Rätselhafte Abstürze

T42p

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Moin!

Ich hatte seit Wochen das Problem, dass mein x201t aus unerklärlichen Gründen, in sehr unregelmäßigen und großen Abständen, abschmierte. In den weniger schwerwiegenden Fällen bekam ich immerhin noch einen BSOD zu sehen, aber die letzten Male war nicht einmal mehr das der Fall. Das Bild fror einfach ein und das Gerät ließ sich nur noch durch einen Hard Reset wieder zum Leben erwecken. Auch nach unzähligen Hardwaretests (RAM, CPU, SSD, GPU) konnte ich kein Problem identifizieren. Schließlich habe ich angefangen die Treiber zu deinstallieren und auf von Windows zur Verfügung gestellte Treiber zu setzen. Da ich den Grafikkartentreiber als den problematischsten einstufte, habe ich diesen zuerst ersetzt. Und siehe da, seitdem habe ich Ruhe.

Sollten x201/x201t-Besitzer also in unregelmäßigen Abständen mit Abstürzen zu kämpfen haben, sollten sie mal den Grafikkartentreiber checken. Leider kann ich zur Treiber-Version nichts sagen, da Lenovo den Übeltäter scheinbar schon von der Website entfernt hat.
 
Ich muss mich leider korrigieren, das Problem besteht leider immer noch, ich habe zwar inzwischen ein Dump-File, weiß aber nicht, wie ich nun die Absturzursache herausfinden kann :(
 
Von dieser Webseite werde ich nichts herunterladen - auch nicht das Dump-File.
 
:question: :question: :question:
Server geändert.
 
IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL
0x0000000a

Caused by:
igdkmd64.sys

Danach sollte sich googeln lassen (vor Allem nach dem aufgeführtem Treiber).
 
Danke Dir, also doch der Grafiktreiber. Den BSOD erhalte ich aber nur selten, meist schafft es Windows nicht einmal zum BSOD. Kann ich daher davon ausgehen dass die Graka defekt ist?
 
Lenovo wird erst einmal eine Recovery auf den Werksauslieferungszustand fordern.

Hast Du schon nachgeschaut, ob es vielleicht einen neueren Treiber gibt? Vielleicht findest Du auch Hinweise auf eine Lösung in Lenovo-Forum. http://forum.lenovo.com
 
Das Problem tritt mit dem Windows- und dem Lenovo-Treiber auf. Mit dem Lenovo-Treiber sogar deutlich häufiger. Lenovo zickt natürlich noch rum, aber jetzt wo ich einen Anhaltspunkt habe, kann ich gezielter testen, danke nochmal.
 
Ich habe auch das Problem, dass mein X200s ab und zu einfriert.
Das geschieht mal häufiger und mal seltener - in letzter Zeit zum Glück letzteres, was die Ursachenforschung allerdings nicht unbedingt einfacher macht.

Zur Zeit bin ich auf das Notebook angewiesen, aber wenn ich das nächste Mal etwas Freizeit habe, werde ich es wohl neu aufsetzen und das Beste hoffen.
Auf lange Fehlersuche habe ich einfach keine Lust.

Trotzdem wäre ich an dem einen oder anderen Vor- oder Ratschlag interessiert und würde ihn gerne testen! :)

Gruß, Jonny
 
ich setze auch schnell mal neu auf, aber das hat in meinem Fall leider auch nicht geholfen.
 
Oha, das ist aber blöd! :thumbdown:

Bisher lies sich damit noch fast jedes Problemchen "lösen".
Müsste ich wirklich dauerhaft mit den Freezes leben, fände ich das - "selten" hin oder her - ziemlich doof!

Gruß, Jonny
 
RAM wäre bei der integrierten Grafik auch ne Möglichkeit. Auch ohne Fehler hatten die T60er im Dual-Channel teils Probleme mit dem HyperMemory.

Nimm doch mal einen Riegel raus.


MfG Eric
 
Hatte ich auch als erstes im Verdacht, aber nach gut 10 h Memtest86+, zeigten sich immer noch keine Fehler. Ich werde aber nochmal jeden Riegel einzeln prüfen.
 
TPFancontrol oder ähnliches sollte auch deaktiviert sein.

Intelgrafik -> älteren Treiber probieren.

Mit Linux-LiveCD testen, wenns nichts gebracht hat.
 
hi,
bemühe doch mal msinfo32 (ausführen oder im starmenue) und gucke was da alles mit der grafik am selben IRQ hängt.
ein einfacher workaround währe im bios bei PCI von default alles auf IRQ11 umstellen auf automatik, sollte das helfen kannst du das system anschliesend optimieren mit den listen von msinfo 32 und der grafik einen eigenen IRQ zuweisen währe eigentlich immer vor zu ziehen.

ich denke bei dir läuft der zwischenspeicher voll den sich die IRQ adressen teilen ,die auf dem selben sind,
das geschiet sehr oft wenn giga netzwerk, grafik und sound am selben irq liegen/teilen und alles voll belasstet wird dann ist der puffer zu klein um alles bis zur nächsten abfrage zu speichern.

das ist einer der grossen vorteile bei 64 bit, die Puffer sind viel grösser und somit kaum voll zu bekommen.

greetz, lyvi
 
lyvi' schrieb:
bemühe doch mal msinfo32 (ausführen oder im starmenue) und gucke was da alles mit der grafik am selben IRQ hängt.

Done:

Anhang anzeigen 38385

Sind diese komischen, langen IRQ-Nummern normal?

ein einfacher workaround währe im bios bei PCI von default alles auf IRQ11 umstellen auf automatik, sollte das helfen kannst du das system anschliesend optimieren mit den listen von msinfo 32 und der grafik einen eigenen IRQ zuweisen währe eigentlich immer vor zu ziehen.

Also ich soll der GPU einen eigenen IRQ zuweisen? Aber warum hatte ich das Problem dann nicht schon seit April, als ich das Gerät angeschafft habe? Leider kann ich nicht direkt überprüfen, ob die Maßnahme zu einer Besserung führt, da der Fehler nur selten auftritt. Aber so wie ich Dich verstanden habe, wäre das eh nur ein Tipp, wenn man ein 32bit OS einsetzt, und das tue ich nicht (Win 7 x64).

So, jetzt lasse ich mal nach und nach die Hardwaretests durchlaufen. Ich bedanke mich für ALLE Vorschläge und gebe dann Rückmeldung wenn Resultate vorliegen.
 

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  • irq.jpg
    irq.jpg
    190,6 KB · Aufrufe: 20
PC-Doctor for DOS lief 3x sauber durch.
Die PCI-IRQs im BIOS standen alle auf 11 (allerdings konnte man nicht sehen was was ist, da stand nur IRQA...IRQG usw., habe ich jetzt mal auf Auto gesetzt.

Vorhin hatte ich wieder einen Absturz. Alles was ich offen hatte war Firefox und eine Bildergalerie von der ich gerade etwas herunterladen wollte.

Jetzt lasse ich die Nacht über noch einmal Memtest86+ laufen.
 
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