Das ist also der erste Sommer, den das Ding erlebt. :) Den Lüfter nach 8 Monaten zu reinigen, ist doch schon etwas krass, oder? Ich habe eigentlich ein sauberes Zimmer, und oft irgendwo hinzunehmen mache ich nicht.


Das mit dem Reinigen lassen scheint eine gute Idee zu sein. (Obwohl: Nach nur 8 Monaten:huh:) Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich noch Anspruch auf die Garantie habe, weil ich die HDD selbst ausgetauscht habe, und deshalb auch Spuren an den Schrauben zu finden sind. Ich weiß nicht, wie kullant die da sind. Wisst ihr das? Bei Toshiba war es denen schon zu viel. Kann man den Lüfter auch über die Garantie reinigen lassen?

Außerdem hat mein Ideapad eine Funktion in den "Power managment options", bei der sich die Lüfter selbst reinigen lassen sollen. Habe ich bereits mehrmals getan. Die Lüfter häulen immer kurz auf, und machen dann eine Sekunde Pause. Das wiederholt sich einige Male. Ob es was gebracht habe weiß ich nicht.

An deiner Stelle würde ich mal diesen Artikel im WIKI durchlesen : http://thinkwiki.de/Lüfter_reinigen !
Ist das auch auf ein Ideapad anwendbar? Ich versuche es mal. Danke für den Tipp!
 
Außerdem hat mein Ideapad eine Funktion in den "Power managment options", bei der sich die Lüfter selbst reinigen lassen sollen. Habe ich bereits mehrmals getan. Die Lüfter häulen immer kurz auf, und machen dann eine Sekunde Pause. Das wiederholt sich einige Male. Ob es was gebracht habe weiß ich nicht.
Staubflocken bleiben in der Regel an der Luftaustrittsöffnung von innen hängen. Bilder hierzu,wie es aussehen kann, findest Du im oben verlinkten Wiki-Artikel.

Der Grad der Verstaubung hängt davon ab, wie oft und lange das Notebook auf textilen Unterlagen verwendet wird. Die Wannenunterseite wirkt dabei wie ein Staubsauger, weil durch alle Ritzen und Spalten Staub angesaugt wird.
 
Doofe Frage: ist der Lüfter kurz vor dem Absturz richtig laut oder hast du das Gefühl dass er beim Selbstreinigen schneller läuft?
 
Nach 10 Minuten schon wieder eine Antwort! Davon kann man in anderen Foren nur träumen. :thumbsup:


Der Grad der Verstaubung hängt davon ab, wie oft und lange das Notebook auf textilen Unterlagen verwendet wird.
Ich muss zugeben, dass ich das Ideapad meistens im Bett verwende, von daher verwende ich es oft und lang auf textilen Unterlagen. Mir ist bis jetzt gar nicht bewusst gewesen, dass das für den Lüfter schlecht ist, ich dachte immer mehr an den Staub als solches. Aber wenn man sich das mal überlegt...



Doofe Frage: ist der Lüfter kurz vor dem Absturz richtig laut oder hast du das Gefühl dass er beim Selbstreinigen schneller läuft?
Da es zur Zeit sehr kalt ist, kam auch kein Absturz. Mir ist also aufgefallen, dass es häufiger passiert, wenn es in der Umgebung sehr warm ist. Ob er vor dem Absturz laut ist, weiß ich nicht. Darauf habe ich versucht zu achten, aber es passiert ja mehr oder weniger plötzlich.

Bei der Selbstreinigung läuft er auf jeden Fall schneller. Wenn man die Hand vor dem Lüfterausgang hält, kann man gut den Luftzug spüren (der übrigens warm oder kalt ist, je nachdem, was man kurz vorher gemacht hat.)

Edit: Auf der Wiki-Seite gibts ja einen ähnlichen Fall.
Zitate:
Viele User merken gerade an heißen Tagen, dass der Lüfter nicht mehr die benötigte Leistung bringt.
Man kann es auch riechen, dass der Lüfter verstopft ist. Hierbei verstömt der Lüfter bei Betrieb einen unangenehmen Geruch, besonders bei hohen Außentemperaturen.

