wg. "interessante Programme"...GnuCash, nutzt das jemand überhaupt?

Volvo-Berti

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moin in die Runde,

ich las eben hier https://thinkpad-forum.de/threads/interessante-tools-und-programme.141855/post-2449931 was von einem aktualisiertem Finanztool.
Mir ist aber nicht klar geworden beim Lesen auf den Seiten von GnuCash, ob die Daten nun lokal bleiben oder auf einem Server landen. Letzteres würde ja Sinn geben, wenn man an verschiedenen Rechnern arbeitet.

und ich frage mich, ob das überhaupt jemand nutzt.
 
ich hatte gedacht, dass das ein simples Programm sei, in dem ich meine Konten etc. verwalten/eintragen sowie tägliche Ausgaben eintragen kann. Gehofft hatte ich auch, das es evtl meine Officedateien ersetzen kann.

Simpel ist es ganz sicher nicht;-)

Für ein wenig Ein-/Ausgaben verfolgen ist das definitiv overdressed. Wenn das bei Dir mit einer Excel-Tabelle funktioniert und ausreicht, gibt es keinen Grund, extra dafür so ein zusätzliches Programm zu nutzen, egal unter welchem OS und ob Closed oder Open Source.
 
Ich hatte eine Zeitlang die Hibiscus/Jameica-Kombo verwendet, als ich für zwei ganz kleine Vereine als Schatzmeister fungiert hatte. Einerseits tatsächlich wegen der Möglichkeit, Sammellastschriften einzuziehen und die zugehörigen Informationen zu verwalten. Andererseits wegen der Möglichkeit, automatisiert Aufstellungen der Ein- und Ausgaben aus den Kontobewegungen zu erzeugen, welche ich dann mit meiner zusätzlichen Buchführung in Excel(*) abgleichen konnte.

Das Programm hat gut funktioniert, und ich hatte auch bei einem Problem schnell direkten Support vom Entwickler bekommen. Wenn man die zusätzlichen Funktionen eines solchen Programms nutzen kann und möchte, wäre es allemal meine Empfehlung. Sofern die Anpassung an die ganzen neuen Entwicklungen und rechtlichen Vorgaben im Finanzbereich klappt.

(* Dass das nicht die reine Lehre der Buchhaltung ist, ist mir schon klar. 😉 Ich mache die Jobs auch nicht mehr. Aber es gab schon ein paar Fälle, in denen ich durch die zusätzliche Erfassung der Daten kleinere Buchungsfehler schnell finden konnte.)
 
ich hatte gedacht, dass das ein simples Programm sei, in dem ich meine Konten etc. verwalten/eintragen sowie tägliche Ausgaben eintragen kann. Gehofft hatte ich auch, das es evtl meine Officedateien ersetzen kann.
Noch mal als Nachklapp. Wenn man Programme für das Homebanking als Ersatz für ein Haushaltsbuch nutzen will, muss/müsste man entweder komplett auf die Verwendung von Bargeld verzichten, oder man muss/müsste im Programm ein Bargeldkonto einrichten, wo man die Transaktionen als Buchungen selbst generiert. Denn es gibt ja keine Bank, von der das Programm die abrufen könnte.

Programme für Buchhaltung können das sicherlich. Wie das bei Programmen für Homebanking aussieht, weiß ich gerade nicht. Aber ich vermute mal, selbst wenn es geht, dass es mit zusätzlichem Aufwand verbunden ist. Angefangen damit, dass man jede Bargeldabhebung am Automaten dann auch händisch als Geldeingang auf dem Bargeldkonto buchen muss. Oder auch Kleinstspenden in Klingelbeutel, Thekensparschweine etc. allesamt dort buchen muss, weil ansonsten Fehlbeträge auf dem Bargeldkonto entstehen würden.
 
