R500 Aufrüstungsfragen

Adeptus

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14 Jan. 2020
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Hallo allerseits,

Ich habe ein abgelegtes Lenovo Thinkpad R500 bekommen, hab das auch erfolgreich auf Windows 10 upgedatet bekommen - scheint soweit alles zu funktionieren bis auf irgendwelche Thinkvantage-Sachen, die schlicht nicht mehr existieren glaube ich, und wegen Treibermangel den Fingerprint-Reader, den ich ohnehin nicht brauche. Ah ja, und einer der USB-Ports ist hinüber, was nach Lektüre des Forums und des Wikis ein bekanntes Problem ist. Dass sich da die Kontakte berührten, war auch der Grund, warum das mal irgendwann nicht mehr startete, aber scheint jetzt okay zu sein (klar, der Port ist unbenutzbar, aber die Maschine läuft wieder).

Okay, genug mit Hintergrund gelangweilt, kommen wir zu meiner Fragen:

Ich habe mir überlegt, den R500, weil er mir solide und gut gebaut erscheint (im Gegensatz zu meinem alten SL500...) so weit möglich upzugraden. Da ich jetzt nicht der Mega-Bastler bin, heißt das RAM und Festplatte. Einsatzgebiet wäre Office mit etwas Internet und Audacity, also nichts Extravagantes wie Grafik oder Videobearbeitung oder ich weiß nicht was.

Aus älteren Forenbeiträgen weiß ich, dass das R500 DDR3 Arbeitsspeicher braucht und zwar bei den größeren Riegeln in der Konfiguration 2Rx8. Das "Crucial"-Kompatibilitäts-Tool sagt mir, dass das Modell CT51264BF160B passen sollte (ohne "J" hinten). Da zwei Bänke --> also 2x 4GB davon. Um mehr als 4GB nutzen zu können, müsste ich Windows 10 neu installieren in der 64-Bit-Variante, habe ich auch hier gelesen.

Außerdem ist das Zauberwort bei alten Rechnern ja immer "SSD". Also hab ich gesucht und verglichen und bin gedanklich als Modell bei der Crucial MX500 gelandet. Größe wahrscheinlich 500GB, da der Preisunterschied zur 250GB zu gering ist meiner Meinung nach.

Der verbaute Prozessor ist laut Speccy Intel Mobile Core 2 Duo T5870 2.00 Ghz, das Motherboard ein Lenovo 27149VG, falls diese Informationen relevant sind.

Jetzt also die Fragen:
1.) Lohnt sich das überhaupt, ca. 110-120€ in die Kiste zu investieren bzw. bekommt man damit ein heute noch halbwegs alltagstaugliches Notebook?

2.) Kann jemand bestätigen dass der ausgesuchte RAM und Arbeitsspeicher im R500 tatsächlich funktionieren?

3.) Habe ich zu hohe/ teure RAM/ SSD ausgesucht? Im Sinne von, dass die das R500 am Ende gar nicht nutzen kann und man sollte deshalb was Billigeres nehmen? Ich muss jetzt zwar nicht auf jeden letzten Cent schauen und lieber gebe ich ein wenig mehr aus, wenn ich dafür verlässlichere und langlebigere Hardware bekomme, aber Geld zum Fenster rauswerfen muss ich auch nicht... Und die billigsten SSD gehen halt bei so 20-25€ los, die MX500 in 500GB ist da ja schon deutlich teurer, wird aber immer hochgelobt...

4.) Wie problemlos oder -beladen muss ich mir die Neuinstallation von Win10-64 auf der SSD vorstellen?

5.) Momentan habe ich den Alt-Akku aus meinem SL500 drin, der hat auch nicht mehr so viel Kapazität, reicht aber zumindest, um die Kiste mal von einem Arbeitsplatz zum anderen zu tragen, ohne dass er gleich ausgeht ;) Irgendwelche Tipps, welche Anbieter gute Ersatzakkus anbieten bzw. welche man meiden sollte?

6.) Habe ich vergessen, etwas zu bedenken???

So, das war jetzt gleich eine ganze Batterie an Fragen, vielen Dank im Voraus fürs Lesen und potentiell hilfreiche Antworten und schönen Abend erstmal noch :)
 
Laut Idealo geht die ab ca. 145€ los, das ist mir zu teuer.
Ja die sind übelst angestiegen...