Ich werde wohl die Lüfter reinigen (lassen). Kann man das auch über die Garantie machen lassen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Da es zur Zeit sehr kalt ist, kam auch kein Absturz. Mir ist also aufgefallen, dass es häufiger passiert, wenn es in der Umgebung sehr warm ist. Ob er vor dem Absturz laut ist, weiß ich nicht. Darauf habe ich versucht zu achten, aber es passiert ja mehr oder weniger plötzlich.

Du hast nicht zufälligerweise in die Regelung des Lüfter eingegriffen? NBFC oder etwas ähnliches ohne Erfolg getestet, dann aber doch installiert gelassen?
 
Hi,

beobachte mal die Entwicklung mit einem entsprechenden Tool wie OpenHardwareMonitor, TPFC oder dergleichen.

Wenn die Notabschaltung wegen Überhitzung (sollte passieren, wenn die CPU in den >100°C-Bereich kommt) auftritt, sollte das nicht normal sein. Lüfter analysieren ist auch von außen möglich. Du solltest einen deutlichen warmen Luftstrom am Luftauslass wahrnehmen können, wenn die CPU stark belastet wird und der Lüfter aufdreht. Spürst du das nicht, ist der Auslass verstopft - ist ein Klassiker, allerdings wären 8 Monate schon sehr fix.

Auch möglich ist eine unsachgemäß aufgetragene oder fehlende Wärmeleitpaste, dann liegt das Problem nicht im Lüfter, sondern in der Wärmeübertragung zwischen CPU und Kühler. In dem Falle würde der Laptop auch bei gutem Luftstrom nicht richtig gekühlt, das ist schwerer festzustellen (und auch untypischer, da WLP ab Werk eigentlich sehr sehr selten vergessen/vergeigt wird).

Wie belastest du den Laptop, damit es zu den Abstürzen kommt? Die Core-i-Generation hat eigentlich einen Schutz durch Heruntertakten. Ich könnte mir nur vorstellen, dass bei massivster Überlast (auch eines potentiellen Grafikchips) der Temperatursprung so schnell passiert, dass die Kiste notabschaltet. Aber eigentlich gibt es das nicht mehr oft bei aktuellen Modellen.
 
Du hast nicht zufälligerweise in die Regelung des Lüfter eingegriffen? NBFC oder etwas ähnliches ohne Erfolg getestet, dann aber doch installiert gelassen?
Nein.



Wenn die Notabschaltung wegen Überhitzung (sollte passieren, wenn die CPU in den >100°C-Bereich kommt) auftritt, sollte das nicht normal sein. Lüfter analysieren ist auch von außen möglich. Du solltest einen deutlichen warmen Luftstrom am Luftauslass wahrnehmen können, wenn die CPU stark belastet wird und der Lüfter aufdreht. Spürst du das nicht, ist der Auslass verstopft - ist ein Klassiker, allerdings wären 8 Monate schon sehr fix.

Für mein Empfinden ist der Luftstrom warm, aber nicht sehr deutlich. Das kann aber daran liegen, dass mir das Gefühl dafür fehlt.


Auch möglich ist eine unsachgemäß aufgetragene oder fehlende Wärmeleitpaste, dann liegt das Problem nicht im Lüfter, sondern in der Wärmeübertragung zwischen CPU und Kühler. In dem Falle würde der Laptop auch bei gutem Luftstrom nicht richtig gekühlt, das ist schwerer festzustellen (und auch untypischer, da WLP ab Werk eigentlich sehr sehr selten vergessen/vergeigt wird).

Das kann ich zur Zeit nicht überprüfen, allerdings denke ich, dass das schon früher hätte auffallen müssen, und nicht wenn es gerade so warm ist. (Außentemperatur)



Wie belastest du den Laptop, damit es zu den Abstürzen kommt? Die Core-i-Generation hat eigentlich einen Schutz durch Heruntertakten. Ich könnte mir nur vorstellen, dass bei massivster Überlast (auch eines potentiellen Grafikchips) der Temperatursprung so schnell passiert, dass die Kiste notabschaltet. Aber eigentlich gibt es das nicht mehr oft bei aktuellen Modellen.

Durch Spielen. Dabei sind die Spiele aber nicht mal irgendwelche High-End Spiele und schon n paar Jahre alt. Aber das N586 ist ja kein Zockerlaptop. Aber die CPU war nie auf 100% durch das Spielen gelangt.

Die Temperaturen beobachte ich noch.
 