jo, Verzicht auf Bargeld ist super, ich weiß schon gar nicht mehr, wann ich zuletzt Bares abgeholt hatte bei der Bank :unsure:

klar müsste das Programm die Abhebung automatisch eintragen, aber doch nicht jede Ausgabe davon. So kleinklein würde ich das nicht handhaben.
Es wäre dann ja nicht zwingend ein Bargeldkonto, sondern eher so, dass die Summe eben als bare Ausgabe in der Bilanz steht.
 
klar müsste das Programm die Abhebung automatisch eintragen, aber doch nicht jede Ausgabe davon. So kleinklein würde ich das nicht handhaben.
Es wäre dann ja nicht zwingend ein Bargeldkonto, sondern eher so, dass die Summe eben als bare Ausgabe in der Bilanz steht.
Ich weiß ja nicht, wie du das mit Bargeld handhabst. Ich hebe normalerweise einen größeren Betrag ab und bestreite Ausgaben davon, bis der alle ist. Das können Restaurantbesuche sein oder meine Betriebskantine hier oder Einkäufe auf dem Wochenmarkt, ... was auch immer. Wenn dann das Geld nach einiger Zeit alle ist, hebe ich halt wieder einen größeren Betrag ab. Und solche Ausgaben für Essen in Restaurant/Kantine oder eben Einkäufe auf dem Markt sind für mich schon relevante Einzelposten in einem Haushaltsbuch.

Aber klar, kann natürlich jeder nach eigenem Gusto machen.
 
Geld wird sowieso bald abgeschafft. Ich kenne viele Leute, die haben schon jetzt keins mehr... ;)
du meinst BARgeld, nicht Geld generell, oder ;)
Ich weiß ja nicht, wie du das mit Bargeld handhabst. Ich hebe normalerweise einen größeren Betrag ab und bestreite Ausgaben davon, bis der alle ist. Das können Restaurantbesuche sein oder meine Betriebskantine hier oder Einkäufe auf dem Wochenmarkt, ... was auch immer. Wenn dann das Geld nach einiger Zeit alle ist, hebe ich halt wieder einen größeren Betrag ab. Und solche Ausgaben für Essen in Restaurant/Kantine oder eben Einkäufe auf dem Markt sind für mich schon relevante Einzelposten in einem Haushaltsbuch.

Aber klar, kann natürlich jeder nach eigenem Gusto machen.
wenn meine Frau oder ich mal Bares brauchen sollten, was wie gesagt sehr selten vorkommt, holen wir nur den Mindestbetrag ab, der dann ohne Zusatzkosten möglich ist.
Wir zahlen fast ausschließlich überall bargeldlos. Restaurants nehmen üblicherweise Karten, auch Mensa+Co (dort nur bargeldlos!!) und auch auf dem Wochenmarkt ist das an vielen Ständen kein Problem mehr.
Man muss dann halt eben die Exceldatei ordentlich pflegen, das gibt sonst Chaos....aber als kleiner Nerd mit leichtem Kontrollfetisch mach ich das gern 😇
 
Ich hab' ja mein Haushaltsbuch auch in Excel. Mit automatischer Bilanzierung über meine darin definierten Kategorien, pro Monat und pro Jahr. Hat hier jemand "Nerd" gesagt? 😜

Aber wenn ich das in Excel sowieso schon habe, würde ich mir den Zusatzaufwand, es in eine Homebanking-Software hineinzuoperieren, definitiv ersparen.

Ansonsten ist das ja noch so eine Sache mit Zahlungsdienstleistern wie z.B. PayPal. Möglicherweise gibt es da auch schon Schnittstellen, aber dann muss man sicherstellen, wenn eine Zahlung über PayPal läuft, das sich das Geld von der Kreditkarte holt und die dann später irgendwann vom Giro, dass man kennzeichnen kann, dass diese drei Buchungen, zwei davon intern, für den Haushalt letztlich nur eine Transaktion darstellen. Am Ende läuft es halt doch auf die Erkenntnis hinaus, dass ein Haushaltsbuch oder auch eine Vereinsbuchhaltung schon noch ein bisschen was anderes sind als eine 1:1-Abbildung von Kontenbewegungen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich persönlich würde für privat eher zu Hibiscus greifen – leichter, trotzdem ordentlich, läuft gut unter Linux. GnuCash hat die Community und Features, ist aber für Einsteiger manchmal unnötig kompliziert. Wenn du nur Homebanking machst, ist GnuCash fast Overkill, für geschäftliche Buchhaltung wiederum top.