Wieso, was hat der USB-Port mit dem RAM zu tun?
Gar nichts, ich denke damit soll gemeint sein, da nicht mehr zu viel Geld zu investieren.


Ich habe heute einige Angebote von Noname (vermute ich) SSD-Herstellern gesehen (KingDian, Asenno): 35€ für 480GB zum Beispiel. Aber denen traue ich nicht wirklich über den Weg. Bin nach wie vor am ehesten der Crucial MX500 in 500GB zugeneigt, es sei denn jemand sagt die ist schon Overkill. Gäbe ja auch noch die BX500 in 480GB für etwas günstiger.

https://geizhals.de/kingston-a400-ssd-480gb-sa400s37-480g-a1616802.html?hloc=de

https://geizhals.de/kingston-a400-ssd-240gb-sa400s37-240g-a1616800.html?hloc=de

https://geizhals.de/kingston-a400-ssd-120gb-sa400s37-120g-a1616801.html?hloc=de
 
Soll sagen lieber Kingston A400 als Crucial BX500/MX500?

Die Kingston A400 funktioniert in meinem T500 super, für ein T/R500 reicht die auch voll aus und kostet vorallem weniger. Von der Geschwindingkeit her ist sowieso kein unterschied spürbar / messbar. Beide beschleunigen das T/R500 enorm.
 
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Soll vermutlich heissen : Bei der SATA-II Schnittstelle und dem geplanten Einsatzzweck des R500 fällt der Geschwindigkeitsunterschied nicht ins Gewicht !
Ich habe in meinem R500 auch nur eine günstige SSD ( Iirc eine einfache Mushkin für € 30).

Gruss Uwe
 
Soll vermutlich heissen : Bei der SATA-II Schnittstelle und dem geplanten Einsatzzweck des R500 fällt der Geschwindigkeitsunterschied nicht ins Gewicht !

Ja genau das meinte ich, ich wollte nur nicht, dass es so rüber kommt als würde es sich nicht lohnen.
 
Ne "Overkill" ist eine gute SSD nicht, auch wenn der Chipsatz "bremst" ....
 
Wieso, wenn das so ist, dann kann man das doch auch klar aussprechen

Es lohnt sich aber definitiv, der Unterschied zwischen HDD und SSD ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Eine SSD gehört im Jahr 2020 in jeden Laptop. Mit Kingston SSDs habe ich auch mittlerweile gute Erfahrungen gemacht.
 
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^^ das hatte ich aber gar nicht geschrieben !?! Ev. ein Copy/Paste error ??? :confused:
 
Noch eine Amerkung bezüglich des Akkus : Beim R500 kann man (Unter Verzicht auf das DVD-Laufwerk !) auch einen Ultrabay-Akku verwenden .
Diese sind original ,haben ein Designkapazität von 32 Wh und man bekommt diese gelegentlich gebraucht (Neu sind die aufgerufenen Preise astronomisch ...) : https://www.ebay.de/itm/Ultrabay-Sl...2de8:g:qXUAAOSwmtJXZajq&LH_ItemCondition=2500 .

Gruss Uwe

P.S.: Es bleibt dann ein ca 3mm breiter Spalt im Einbauschacht.Das liegt daran,dass die UB-Akkus auch in den nur 9,5 mm hohen Schacht der T-Modelle pasen sollen (Bei den R6x/Rx00 ist dieser 12,7 mm ).

P.P.S.: Wie man vermutlich erkennt ,halte ich von Nachbauten nicht viel und vermeide diese ,wenn irgendwie möglich/finanziell machbar !
 
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Noch eine Amerkung bezüglich des Akkus : Beim R500 kann man (Unter Verzicht auf das DVD-Laufwerk !) auch einen Ultrabay-Akku verwenden .
Diese sind original ,haben ein Designkapazität von 32 Wh und man bekommt diese gelegentlich gebraucht (Neu sind die aufgerufenen Preise astronomisch ...) : https://www.ebay.de/itm/Ultrabay-Sl...2de8:g:qXUAAOSwmtJXZajq&LH_ItemCondition=2500 .

Gruss Uwe

P.S.: Es bleibt dann ein ca 3mm breiter Spalt im Einbauschacht.Das liegt daran,dass die UB-Akkus auch in den nur 9,5 mm hohen Schacht der T-Modelle pasen sollen (Bei den R6x/Rx00 ist dieser 12,7 mm ).

