Die Verwirrung ist nun komplett: OpenOffice, LibreOffice und jetzt White Label Office

born.in.the.water

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Siehe: http://www.chip.de/news/White-Label-Office-Nachfolger-von-Open-Office-laden_53491623.html

Sagt mir bitte, dass diese CHIP-Meldung ein Witz ist!!! :confused:

Wollen wir nicht ein ThinkpadOffice oder ThinkOffice gründen?!? Mal ehrlich, ist das jetzt im Trend? Gibt's irgendwo einen Volkshochschulkurs mit dem Thema "Wir gründen unser eigenes Office-Paket!"??? :cursing:
Die Abspaltung von LibreOffice konnte ich ja noch in Teilen verstehen, obwohl ich die Hoffnung hatte, dass man sich wieder beruhigt, die Kompetenzen bündelt, dem OpenSource-Gedanken treu bleibt und mit dem meiner Meinung schöneren Namen "OpenOffice" wieder fortfährt, aber stattdessen nun das?!?

Für mich bleibt an dieser Stelle nur zu sagen:
TSCHÜSS OpenOffice, LibreOffice und wie ihr alle heißen mögt... HALLO Softmaker Office :thumbup:

B.I.T.W
 
Ähm...du hast mit Outlook aber auch nie gearbeitet oder maximal vielleicht ein paar E-Mails gelesen, oder? Outlook ist ein bisschen mehr als ein Mailprogramm. Dieser eM-Client mag ja für Privatuser eine nette Alternative zu z.B. Thunderbird sein, aber das ist doch kein ernsthafter Outlook Ersatz. Für den heimischen Desktop war Outlook nie gedacht, da bietet Microsoft ja selber kostenlose Programme.

Naja, wenn man Thunderbird mit Lightning nimmt, kommt das schon (fast) an Outlook ran. Zumindest vom Funktionsumfang her.
Die Bedienbarkeit ist eben nicht so gut...
 
Outlook ist ein bisschen mehr als ein Mailprogramm.
Outlook ist allerdings aber auch viel weniger als ein richtiges Mailprogramm, was für mich eigentlich der Hauptkritikpunkt daran ist.

Nach langen Jahren paralleler Nutzung sowohl von Outlook im Beruf und diversen anderen Mailclients, allen voran Thunderbird in all seinen diversen Erscheinungsformen der letzten Jahre vorwiegend unter Linux, bin ich mittlerweile der Meinung, dass es sich bei Outlook eigentlich um eine ganz anders gewichtete Kommunikations- und Organisationsplattform handelt, deren in meinen Augen vergleichsweise eher mangelhafte Mailfunktionalität offensichtlich nicht deren Hauptschwerpunkt darstellt. Outlook versucht vieles auf einmal zu sein, und bekommt diese ganzen Facetten auch irgendwie halbwegs elegant unter einen Hut, dummerweise aber auch leider auf Kosten und zum Nachteil der integrierten Mailfunktionalität.

Thunderbird ist trotz all seiner unbestreitbaren Mängel als echtes Mailprogramm Outlook einfach um Lichtjahre voraus, bietet aber darüber hinaus ohne Installation diverser Erweiterungen von Haus aus keine zusätzliche Funktionalität. Aber die Tatsache, dass ich sowas wie Lightning zur Terminverwaltung oder Enigmail zur Mailverschlüsselung gemäss des OpenPGP-Standards als Erweiterung hinzufügen kann, ist einfach Gold wert. Und die Tatsache, dass mit dem mbox-Format zur Not auch eine Nutzung der mit Thunderbird erstellten/empfangenen Mails mit anderen Mailclients möglich ist, stellt einen ungemeinen Vorteil gegenüber dem zugenagelten Outlook-Mailformat dar.

Mein persönliches Fazit: Echte Mailclients wie Thunderbird lassen sich nicht wirklich mit Outlook vergleichen, noch könnte letzteres wirklich ohne weiteres von einem ersetzt werden. Dasselbe gilt im übertragenen Sinne übrigens auch für Open-/Libre-/WhiteLabelOffice im Verhältnis zu MS-Office. Schade auch, aber so ist nunmal diese pöse Welt!
 
kann mich jemand aufklären was man mit einem "echten" Mailclienten besser macht? Ich meine, Emails anzeigen tun doch alle. Und einen Email Clienten ohne cc, bcc und email-Anhang habe ich noch nicht gefunden... (?)
 
Outlook ist ein PIM (personal information manager), der seine volle Funktionalität erst mit einem Exchange Server im Hintergrund ausspielen kann (ebenso wie die Kombi Notes <-> Domino). Der eM Client tritt aber auch mit genau diesem Anspruch eines PIM in den Ring - allerdings ohne den Exchange Server im Backend. Und da sehe ich - gerade für den privaten Bereich - durchaus ein Potential!
 
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