Vergabe von 4 Dell Latitude D820 Laptops - besteht Interesse? Edit: interesse gefunden

Sir Charles82

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Hallo,

für ein Projekt hier im Haus (ich habe mich auch dafür hier im Forum beraten lassen), wurden 5 Dell Latitude D820 Laptops angeschafft und mit Windows 10, am Ende mit Windows 11 betrieben.

Aufgrund der verschärften Richtlinien für Windows 11 ab Oktober 2025 verlieren die Geräte ihre Bestimmung (Betrieb eines rein windows-basierten Clients mit Zugriff auf einen Oracle-Datenbankserver - Migration auf Linux mit Wine nicht möglich).

Die Geräte (C2D T5500, 4 GB RAM, 256 GB Samsung SSD, Nvidia Quadro 110M, funktionierende Akkus) würde ich von den Windows Lizenzen trennen (versuchen, diese Lizenzen in einem MS-Konto zu parken / zu übertragen) und gegen Versandkosten in Hände geben, die damit noch etwas anfangen können.

Unsere Spendenorganisationen vor Ort stehen am Standpunkt, dass Geräte, die nicht windows11-tauglich sind, einzig dem Recycling zuzuführen sind. Dafür sind die Geräte aber - so denke ich - mit den 64bit tauglichen Prozessoren noch zu schade.

Hätte einer von euch Interesse / einen Verwendungszweck oder läuft es doch aufs Recycling hinaus?

Die Geräte stehen demnächst zur Verfügung, wenn ich an deren Standorten Thin Clients installiert habe...

Danke
 
Zuletzt bearbeitet:
Also, wenn @puntohgt2008 die Geräte nehmen möchte, würde ich das vorbereiten.

da die Prozessoren 64bit fähig sind und die Geräte sogar unter W11 (nicht debloated) hinreichend schnell waren, würde ich meinen, dass alles mit leichten Desktops wie Xfce oder ähnliches gut laufen sollte.

Das wäre meine Idee gewesen, bei uns kommen nur w11 taugliche Geräte als Spende in Frage...
 
Das wäre meine Idee gewesen, bei uns kommen nur w11 taugliche Geräte als Spende in Frage...
Aus Neugier ein Frage:
Warum ist das so? Wird grundsätzlich kein Linux installiert, weil es für die Geräte keine ausreichende Akzeptanz gibt? Oder ist dann die Betreuung nicht gewährleistet?
Core2D ist natürlich auch sehr alt. Aber gerade schreibe ich an einem T450. Die Akku-Laufzeit mit zwei intakten Akkus beträgt annähernd 10 Stunden, das Gerät ist leicht, schlank und besitzt USB 3.0. Das müsste doch für Alltagsaufgabe ausreichen? Oftmals wird die Nutzung stark browserbasiert sein, vermute ich? Und dann ist das Betriebssystem doch auch fast schon egal?
 
Wenn Du Sie noch vorbereiten würdest wäre das natürlich großartig :)
Ich sage schonmal besten Dank!
 
Wenn Du Sie noch vorbereiten würdest wäre das natürlich großartig :)
Ich sage schonmal besten Dank!
Das gehört für mich dazu, wenn sie dann einen sinnvollen Zweck haben. Wir können ja gerne noch absprechen, auch mit dem Abnehmer, was er für sinnvoll erachtet, was drauf laufen sollte.

Aus Neugier ein Frage:
Warum ist das so? Wird grundsätzlich kein Linux installiert, weil es für die Geräte keine ausreichende Akzeptanz gibt? Oder ist dann die Betreuung nicht gewährleistet?
Core2D ist natürlich auch sehr alt. Aber gerade schreibe ich an einem T450. Die Akku-Laufzeit mit zwei intakten Akkus beträgt annähernd 10 Stunden, das Gerät ist leicht, schlank und besitzt USB 3.0. Das müsste doch für Alltagsaufgabe ausreichen? Oftmals wird die Nutzung stark browserbasiert sein, vermute ich? Und dann ist das Betriebssystem doch auch fast schon egal?
ich würde es als Schutzmechanismus verstehen wollen, weil bei uns auch gerne Elektroschrott "gespendet" wird. Die Dells sind ursprünglich mit XP gekommen, das nehmen sie einfach nicht, auch wenn ein Linux aufgespielt wird, werden die Geräte einfach als zu alt angesehen.

Flachbildschirme in 4:3 werden auch nicht genommen, nicht zeitgemäß... O-Ton von einer der Spendenseiten: "Desktop und Laptop sollten nicht älter als 10 Jahre sein." (Quelle: https://www.pcsfueralle.at/helfen). Die D820 sind von 2006, das kommt hier alles in die Verwertung.