Steht im selben verlinkten Beitrag von mir auch so drin:

Aus eigener Erfahrung würde ich für privat z.B. Hibiscus dem Batzen GnuCash vorziehen, auch wenn dank Community Letzteres sicher besser unterstützt wird.

@Volvo-Berti ist m.E. auch durch mit dem Thema und nutzt weiter eine Tabellenkalkulation, so wie es aussieht. Für die, die es interessiert und die Jameica/Hibiscus einsetzen, sollte der Pferdefuss VoP demnächst gelöst sein und das Programm damit wieder voll einzusetzen sein. Im Nighty-Build ist es bereits enthalten für Tester:


Imho ist das einen Obulus für den Entwickler wert.
 
Ich hatte eine Zeitlang die Hibiscus/Jameica-Kombo verwendet, als ich für zwei ganz kleine Vereine als Schatzmeister fungiert hatte. Einerseits tatsächlich wegen der Möglichkeit, Sammellastschriften einzuziehen und die zugehörigen Informationen zu verwalten. Andererseits wegen der Möglichkeit, automatisiert Aufstellungen der Ein- und Ausgaben aus den Kontobewegungen zu erzeugen, welche ich dann mit meiner zusätzlichen Buchführung in Excel(*) abgleichen konnte.

Das Programm hat gut funktioniert, und ich hatte auch bei einem Problem schnell direkten Support vom Entwickler bekommen. Wenn man die zusätzlichen Funktionen eines solchen Programms nutzen kann und möchte, wäre es allemal meine Empfehlung. Sofern die Anpassung an die ganzen neuen Entwicklungen und rechtlichen Vorgaben im Finanzbereich klappt.

(* Dass das nicht die reine Lehre der Buchhaltung ist, ist mir schon klar. 😉 Ich mache die Jobs auch nicht mehr. Aber es gab schon ein paar Fälle, in denen ich durch die zusätzliche Erfassung der Daten kleinere Buchungsfehler schnell finden konnte.)Ich nutze GnuCash tatsächlich schon eine Weile, allerdings eher als „ruhiges Haushaltsbuch“ als als fancy Multi-Device-Finanzcockpit. Standardmäßig bleiben die Daten lokal, sprich deine .gnucash-Datei liegt ganz normal auf dem Rechner. Wenn du von mehreren Geräten drauf zugreifen willst, musst du sie selbst z.B. per Nextcloud, Syncthing oder Git synchronisieren – also kein Serverzwang und auch kein „heimliches Hochladen“. Das ist auch der größte Vorteil: volle Kontrolle, kein Abo, keine Plattform, die plötzlich Features ändert. Gleichzeitig ist’s halt nicht so komfortabel wie die Cloud-Lösungen. Das erinnert mich ein bisschen an streng regulierte Online-Umgebungen, wo Sicherheit und Transparenz höchste Priorität haben – so wie es bei https://belgiumcasino.online/ beschrieben wird, wo belgische Online Casinos durch die Gaming Commission überwacht werden und Zahlungstransparenz + Datensicherheit großgeschrieben werden, was ja am Ende auch ein gutes Gefühl gibt. Bei GnuCash hast du dasselbe Prinzip, nur eben „DIY-Sicherheit“, du entscheidest selbst, wo deine Daten liegen. Wenn dir also Kontrolle wichtiger ist als „bequem überall einloggen und alles ist schon da“, dann ist GnuCash definitiv nutzbar – aber ein bisschen Bastelwille schadet nicht.
Hibiscus/Jameica ist genau so ein typisches „nicht hübsch, aber tut was es soll“-Tool.
Gerade für sowas wie Vereinskram ist das halt Gold wert: SEPA-Lastschriften, Kategorien, Export, halbwegs nachvollziehbare Buchungen. Und dass man bei Problemen wirklich mal den Entwickler erreicht, ist in der heutigen Zeit fast Luxus.


