T480/s T480 verschiedene Bluescreens, meistens ohne Dumpfile

T400Fan

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Servus zusammen,

ich bin soweit ziemlich zufrieden mit meinem T480, allerdings läuft es nicht besonders zuverlässig unter Windows 11.
Ich habe innerhalb der letzen Wochen folgende Bluescreens erlebt:
UNEXPECTED_STORE_EXCEPTION
CRITICAL_PROCESS_DIED
DRIVER_POWER_STATE_FAILURE

Lediglich beim letzen wurde ein Minidump angelegt. Dieses füge ich hier als Anhang ein.

Ich bin um jede Hilfe dankbar, da ich gerne ein zuverlässiges Laptop hätte.

Hier noch ein paar technische Daten
T480 mit 2 Akkus, FHD LowPower, IR-Cam
2*16GB RAM
Datenträger 0 (D:)
WDC PC SN530 SDBPMPZ-512G-1001
Datenträger 1 (C:)
SAMSUNG MZSLW1T0HMLH-000L1
i7 8650U mit nVidia
CPU Temperatur laut TPFC nie über 70 Grad
Windows 11 24H2 26100.3476
 

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hast du schon mal die Ereignisanzeige durchsucht? Ev. bekommst du da noch weitere Infos mit denen man das Problem einkreisen kann.
 
Chatgpt sagt:


1. Fehleranalyse der Bluescreens

  • UNEXPECTED_STORE_EXCEPTION
    Dies deutet oft auf Probleme mit dem Speicher-Subsystem hin – es könnte also ein fehlerhafter RAM, ein Problem mit dem SSD-Controller oder ein Treiberproblem sein.
  • CRITICAL_PROCESS_DIED
    Hier ist ein essenzieller Systemprozess unerwartet beendet worden. Das kann durch fehlerhafte Treiber, Systemdateibeschädigungen oder auch durch Konflikte mit Drittanbieter-Software verursacht werden.
  • DRIVER_POWER_STATE_FAILURE
    Dieser Fehler (Bug Check 0x9F) tritt in der Regel auf, wenn ein Treiber bei einer Leistungszustandsänderung (wie beim Ruhezustand oder Herunterfahren) nicht korrekt reagiert. Obwohl der Dump auf „ntoskrnl.exe“ zeigt, ist dies oft nur die Symptomatik – im Hintergrund könnte ein Drittanbieter- oder Hardwaretreiber Probleme machen.



2. Mögliche Lösungsansätze​


  • Treiber- und BIOS-Updates:
    • Prüfe, ob alle Systemtreiber (insbesondere Grafik-, Netzwerk- und Chipsatztreiber) auf dem neuesten Stand sind.
    • Achte besonders auf die Treiber des Intel Grafikchips und der nVidia-Komponente, da Dual-GPU-Konfigurationen häufig zu Leistungszustandsproblemen führen können.
    • Aktualisiere das BIOS/Firmware deines T480, da Lenovo häufig Updates bereitstellt, die Kompatibilitätsprobleme unter neueren Windows-Versionen beheben.
  • Windows-Updates:
    Stelle sicher, dass dein System sämtliche aktuellen Windows-Updates und Patches erhält. Manchmal beheben Microsoft-Updates Kompatibilitätsprobleme, besonders bei neueren Insider-Builds wie 26100.3476.
  • Energieeinstellungen überprüfen:
    • Kontrolliere die Energiesparpläne in Windows und stelle sicher, dass diese optimal konfiguriert sind.
    • Falls Probleme beim Wechsel in den Schlaf- oder Ruhezustand auftreten, kann es helfen, alternative Energiesparpläne oder erweiterte Einstellungen (z. B. PCIe-Link-State, USB-Energiesparen) anzupassen.
  • Hardwarediagnose:
    • Prüfe die SSDs auf Firmware-Updates (sowohl für den WDC PC SN530 als auch den Samsung-Speicher).
    • Führe einen Speicherdiagnosetest (z. B. Windows-Speicherdiagnose oder MemTest86) durch, um mögliche RAM-Probleme auszuschließen.
  • Systemintegrität und Software:
    • Verwende die Systemdateiprüfung (sfc /scannow) und DISM, um beschädigte Systemdateien zu reparieren.
    • Überprüfe, ob Drittanbieter-Software (z. B. Sicherheitsprogramme oder spezielle Systemutilities) Konflikte verursacht. Testweise kannst du diese deinstallieren oder im abgesicherten Modus weiter untersuchen.
  • Erweiterte Diagnose:
    • Mit dem „Driver Verifier“ (aber bitte vorsichtig einsetzen) lässt sich ermitteln, welcher Treiber eventuell fehlerhaft arbeitet.
    • Überprüfe im Windows-Ereignisprotokoll (Event Viewer) weitere Hinweise, die zum Zeitpunkt des Absturzes protokolliert wurden.

