WLAN-N Router und WLAN-G Repeater?

noco

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12 Juni 2010
Beiträge
195
Hi,

folgende Situation: im Keller steht unser Router (noch einer ohne WLAN), der per Kabel mit einem Access Point (Linksys WAP54G) im ersten OG verbunden ist. Dieser versorgt weitestgehend das ganze Haus mit WLAN. Außer im Keller ist die WLAN Signalstärke ausreichend.

Möchte nun den Router im Keller durch ein neueres Modell mit WLAN-N ersetzen. Lassen sich nun der neue Router und der AP gemeinsam nutzen? Soweit ich das verstanden habe, verbindet sich der AP im Repeater Modus über WLAN mit dem Router und halbiert daher die Geschwindigkeit. Bei uns ist ja aber ein Kabel verlegt. Funktioniert das dann auch mit dem Repeater Modus und bleibt dann die Geschwindigkeit erhalten?

Ziel der Übung sollte die Erhöhung der Signalstärke im Keller sein, ohne dass die Signalstärke oder Geschwindigkeit im Rest des Hauses leidet.


Nettes Bonbon wäre, wenn die WLAN-N Funktion des neuen Routers nutzbar wäre. Ist das möglich, oder gibts da Probleme, da der AP nur B/G kann?


Gruß,
Nico.
 
Hallo

ich habe hier eine Vodafone Easybox mit 11b/g/n als Router im 1. OG imEinsatz sowie einen Linksys WRT54GL als 11g Repeater im Keller, das läuft problemlos.

mfg
Novartisde
 
Hast du die beiden mit Kabel oder über WLAN verbunden?


Gruß,
Nico.
 
Hallo noco

natürlich per WLAN, sonst wäre es ja kein richtiger Repeater, sonder nur ein (weiterer) Access Point ;-)

mfg
Novartisde
 
Der WAP54G akzeptiert für den Repeatermodus einzig und alleine einen zweiten WAP54G!Das Thema habe ich selbst durch.Da das Kabel zum alten WAP ja nochnda ist, könntest Du ihn nur als eigenständigen AP weiter laufen lassen.Legst Du Wert auf flächendeckendes N, dann böte sich der Fritz.Repeater an.Der Bursche versorgt im Einklang mit meinem anderen AP mein gesamtes Haus.Da ich bei der Gelegenheit auch gleich von 2,4 auf 5 GHz gewechselt bin, bin ich jetzt völlig ungestört, da es hier nirgends ein zweites 5 GHz WLAN gibt....
Für die Geräte bei mir, die 5Ghz nicht können, ist auch gesorgt, da mein Router parallel ein 2.4er und ein 5Ghz WLAN aufspannen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich wollte den ja nicht als "Repeater" nutzen, sondern den AP und den neuen Router BEIDE per Kabel anschließen und dann nach Möglichkeit beide das selbe WLAN Netz "ausstrahlen" lassen.
 
Keine gute Idee...Wenn zwei APs auf der gleichen Frequenz arbeiten, gibt's dramatische Verluste in Sachen Datendurchsatz. Tu das nicht.Bessere Idee : mach zwei Funknetze mit unterschiedlichen Namen auf, lass sie jeweils am entgegengesetzten Ende des Frequenzbandes arbeiten.Mach beide Netze deinen Clients bekannt, sie suchen sich den jeweils stärksten AP von allein.
 
Dachte das ließe sich irgendwie so kombinieren, dass die sich nicht stören und immer nur einer verwendet wird. Dann werde ich wohl zwei Netze nehmen müssen, auch ne gute Idee.
 
Hallo

wenn SSID, Funkkanal und Verschlüsselung bei beiden Netzteil absolut identisch sind, sollte ein Handover zwischen den APs nach meiner Erfahrung trotzdem problemlos funktionieren!

mfg
Novartisde
 
Klingt auch logisch. Werde es mal bei Gelegenheit testen :)
 
Hallo

wenn SSID, Funkkanal und Verschlüsselung bei beiden Netzteil absolut identisch sind, sollte ein Handover zwischen den APs nach meiner Erfahrung trotzdem problemlos funktionieren!

mfg
Novartisde

Ich sagte nicht, dass es nicht geht!

Ich sagte, dass es dabei zu Verlusten im Datendurchsatz kommt.
Was ja auch völlig logisch ist, da auf einem Kanal sich dann zwei APs um freie Pakete kabbeln müssen.
Ein wie auch immer vorgestelltes Handover gibt es nicht, da die APs nicht miteinander reden, der Client muss halt sehen, wann er wen erwischt.
Wenn Durchsatz völlig untergeordneter Natur ist, dann kann man es ohne Probleme auch so tun....
 
Zuletzt bearbeitet:
Handover durch Koexistenz?!!

Die These des Handover durch bloße Koexistenz der Funknetze halte ich für groben Unfug. Da das Handover durch die Regelfunktionalität der APs und der dahinter liegenden Logik funktioniert, diese hier jedoch fehlt, wird das mit nichten klappen!

Was klappen würde, wäre z.B. ein WDS Netz: Der Router spannt das Hostnetz im Keller auf und der Repeater würde via WDS das Netz im Haus verteilen. Nachteil ist der massive Einbruch der Geschwindigkeit, in Zeiten von 16MBit Internet könnte es gerad so klappen aber mal nen Stream intern schauen und nen 20-seitigen Druckauftrag durchs Netz schieben
würde ein WDS Netz mit mehr als 3 Clients stark in die Knie zwingen. Aber hier haste Handover, da eine Aufgaben-Regelung zwischen Hostrouter und WDS Node existiert.

Hast schonmal drüber nachgedacht, in den Keller dein DSL Modem zu stellen und den Router anstatt im Keller ein Stockwerk höher zu verfrachten? Die TP Leitung vom Keller ins Haus liegt ja schon. Dann sparste dir den zweiten AP ;)

Optionale andere Idee wäre ein dual band simultan Router, z.B. mein Linksys E3000 kann 2,4 und 5GHz gleichzeitig. Das 5GHz Netz nutze ich nur zum Bridgen in die Nachbarwohnung mit Kabel-LAN, das 2,4GHz Netz ist für alle WLAN Clients nutzbar.
 
Hast schonmal drüber nachgedacht, in den Keller dein DSL Modem zu stellen und den Router anstatt im Keller ein Stockwerk höher zu verfrachten? Die TP Leitung vom Keller ins Haus liegt ja schon. Dann sparste dir den zweiten AP ;)

Das Problem ist, dass vom Kellerraum, in dem Modem/Router stehen, noch Kabel in einen anderen Kellerraum liegen. Die könnten dann nicht genutzt werden.

Habe das Problem jetzt durch einen weiteren Switch gelöst. Falls doch mal ein Router mit WLAN im Keller Einzug hält, werde ich es evtl. mal mit zwei getrennten Netzen versuchen.


Gruß,
Nico.
 
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