Dass du dann am Ende doch noch in Excel kontrollierst – völlig normal. Macht eigentlich jeder, der nicht komplett auf blind vertraut.


Wenn man sowas braucht: klare Empfehlung.
Wenn man nur seine privaten Ausgaben tracken will: wahrscheinlich Overkill.
 
Zuletzt bearbeitet:
Freie Software schön und gut, aber bei so sicherheitskritischen Sachen wie Banking ziehe ich eine professionelle Lösung vor, auch wenn das etwas Geld kostet.
Also Mal ganz egal, dass es hinreichend viele Studien gibt, die klar machen, dass die Sicherheit von proprietärer und quelloffener Software gleich zu bewerten ist, derweil fast genauso viele Studien zeigen, dass in den meisten Fällen auf Sicherheitslücken in quelloffener Software deutlich messbar schneller reagiert wird (und auch reagiert werden kann):

Was ist denn das für eine Unterstellung, dass Freie Software (ich gehe davon aus, dass du damit FLOSS meinst) nicht professionell ist?
Ich hoffe, du benutzt ein Windows- oder ein iPhone, oder hast zumindest keine Banking-Apps auf deine Smartphone. Android ist zu 98% nicht anderes als "unprofessionelle" F(ree) L(ibre) O(pen) S(ource) S(oftware) und... ach verflixt... iOS basiert zu großen Teilen auf Darwin... einer offenen Unix-Implementierung. Und hoffentlich steuerst du auch nicht mit Firefox, Safari, Ladybird oder Chrome irgendwelche sicherheitsrelevanten Seiten an... ach, warte Mal... es gibt inzwischen ja nur noch quelloffene Browserengines. Professionelle Browser sind ja völlig von der Bildfläche verschwunden.
 
Ich hoffe, du benutzt ...
Um das Kind mal beim Namen zu nennen: Ich benutze seit ca. 25 Jahren StarMoney Deluxe in der jeweils aktuellen Version und bin absolut zufrieden. Es sind mehrere Konten bei drei Banken zu verwalten, das funktioniert problemlos und sehr übersichtlich. Auch die Kosten halten sich im Rahmen, da eine der drei Lizenzen getrennt (innerfamiliär) genutzt und bezahlt wird. Es kommen regelmäßig Updates, irgendwelche Probleme hatte ich noch nie.

Extra für die Nutzung dieses Programms habe ich ein eigenes Windows-Benutzerkonto angelegt, welches ausschließlich dafür genutzt wird. Ich habe zwei Installationen, eine auf dem Desktop und eine auf dem Laptop. Nach jeder Benutzung wird ein Backup der aktuellen Datenbank auf dem heimischen NAS (nicht aus dem Internet erreichbar) abgelegt und natürlich erfolgen auch regelmäßig Backups vom NAS selbst. So bin ich nach menschlichem Ermessen gegen Böswilligkeit und Technikausfälle bestmöglich abgesichert. Das Smartphone nutze ich für Banking etc. nicht, da ist mir das (Verlust-) Risiko einfach zu hoch.

Gegen freie Software habe ich überhaupt nichts, im Gegenteil. Z. B. nutze ich für die Bildbearbeitung darktable & GIMP statt Adobe Lightroom & Photoshop, LibreOffice ist mir nicht fremd, ein Server im LAN läuft unter Ubuntu Server, etc. pp. Aber bei Finanzverwaltung & Onlinebanking habe ich mich nun mal für die kommerzielle Lösung entschieden, u. a., da man dann im Falle eines Falles jederzeit verfügbare Ansprechpartner hat und vertragliche Rechte einfordern kann. Nichts gegen den Entwickler von Jameica/Hibiscus, aber was ist denn, wenn der mal krankheitsbedingt länger ausfällt?