Kann sein, dass TPFanControl auf dem IdeaPad-Modell nicht läuft.
Tuts nicht! :D

Ich tu gerade mit Stabilty Test die CPU auslasten und mit OpenHardwareMonitor die Temps beobachten. Mal sehen, ob er ausgeht.
Anmerkung: Die GPU wird dabei zwar nicht mit ausgelastet, aber meine 64 kbit Anbindung ist nicht dafür gedacht 3DMark, Prime o.ä. runterzuladen. ;)

Ich mach erst mal kurz Pause. Danke für die Tipps und Hinweise an alle!
 
Ich habe den Test nun ein paar Minütchen laufen lassen, aber dann abgebrochen, weil sich nix mehr getan hat.

Die CPU ist 86°C heiß geworden. Wärmer nicht. (Wie gesagt, die GPU war nicht mit einbegriffen) Anbei noch ein Screenshot ein paar Sekunden vor Abbruch.
Meine Beobachtungen: Der Lüfter ist stufenweise immer lauter (und damit bestimmt auch schneller ;) ) geworden. Heraus kam ein kontinuierlicher warmer Luftstrom. Als heiß würde ich ihn nicht bezeichnen. Vielleicht lag es auch daran, dass ich nun keine externe Stromversorgung benutzt habe. Also eigentlich nix, was mir Sorgen machen könnte.

Der Screenshot: Desktop.jpg
An diejenigen, die sich wundern, weil die CPU bei 2,7 GHz auf 100% ist, obwohl maximal 3,1 GHz möglich sind: Das liegt an der Turbo-Core-Technologie, die einen Kern auf 3,1 GHz anheben kann. Ich weiß nicht, was es mir bringt, aber es ist mir eigentlich auch egal. 2,7 reichen mir eigentlich völlig.
 
Vielleicht lag es auch daran, dass ich nun keine externe Stromversorgung benutzt habe. Also eigentlich nix, was mir Sorgen machen könnte.
Du musst schon für die gleichen Bedingungen sorgen, die bei der Problemstellung vorherrschten. - Auch CPU-Geschwindigkeit, Stromversorgung, externe Geräte usw. sind von Bedeutung.

Ab morgen wird es wieder heißer - teste dann noch einmal. Die Notabschaltung greift bei etwa 105°C
 
Zuletzt bearbeitet:
Ab morgen wird es wieder heißer - teste dann noch einmal. Die Notabschaltung greift bei etwa 105°C
Werde ich machen. Ich werde auch mal versuchen die GPU etwas beim Test mitwirken zu lassen.

Die externe Stromversorgung war heute nicht für mich benutzbar.

Ich schreibe euch bald!
Schönen Abend noch!
 
Hi,

ohne Netzteil taktet der Laptop nicht so hoch, wie er könnte, weil ihm die Power für Spannungsspitzen fehlt. Denselben Effekt hat man, wenn man keinen Akku, sondern nur ein Netzteil benutzt. "Maximallast" bekommt man nur, wenn man beide Stromquellen zur Verfügung stellt.

Die Außentemperaturen sind schon wesentlich von Bedeutung, da die Kühlung natürlich mit 35°C warmer Luft weit weniger effektiv arbeitet als mit 20°C warmer Luft.
 
Da der TS eine AMD A6-4400M CPU hat ,sollte die Notabschaltung bei ca 100°C einsetzen . Die CPU selbst ist von diesesm Wert laut Screenshot weit weg ,einzig die GPU kommt mit 90 °C dem recht nahe.
Wenn die aufgezeichneten Werte korrekt sind,sollte also keine Notabschaltung erfolgen (Wurden die Werte mit eingestecktem Netzteil ermittelt ?) .
Ich würde versuchen den Lüfter selbst zu reinigen,da Lenovo ,meiner Vermutung nach,Staubansammlungen als "Verschleiss" einstufen wird und nicht als Garantiefall . Dies ist aber wirklich nur eine Vermutung ! Vielleicht einfach mal Kontakt mit dem Händler/Verkäufer aufnehmen (Ist immer der erste Ansprechpartner für Endverbraucher !),wie der die Sache sieht .

Gruss Uwe
 
Vorallem da du den Rechner viel auf dem Bett genutzt hast würde ich auch reinigen :D
 
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