Claude sagt:
Aus deinem Minidump-Bericht ist ersichtlich, dass es sich um einen DRIVER_POWER_STATE_FAILURE (0x9F) Fehler handelt, der oft mit Energieverwaltungsproblemen oder Treiberkonflikten zusammenhängt.


Hier sind einige konkrete Schritte, die ich dir zur Behebung empfehle:


  1. Treiber aktualisieren:
    • Stelle sicher, dass alle Treiber aktuell sind, insbesondere:
      • Grafiktreiber (NVIDIA)
      • Chipsatz-Treiber
      • BIOS-Updates
    • Besuche die offizielle Lenovo-Support-Seite für ThinkPad T480 und lade die neuesten Treiber herunter
  2. Energieverwaltungseinstellungen überprüfen:
    • Öffne die Energieoptionen und stelle sicher, dass kein aggressiver Energiesparmodus aktiviert ist
    • Teste verschiedene Energiepläne (Ausbalanciert statt Höchstleistung)
    • Deaktiviere die Option "Schnellstart" unter Energieoptionen
  3. SSD-Firmware überprüfen:
    • Beide SSDs (Samsung und WD) könnten Firmware-Updates benötigen
    • Verwende die Samsung Magician Software für die Samsung SSD
    • Für die WD SN530 kannst du das WD Dashboard verwenden
  4. Speichertest durchführen:
    • Führe das Windows-Speicherdiagnosetool aus (Windows-Taste + R, dann "mdsched.exe" eingeben)
    • Alternativ kannst du Memtest86+ verwenden für einen gründlicheren Test
  5. Ereignisprotokoll analysieren:
    • Überprüfe im Windows-Ereignisprotokoll nach Fehlern, die vor den Bluescreens aufgetreten sind
    • Achte besonders auf Fehler im System- und Anwendungsprotokoll
  6. Windows-Zustand überprüfen:
    • Öffne die Eingabeaufforderung als Administrator
    • Führe sfc /scannow aus, um beschädigte Systemdateien zu reparieren
    • Führe DISM /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth aus, um das Windows-Image zu reparieren
  7. Hardware-spezifische Probleme:
    • Überprüfe die Akkus, da der T480 zwei Akkus hat und Energieprobleme verursachen könnte
    • Teste, ob die Probleme auch mit nur einem Akku auftreten

Wenn das Problem weiterhin besteht, könnte es hilfreich sein, detailliertere Crash-Dumps zu sammeln:


  • Gehe zu Systemsteuerung → System → Erweiterte Systemeinstellungen → Erweitert → Starten und Wiederherstellen → Einstellungen
  • Unter "Systemfehler" wähle "Vollständigen Speicherabbild erstellen"
 
Ich habe 1 2280 und eine 2242 SSD verbaut. Vielleicht gibt es unterschiedliche Ausführungen von der SN530
 
Im Anhang sind die Daten zur SSD Gesundheit, in meinen Augen ist da alles im günen (oder wenn man das Farbschema von CDI benutzen möchte, im blauen) Bereich.
Die Abstürze hatte ich bereits vor dem, dass ich die zweite SSD eingebaut habe, ich denke auch nicht dass hier ein Zusammenhang besteht, da ich sauber gearbeitet habe und die elektrische Beschaltung sich nicht unterscheidet.
Die Windows Speicherdiagnose wurde ebenso ohne Fehlermeldung beendet.
Die Treiber aus Lenovo Vantage sind alle aktuell.
Beide SSDs sind mit FRU und werden daher nicht von den Samsung, respektive den WD Tools unterstützt. Ich gehe davon aus, dass Vantage hier für die nötigen Firmwareupdates sorgt, richtig?