So, das soll es von meiner Seite gewesen sein. Jeder kann und soll sich nach seinen persönlichen Präferenzen entscheiden, der eine so, der andere anders. ;)
 
@uli1956
Welchen der insgesamt 42 Contributors von Hibiscus - oder 22 von Jameica - meinst du denn nun genau? Oder bezieht sich deine Frage darauf, dass Olaf Willuhn als Maintainer des GIT-Repositories keine Stellvertreter definiert hat, krank wird/keinen Bock mehr hat/was auch immer und keiner der anderen 42/22 Personen (oder auch keiner der wievielen Nutzer der Software) Lust dazu hat das Repo zu forken und weiterzuentwickeln?
Gegenfrage: Was machst du, wenn die Star Finanz-Software Entwicklung und Vertriebs GmbH oder die SFIRM Gesellschaft für Software Development mbH Insolvenz anmelden müssen?
Btw. ist FinTS - die Schnittstelle über die auch StarMoney mit der Bank kommuniziert - ein offener Standard.

Ich war gestern nach einigen Stunden auf dem Seitenstreifen der Autobahn sicher etwas müde und gereizt.
Lass mich dir erklären, wo der Beitrag seinen Ursprung hatte:
Die Aussage "Ich nutze lieber professionelle Software als freie Software" verneint, dass freie Software professionell sein kann.
Für das Wort "professionell" gibt es zwei gängige Definitionen:
  1. beruflich
    1. Berühmtestes Beispiel eines beruflichen Entwicklers von freier Software dürfte Linus Torvalds sein. Es ist also unstrittig und erwiesen, dass es Menschen gibt, die beruflich freie Software entwickeln und pflegen.
      1. Weicht man das auf "finanziell gewinnbringend" (komerziell) auf, dann ist auch hier allgmein bekannt, dass freie Software auch verkauft wird und damit Geld verdient wird.
  2. fachmännisch respektive von Fachleuten anerkannt
Selbst wenn du beide Definitionen (inkludierend verodert) anwendest kommen am Ende raus, dass du allen Menschen, die an freier Software arbeiten und damit kein Geld verdienen die Fähigkeit absprichst fachmännische/von Fachleuten anerkannte Ergebnisse zu liefern.
Das ist beleidigend.
Das Gegenteil von "offen" ist in diesem Kontext "proprietär" und nichts anderes. Das Frei/Free in FLOSS ist nicht "frei" wie "Freibier", sondern "frei" wie "Freiheit".

Nehmen wir neben mir die tausenden Menschen, die sowohl beruflich Software entwickeln (und dafür bezahlt werden), als auch zu freier Software beitragen. Ist die Qualität unserer Beiträge zu FLOSS schlechter als unser beruflicher Output, weil wir dafür kein Geld bekommen? Oder ist er vielleicht sogar besser, weil die Motivation nicht nur der Gehaltseingang (Gott bewahre zum Glück macht die Arbeit auch wirklich Spaß - ich reduziere hier also) ist, sondern auch, dass wir persönlich als Nutzer der Software davon profitieren?

Jeder soll und darf nutzen was er will - es ist aber nicht nett Menschen die Professionalität abzusprechen, weil sie etwas unentgeltlich tun.
 
Ich nutze Banking4 von Subsembly für Online Banking. Es gibt leider keine native Linux Version, aber es läuft perfekt und flüssig unter Wine.
Die ganzen Open Source Lösungen habe ich alle ausprobiert, aber wirklich benutzerfreundlich ist da keine für die tägliche Nutzung im geschäftlichen Einsatz.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Korfox
Da war ich bei meiner Wortwahl wohl etwas schlampig; selbstverständlich wollte ich keinem Entwickler von freier Software die Professionalität absprechen.
 
