Spielt die Wahl der Distro für einen schlichten Heimanwender, der mal eben bissel Thunderbird, Firefox und Libre Office macht sowie hin und wieder ein Dokument ausdruckt, wirklich eine große Rolle, was Funktionalität anbetrifft?
Nach dem Ende von W7 bin ich auf dem T61, dann T420, auf Ubuntu 16.04 LTS umgestiegen und fand Unity ganz schick. System lief, alles paletti.
18.04 mit Gnome hat mir nicht gefallen, das Snap-Geraffel auch nicht, also LMDE 4 probiert. Cinnamon finde ich eine sehr angenehme Oberfläche. Mittlerweile bin ich auf LMDE 5 / Cinnamon, auch gut.
Auf dem T400 läuft Manjaro / Cinnamon. Funktioniert auch und läßt sich optisch sehr ähnlich herrichten. Wenn man sich mal zwei Wochen nicht einlogged, wird man dafür mit Update-Orgien bestraft, die mühelos einen Kellergang und Anschlußkonsum erlauben, aber hey, dafür heißt LTS dann Life Time System ohne Versionswechsel.
Für Leute, die Multi-User-Many-Machine-Umgebungen verwalten, wird die Distro eine größere Rolle spielen, wie ich mich dunkel erinnere (VMS, Irix, OSF/1). Aber für den Heimanwender? Bezweifele ich.