E-Serie E14 Gen 3: Realtek PD Firmware Capsule 0.70

Thinkpad E-Serie

rumpumpel1

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Hallo,

ich habe 2 Dutzend ausgemusterte gleiche E14 Gen 3. Neun Stück davon haben folgenden Schönheitsfehler: im Gerätemanager hat der Eintrag "Realtek PD Firmware Capsule 0.70" ein Ausrufezeichen und die Fehlermeldung lautet: Das Gerät kann nicht gestartet werden (Code 10). Zeigt an, dass es eine dem Dienst unbekannte Revisionsnummer erreicht oder angegeben wurde. Ich habe das deshalb als Schönheitsfehler bezeichnet, weil der PD Controller funktioniert: ein Netzteil läuft mit 20V und ein Akku wird geladen.

Nun gibt es für dieses Modell ein kritisches Firmware Update vom April 2024: Type C PD Firmware for Windows 11 (Version 21H2 or later), 10 (Version 21H2 or later) - ThinkPad E14 Gen 3. Das lässt ich auch installieren und sollte dann beim nächsten Neustart ausgeführt werden. Genau das passiert aber nicht und eine Fehlermeldung gibt es auch nicht. Lenovo System Update bietet mir dieses Update immer wieder an. Meine Interpretation: irgend jemand hat das Update laufen lassen und es ging irgend etwas schief. Nun ist die Versions-Info im PD Controller kaputt, der Update Prozess versucht die aktuelle Version zu lesen, bekommt etwas, was er nicht versteht und hört einfach auf, ohne das Update zu machen .

Das Problem liegt nicht am BIOS (die Laptops haben übrigens alle das neuste Bios 1.22 vom Juli 2025). ich habe mal testweise das BIOS von einem andern E14, der das Problem nicht hat, geflashed. Der Eintrag im Gerätemanager war immer noch da.

Das Problem liegt am PD Controller Chip: ich habe bei einem der neun Laptops den PD Controller Chip ersetzt mit einem Chip aus einem defekten Spenderboard und der Eintrag im Gerätemanager war verschwunden. Das waren es also nur noch acht ...

Nun habe ich keine besondere Lust bei den verbliebenen acht Laptops jeweils den PD Controller auszulöten, zu flashen und wieder einzulöten. Deshalb die Frage in die Runde: kennt jemand das Problem? Weiß jemand, wie man dem Update-Prozess im BIOS beibringen kann, ein Firmware Update ohne Versionsprüfung zu machen?

Google hat mich leider nicht schlauer gemacht. Die einzige Lösung zu diesem Thema war ein Reset (BIOS Batterie abhängen). Das hat aber bei mir nicht geholfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo da ist vermutlich gar nichts größer falsch. Viele "ältere" Lenovo-Firmware-Tools nutzen intern WMIC-Aufrufe für dem eigentlichen Update vorangestellte Hardwareabfragen. WMIC ist bereits bei 24h2 (wenn Neuinstallation) nicht mehr enthalten. Das Feature lässt sich aber nachinstallieren. 25h2 liefert das gar nicht mehr mit und es ist auch als Feature veraltet deklariert und nicht mehr nachinstallierbar. Meist kann man die Updates in der Powershell anders ausführen (es gibt zumeist Optionen für Admins um es sich in die Kommandozeile in Form eines Silent-Install für Massenupdates zu integrieren).

Bevor du also also tiefer forscht würd ich das Update einfach mal von ner ältern Windows 11 Version ausführen bzw. mir anschauen was dieses Fw-Update konkret ausführt und ob in dem ausgeführten Update-Skript eine WMIC-Abfrage vorangestetellt ist die inzwischen eben ins leere läuft.
 
Zuletzt bearbeitet:
WMIC kann auch in 25H2 nachinstalliert werden (über optionale Features). Das habe ich gemacht und auch mit einem CMD-Fenster verifiziert, dass WMIC erfolgreich installiert wurde. Leider scheint dieses Firmware-Update WMIC nicht zu nutzen, denn Lenovo System Update bietet es mir nach Ausführen immer noch nach einem Neustart erneut an.
 
Ach mies, aber schön zu hören das WMIC wieder dabei ist leider für uns zu spät haben in der Arbeit jettz alles umgebaut auf CMdlets soweit wir dazu in der Lage waren. Was du noch versuchen könntest:

- Secure Boot abschalten, Boot Lock prüfen wenn an abschalten, unter UEFI BIOS UPdate Option Flash by End users auf ON, Secure Rollback OFF, Windfows UEFI Firmware Update on. Das Update mit allen Kabeln abgesteckt versuchen und nach Updates auch mal Hard-Reset einbauen sprich >8 Sekunden Powertaster. Wenn das alles noch nix bringt mal auf ein Bios Update zurückrollen das sehr nah am Release dieses PD-Firmware Updates war.
 
das habe ich nun alles probiert: nacktes Mainboard (nur mit BIOS Batterie, SSD und ext. Monitor), alles im BIOS so eingestellt (sind sowieso mein defaults) zurück gegangen auf BIOS 1.17 (Nov. 2024). Und dann das PD Update nochmals installiert. Aber das Ergebnis war das gleiche: die Firmware des PD Controllers wird nicht aktualisiert.
 
Hast Du eine "freie" SSD um das ganze mit Win10 zu probieren?
Vielleicht geht ja auch fwupd aus einen Live-Linux.
 
Ich glaube nicht, dass es vom OS abhängt. Das eigentliche Update macht das BIOS.
 
Die E-Serien TPs sind m.W. nicht Linux-Certified somit kein LVDS / fwupd support wie T oder P Serie.

Vermutlich hilft dir nix als ein Ticket bei Lenovo-Support aufzumachen. Am besten eins der Geräte konkret bei Lenvo registrieren und darauf aufbauend in dem Ticket-System eins öffnen. Mehr als das nachfolgende aus der Readme kannst du m.E. ja sonst vorher auch nicht mehr machen.


Code:
Unattended Update

  This is for system 'administrators' use only.

  1.Plug in the AC adapter into the ThinkPad E14 Gen3 AMD Notebook.

  2.Locate the folder where the file was downloaded.

  3.Run cmd "r1opd07w_v2.exe /verysilent /norestart" with administrators.

  4.The system will update type C PDFW silence.

  Return Code:

  - Refer to PnPUtil.exe Return Code in Microsoft Web site.



Return Code:

   0 -update

   1-No need update

  -1-error

  20-low battery



Note:

- Do not insert any Type C device (Dock, Dongle ,Type C disk) when updating PDFW.

- Do not close update tool when updating PDFW.

- Please plug the adaptor to the system and keep battery higher than 25% when update PDFW, avoid failure.

Wirklich wichtig und systemkritisch klingt das Update auf diese version allerdings auch nicht irgendwas mit nem spezifischen Dock. Vermutlich stört es einfach keinen ausreichenddas das nicht geht.
1766953845409.png
 
ich habe das Kommando r1opd07w_v2.exe /verysilent /norestart auch ausprobiert, leider ohne Erfolg.
 
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