Aber bei Finanzverwaltung & Onlinebanking habe ich mich nun mal für die kommerzielle Lösung entschieden, u. a., da man dann im Falle eines Falles jederzeit verfügbare Ansprechpartner hat
Wegen ständig geänderter Vorschriften bin ich froh, seit langem WISO Steuer (noch auf DOS-Diskette angefangen) und Starmoney (seit Corona wegen Online-Banking, bis dahin alles "manuell") zu nutzen. Die beiden kommen meinen bis dahin selbst geschrieben Programmen per Lotus123 [=EXCEL] und dBase (doppelte Buchführung mit MWSt) und dem Papier-Haushaltsbuch am nächsten. WISO Geld ..... getestet, da waren meine Programme (für mich) besser.

Die kleineren Freewares hängen oft an wenigen Personen mit nur einem Kopf dahinter. Ich hatte eine Super-Spam-Abwehr aus USA (Junkspy), Besitzer gestorben, Firma (15-20 Leute) geschlossen, S/W finito. Außerdem - durch ständige Gesetzgebung halte ich es für unrealistisch, daß ein kleiner Betrieb das lange durchhält - mit Kleinerträgen und wenig Personal. Wenn es Super-Produkte sind, werden die auch sehr oft aufgekauft und in größerer Umgebung eingebaut. Kommt für den Nutzer auf das gleiche raus: Pleite = Verkauf = kostenpflichtiger Ersatz.

Gruß Peter
 
Die kleineren Freewares hängen oft an wenigen Personen mit nur einem Kopf dahinter. Ich hatte eine Super-Spam-Abwehr aus USA (Junkspy), Besitzer gestorben, Firma (15-20 Leute) geschlossen, S/W finito. Außerdem - durch ständige Gesetzgebung halte ich es für unrealistisch, daß ein kleiner Betrieb das lange durchhält - mit Kleinerträgen und wenig Personal. Wenn es Super-Produkte sind, werden die auch sehr oft aufgekauft und in größerer Umgebung eingebaut. Kommt für den Nutzer auf das gleiche raus: Pleite = Verkauf = kostenpflichtiger Ersatz.
nicht nur Freeware. Moneyplex scheint ja aktuell genau das gleiche Problem zu haben. Wurde in den letzten Wochen viel im Homebanking Hilfe Forum diskutiert.
 
Die kleineren Freewares hängen oft an wenigen Personen mit nur einem Kopf dahinter. Ich hatte eine Super-Spam-Abwehr aus USA (Junkspy), Besitzer gestorben, Firma (15-20 Leute) geschlossen, S/W finito. Außerdem - durch ständige Gesetzgebung halte ich es für unrealistisch, daß ein kleiner Betrieb das lange durchhält - mit Kleinerträgen und wenig Personal. Wenn es Super-Produkte sind, werden die auch sehr oft aufgekauft und in größerer Umgebung eingebaut. Kommt für den Nutzer auf das gleiche raus: Pleite = Verkauf = kostenpflichtiger Ersatz.

Das trifft doch aber auch auf "große" Softwarefirmen zu, die proprietären Code nutzen. Da ist auch nicht nur eine in die Binsen gegangen. Im speziellen Fall Hibiscus wird die Software jetzt seit 20 Jahren supported, es gibt ein prima Wiki und es wird sauber kommuniziert, und Willuhn ist ja nur der Kopf der Mannschaft. Beim erwähnten Moneyplex dagegen ist inzwischen Schweigen im Walde, was ich sehr schade finde.

Das dann das Einpflegen neuer Dinge u.U. etwas länger dauert, mag sein. Wenn die Software dann buggy ist, ist auch keiner glücklich und wenn ich bedenke, dass z.B. unter EndeauvourOS als Arch-Ableger zwei Tage nach Erscheinen die aktuelle Version im AUR war, kann man echt nicht meckern.
 
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