Über den Windows Zuverlässigkeitsverlauf kann ich folgende Dateien einsehen, wenn ich auf die Details zum unerwarteten Herunterfahren gehe: Kann man hiermit eine Analyse starten, ich kenne mich damit leider nicht aus.
1742828247730.png
 

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  • 1742827619295.png
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  • 1742827647313.png
    1742827647313.png
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Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß nicht, ob die SSD bootbar ist, da ich sie lediglich als Datengrab verwende. Laut diesem Beitrag:
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ist sie allerdings ohne weiteres bootbar.

Ich denke auch, dass dieses verlinkte Foto recht deutlich erkennen lässt, dass es für einen Laien nicht ohne weiteres möglich ist, die Keys an einer SSD zu bearbeiten:
 
Ich weiß nicht, ob die SSD bootbar ist,

Wäre aber cool, wenn du das mit genau dieser SSD mal irgendwann testen könntest...da würdest du vielen einen Gefallen tun.

Dass der WWAN-Slot generell bootbar ist, ist ja bekannt, aber nicht, ob das mit einer 2242er M-Key geht.
 
Ich habe gerade im BIOS nachgeschaut, beide SSD tauchen als mögliche Bootdevices auf. Ist ja auch logisch da die elektrische Beschaltung identisch ist.

Könnten wir bitte wieder zum eigentlichen Thema zurückkommen?
 
Könnten wir bitte wieder zum eigentlichen Thema zurückkommen?
Memtest oder F10 Diagnostic mal die einzelnen Tests laufen lassen?
RAM Module einzeln entfernt/getauscht oder einen RAM zum Test da?
Mit Linux Live Stick getestet? Eine weitere SSD da um eine W10/11 Testinstallation zu machen?
 
Die Windows Speicherdiagnose hatte keinen Fehler gefunden.
Da ich mit dem Laptop und dieser Windows Installation Probleme habe, möchte ich ungern auf ein Linux wechseln, das Problem tritt ja sporadisch auf und ich kann es nicht provozieren. Der Zeitraum zwischen den Bluescreens sind auch manchmal 3 Wochen und so lange kann ich nicht mit einer Linux Installation zu Testzwecken aushalten.
Auch würde ich ungern Windows neu installieren, da ich dann wieder Office, iTunes und sämtliche Software umziehen müsste und das doch einiges an Zeit frisst.
 
Dann bleiben Dir ja nur noch
Boot F10 Diagnostics
Und RAM Module tauschen etc.

wenn Du nicht ans Windows/SSD System ran willst.
 
Die angehängten Dateien kann man nicht weiter benutzen, um den Fehler einzukreisen?
 
Ich muss das Thema SSD nochmal aufgreifen,aber nicht um dich zu ärgern oder sonstwas. Du hast ja mechanisch das System durch entfernen des Führungssteges geändert. Ich fand die Idee erstmal ganz gut, jedoch fehlen Langzeiterfahrungen. So kann es durch Wärmeausdehnung, Vibrationen oder sonstwas in der Praxis zu Problemen führen auch wen das in der Theorie nicht passieren sollte.
Mein erster Schritt wäre die SSD vorübergehend auszubauen und zB durch eine USB Speicherlösung als Datengrab zu überbrücken. Treten die Bluescreens weiterhin auf, kannst du beruhigt die SSD wieder installieren. Aber das wäre meine erste, zweite und einzige Massnahme bevor ich verzweifelt nach Möglichkeiten suche.
 
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