Versteh mich recht, wenn etwas kaputt ist, gebe ich es gerne in die Verwertung, gibt bei uns auch Möglichkeiten, dass da beeinträchtigte Menschen gefördert werden, aber ich denke, solange die Geräte noch gut und tauglich verwendbar sind (und jemand nicht auf Windows angewiesen ist), wäre eine Nachnutzung fein.

ich bin der 2. Nachnutzer gewesen, jetzt gibts hoffentlich 3. Nachnutzer, ich glaube, das ist ein effizienter Umgang mit unseren Ressourcen :)
 
Der PC Markt ist einfach so beispielhaft für die Wegwerfgesellschaft. Um z.B. Kindern den Umgang mit Computern beizubringen reichen die alten Kisten mit einem schlanken Linux noch weitere 10 Jahre!
Also da bin ich ein bisschen anderer Meinung. Kindern mit Technik lernen zu lassen, die wir fast selbst noch als Kinder benutzt haben (übertrieben formuliert) ist in einer sich aktuell so schnell wandelnden Zeit ab einem gewissen Punkt kontraproduktiv, da die Kinder den Zugang zu aktuellen Entwicklungen verpassen. In 10 Jahren wären C2D-Syteme dann über 25 Jahre alt...
Aber grundsätzlich stimmt es natürlich: Für viele Geräte wird mit den Systemvoraussetzungen von Windows 11 ein künstliches Ende herbeigeführt, das so nicht notwendig wäre.
 
Ich habe einen Lehrer an der Hand, der Kinder aus der Ukraine betreut....
Und was sollen die ukrainischen Kinder mit den Dingern anfangen?

Ggf. ein Linux für Installieren. Lernprogramme gibt es für...
Welche unter Linux lauffähigen Lernprogramme taugen wirklich, um Schülern (nicht Kindergartenkindern) etwas beizubringen?

Um z.B. Kindern den Umgang mit Computern beizubringen reichen die alten Kisten mit einem schlanken Linux noch weitere 10 Jahre!
Wenn genau dies das Ziel ist: Kindern den Umgang mit Computern, also der Hardware und Grundlagen von Betriebssystemen beizubringen, dann ja. Dann wäre ein alter Desktop-PC wegen der Modularität aber sinnvoller als ein Notebook.
Wenn sie die Rechner nutzen sollen um sinnvoll ihre Alltagsaufgaben zu erledigen, dann ist alles was älter ist als Sandy Bridge (T420) heute aber zu alt.

Der PC Markt ist einfach so beispielhaft für die Wegwerfgesellschaft. Um z.B. Kindern den Umgang mit Computern beizubringen reichen die alten Kisten mit einem schlanken Linux noch weitere 10 Jahre!
Wenn ich an die 90er zurückdenke, dann konnte man damals eigentlich alle zwei Jahre seinen PC wegschmeißen, weil er leistungstechnisch völlig überholt war. Heute sind wir bei über 10 Jahren sinnvoller Nutzungsdauer.
 
Man sollte Kindern ruhig näherbringen dass man früher sogar selbst Komponenten tauschen konnte, nicht alles verlötet war usw.
Das kann man ihnen ruhig näherbringen, denn die aktuelle Entwicklung ist nicht nachhaltig. Aber deshalb müssen sie nicht mit solchen Geräte arbeiten, wenn es bei aktuellen Geräten nicht mehr geht.

Heute sind wir bei über 10 Jahren sinnvoller Nutzungsdauer.
Deshalb ist es praktisch, wenn alles aufgelötet ist. Defekte Komponenten sind nicht tauschbar und das gesamte Gerät muss entsorgt werden, wenn vor der eigentlich möglichen Nutzungsdauer eine Komponente kaputt geht. Aber das haben wir hier ja schon in diversen Threads beklagt...
 
Richtig, in den 90ern waren die Sprünge aber auch noch wirklich groß. Für ein wenig im Netz surfen und Office reicht der c2d Laptop mit einem schlanken Linux noch aus - das war damals halt nicht gegeben.
 
Für ein wenig im Netz surfen und Office reicht der c2d Laptop mit einem schlanken Linux noch aus - das war damals halt nicht gegeben.
Wie schon an anderer Stelle kürzlich dargestellt, sind "schlanke Linuxe" eine Mogelpackung, denn es ist nicht das System das in erster Linie über den Ressourcenbedarf entscheidet, sondern das Anwendungsszenario.
Und zum Anwendungsszenario eines Schülers gehört seit Covid Videotelefonie. Das schafft ein Core2Duo-Laptop nicht sinnvoll.

Davon, dass im Bildungsbreich oft proprietäre Software zwingend vorausgesetzt wird, die einen Einsatz von Linux prinzipiell in Frage stellt, reden wir hier noch gar nicht.
 
Führerscheinprüfung nur noch mit Teslas? Grundschultablets mindestens Ipad Pro?
Führerschein in einem zeitgemäßen Auto und nicht im 1er Golf (auch wenn man an dem noch viel selbst schrauben konnte (wenn man wollte)).
Als Tablet ebenso ein zeitgemäßes Modell, das zu den Richtlinien der jeweiligen Schule passt, und nicht der Apple Newton.
 
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