P.P.S.: Wie man vermutlich erkennt ,halte ich von Nachbauten nicht viel und vermeide diese ,wenn irgendwie möglich/finanziell machbar !

Wieder was gelernt! :thumbsup:

Ich persönlich habe mit Nachbauakkus auch eher schlechte Erfahrungen gemacht, aber wenn der Hersteller keine mehr macht, muss man leider ab und zu in den sauren Apfel beißen. Aber wie ich auch hier belehrt wurde (positiv), werde ich mein Glück erst mit dem (Re-)Kalibrieren versuchen. Im allerbesten Fall und mit Glück springt ja dabei beim schlappen SL500-Akku noch was raus und - wer weiß - vielleicht tut sich auch beim toten originalen R500-Akku noch ein Wunder. Leider habe ich es aber weiterhin noch nicht geschafft, den notwendigen Energiemanager aufzutun!
 
Leider habe ich es aber weiterhin noch nicht geschafft, den notwendigen Energiemanager aufzutun!

Brauchste nicht. Besser: komplett laden. Runterfahren. Netzteil ab, neustarten, sofort ins BIOS und leersaugen lassen bis nichts mehr geht. Akku abkühlen lassen, ausgeschaltet lassen und Netzteil dran, wieder auf 100% laden. Dann ins OS booten und schauen ob sich was getan hat. Evtl. mehrmals wiederholen.
Fast tote Akkus kriegt man damit aber auch richtig tot. :thumbsup:
 
Brauchste nicht. Besser: komplett laden. Runterfahren. Netzteil ab, neustarten, sofort ins BIOS und leersaugen lassen bis nichts mehr geht. Akku abkühlen lassen, ausgeschaltet lassen und Netzteil dran, wieder auf 100% laden. Dann ins OS booten und schauen ob sich was getan hat. Evtl. mehrmals wiederholen.
Fast tote Akkus kriegt man damit aber auch richtig tot. :thumbsup:

Einfach ins BIOS ohne dann was zu machen?
 
Ja, damit keinerlei Programme geoeffnet sind wenn der Saft ausgeht.

Dann eben die Samsung EVO 860 mit 512 GB oder 256 GB.
Die laufen TOP. Und lohnen sich spaeter noch zu verpflanzen in einem anderen ThinkPad.

Fuer meine Schwester hat die 1TB EVO 860 im April 2019 132 EUR gekostet.

Habe nur bei Deinem R500 bedenken, wenn USB schon defekt ist, ob sich
da die Tage noch mehr verabschiedet. Deshalb wuerde ich beim RAM
nicht viel investieren.
 
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Habe nur bei Deinem R500 bedenken, wenn USB schon defekt ist, ob sich
da die Tage noch mehr verabschiedet.

Wieso sollte? Nur weil eine Zunge gebrochen ist, wird das Thinkpad jetzt nicht abrauchen. Sofern die Kontakte in dem Slot sauber getrennt sind und der Slot "versiegelt" wird/ist, wird das R500 in den nächsten Jahren noch zuverlässig arbeiten. Der Bruch der verbleibenden beiden Buchsen ist natürlich nicht auszuschließen, aber wenn der TE ja eine 2504 Dock hat, ist im stationären Betrieb alles save.

Ein Bekannter hat das T500 mit einer gebrochenen Zunge von mir 2013 bekommen und es funktioniert heute noch. Also keine Panik auf der MS R500 :D
 
Habe nur bei Deinem R500 bedenken, wenn USB schon defekt ist, ob sich
da die Tage noch mehr verabschiedet. Deshalb wuerde ich beim RAM
nicht viel investieren.

Nee, der Vorbesitzer hat da einfach mal einen Stick oder sonst was reingewürgt. Oder mit eingestecktem Stick umgeknickt oder was weiß ich. Dann gings nicht mehr, bis ich die Kontakte getrennt hab voneinander. Und inzwischen hab ich so einen Staubschutz-Pömpel drin, damit man nicht versehentlich den falschen Port erwischt. Also eigentlich kein Grund, auf tiefergehende Probleme zu schließen :thumbsup:
 
Ein defekter USB Anschluss verursacht keine Probleme wenn die Kontakte sich nicht berühren.
inzwischen hab ich so einen Staubschutz-Pömpel drin

Dann kann auch nichts passieren. Das mit dem UltraBay Akku kann ich nur empfehlen, bei Bedarf kann man ja immernoch den Akku kurzerhand wieder gegen das Laufwerk tauschen ;)
 
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