Windows BitLocker: Microsoft gibt Schlüssel an Strafverfolger heraus

Windows Betriebssystem
Unser mittelständiges Maschinenbauunternehemen ist MS vollkommen ausgeliefert. Die wissen alles von unserer Technologie und unsere IT steht voll auf Cloudspeicherlösungen. Alles so schön einfach und bequem. Es fragt niemand ob es sinnvoll ist, unsere Konstruktion und Softwarelösungen auf Cloudspeichern offen zu legen.
Die komplette Kommunikation liegt dort. Vor ein paar Jahren hatten wir noch unsere eigenen Exchange Server im Haus. Alles angeblich zu teuer,
zuviel Administrationsaufwand.
Witzig, unser mittelständisches Maschinenbau-Unternehmen hostet noch einen Exchange-Server, die Hälfte der Belegschaft krebst noch mit Office 2013 herum und das alles, weil Software-as-a-service in den Augen des CFO "moderne Wegelagerei" ist.
 
weil Software-as-a-service in den Augen des CFO "moderne Wegelagerei" ist
was ja auch irgendwo stimmt. Das alles-gibts-mitm-Abo Modell hat die Leute erschöpft. Es ist unnatürlich und steht dem menschlichen Naturell diametral entgegen. Es ist ein neokapitalistisches Instrument das der Illusion des grenzenlosen Wachstum nachempfunden ist und genauso alternativlos angeboten wird. Sehr zum Verdruss vieler Menschen. Aber es gibt Alternativen und ich hoffe doch sehr dass sie angenommen werden. Man wird nicht geholfen, ehe man nicht imstande ist sich selbst zu helfen
 
Luks bietet daher das Feature eines "Nuke"-Passworts, bei dessen Eingabe alle Schlüssel gelöscht werden, womit das Volume unzugänglich wird.
Der Haken daran: Das funktioniert höchstens einmal, und jemand der so tief in der IT steckt, um sich damit zu beschäftigen, hat garantiert Backups.
Dann nutzt der Angreifer halt ein selbst kompiliertes LUKS, bei dem dieses Feature entfernt wurde? Oder arbeitet sowieso nur mit ReadOnly-Images.

Das hilft maximal, wenn man irgendwo (unterwegs) angehalten und schnell zur Entsperrung des Datenträgers mit der vorhandenen eigenen Hard-/Software gezwungen wird. Sobald jemand genügend Zeit hat, ist man sowieso der Dumme. :D
 
Sobald jemand genügend Zeit hat, ist man sowieso der Dumme. :D
Weis nicht. Meine Passwörter für die LUKS Verschlüsselungen sind alle mindestens 15 Zeichen lang, Zeichen ohne offensichtlichem System, jede Platte anderes Passwort. Sind nirgends aufgeschrieben. Viel Glück mit Brute-Force.

Edit: Wollte noch ergänzen. Jemand hatte die Silk-Road Festnahme erwähnt. Als die ihn festgenommen haben, war sein Rechner an, entsperrt und er war gerade überall online eingeloggt. Die hatten das extra so gedreht, dass sie versucht haben ihn genau in solch einer Situation festzunehmen. Da hat also die Festplattenverschlüsselung keinerlei Rolle gespielt.
 
Zuletzt bearbeitet:
[..] und das alles, weil Software-as-a-service in den Augen des CFO "moderne Wegelagerei" ist.
Zum Thema SaaS(S) hat sich Richard Stallman mal geäußert. [1]

Dann nutzt der Angreifer halt ein selbst kompiliertes LUKS, bei dem dieses Feature entfernt wurde? Oder arbeitet sowieso nur mit ReadOnly-Images.
Deshalb schrieb ich, dass die Sache einen Haken hat.

Weis nicht. Meine Passwörter für die LUKS Verschlüsselungen sind alle mindestens 15 Zeichen lang, Zeichen ohne offensichtlichem System, jede Platte anderes Passwort. Sind nirgends aufgeschrieben. Viel Glück mit Brute-Force.
Warte kurz, ich hol den Schraubenschlüssel!


[1] https://www.gnu.org/philosophy/who-does-that-server-really-serve.de.html
 
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