Externe HDD - Expertenrat nötig

Kai W.

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17 Juni 2009
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Hallo zusammen,

mir ist das Netzteil einer externen Seagate-Pestflatte abgeraucht. Die Platte selbst läuft im gezeigten "Versuchsaufbau" und die Daten sind gesichert.

1000058184.jpg

Die eigentliche Frage: Kann man die Platte bedenkenlos so betreiben? Staub und so... Ich würde das eine TB ungerne in die Tonne kloppen.

Wahlweise könnte ich das Arrangement im Schrank (also besser vor Staub etc. pp. geschützt) verstauen. Oder braucht es doch ein Gehäuse?


Danke vorab und schöne Grüße,

Kai
 
Kommt auf die Häufigkeit der Nutzung an. - Was spricht gegen ein neues Netzteil?
 
nachdem ich mein NAS seit Dezember auf zwei wechselnde HDDs sichere, habe ich mir das Teil hier zugelegt. Funktioniert bestens und die HDD ist trotz schneller Zugriffsmöglichkeit vor Staub geschützt.
 
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Aus eigener Erfahrung: Die HDD stört der offene Betrieb auch über einen längeren Zeitraum und mit Staubschicht darauf nicht 😅 War zumindest bei mir so.

Irgendwann bin ich aber auch auf ein Gehäuse ähnlich des von @hha81667 oben verlinkten umgestiegen und habe es auch nicht bereut.
 
Solche offenen Docks verleiten gern dazu, die HDD mehr oder weniger regelmäßig ein- und wieder auszustecken, um sie z.B. als eine Art Wechseldatenträger zu nutzen.
Der SATA-Konnektor ist auf 50 Steckzyklen spezifiziert. Man kann so eine Platte also bedenkenlos gelegentlich von einem Rechner in den anderen stecken, aber er ist nicht dafür gedacht, wie ein USB-Stick ständig hin- und hergestöpselt zu werden.
So lange die HDD (im Wesentlichen) im Dock stecken bleibt, spricht nichts dagegen, sie so bis zu ihrem natürlichen Lebensende zu betreiben.

Manche Leute kaufen absichtlich externe HDDs um die Datenträger (unter Garantieverlust) auszuschlachten, weil das meist billiger ist als nur den Datenträger zu kaufen. Die Gehäuse landen "zur Entlastung" dann gern für Porto und ein Bier auf einschlägigen Verkaufsplattformen. Dort könnte sich der innere Schwabe mal umschauen, falls er Lust hat.
 
Der SATA-Konnektor ist auf 50 Steckzyklen spezifiziert
Auf Seiten der HDD oder generell? Dann bräuchte ich ja noch dringend so ein zweites Gehäuse wenn es HDD-seitig wäre, denn so ein günstiges Gehäuse zu ersetzen wenn es Hops geht ist ja nicht so das problem, aber wenn die HDD schlapp macht, wird es ärgerlich 😮
 
Das sind Minimalangaben, bislang habe ich noch keinen S-ATA Anschluss in einer Dock kaputt bekommen, oder an der Platte.
Lediglich billige SATAN Kabel, die haben gerne mal Wackler gemacht.
 
Auf Seiten der HDD oder generell?
Das steht so als Minimalanforderung in der SATA-Spezifikation. Ich finde die gerade nicht, aber im Wikipediaartikel steht das auch so im Vergleich zu den 5000 Zyklen von eSATA. [1]
Sicher wirst du auch 100 oder mehr Zyklen aus einer HDD herausholen können, aber nachdem ich vor ca. 20 Jahren nach geschätzt 200 Steckzyklen die Pinleiste von einer IDE-HDD gezogen habe, bin ich da vorsichtig.

[1] https://en.wikipedia.org/wiki/Serial_ATA#eSATA
 
Es gibt solche Docks auch mit mehr als einem Slot - da würde ich mir auf Dauer bzgl. Vibrationen Sorgen oder zumindest Gedanken zu machen - im NAS-Bereich mit mehreren Platten dicht nebeneinander ist das wohl ein Thema. Bei einer Platte sollte das so erstmal okay sein. hikarus Hinweis zur psychologischen Komponente fand ich aber durchaus bedenkenswert.

Interessanterweise handelt es sich beim RDX-System von Tandberg eigentlich auch nur um SATA-Docks und (zu) teuer verpackte HDDs/SSDs. Bei wöchentlichen BackUps hätte da der Anschluss dann ja bereits nach einem Jahr sein Lebensende möglicherweise bereits erreicht? Das scheint nämlich direkt der Anschluss der Platte am Ende der Cartridge zu sein und nicht noch ein "Verlängerungskabel".

Edit: HP gibt 5000 Zyklen für die Platte und 10000 Zyklen für das Dock als Lebensdauer an - möglicherweise durch gut konstruierte Kontakte oder ein erzwungenermaßen "sauberes" Einschieben an.
 
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Manche Leute kaufen absichtlich externe HDDs um die Datenträger (unter Garantieverlust) auszuschlachten, weil das meist billiger ist als nur den Datenträger zu kaufen.
externe USB-Drives haben "manchmal" statt SATA eine Platine mit USB --> leider nix mit ausschlachen. Hab' ich aktuell (~ 5 Jahre) bei fast allen externen USB-Platten gesehen.
 
Als jemand der das auch schon seit Jahren so macht im sein NAS zu befeuern: Weder bei WD, noch Seagate gab es dort Probleme. Verbaut wären (abseits von WD, wo man ggf einen PIN am SATA Connector abkleben muss, um die Platte interne zu betreiben) dort überall stinknormale SATA Platten, lediglich mit einem Daughterboard aufgesteckt, was dann aus SATA USB macht.

Grundsätzlich gibt's dafür aber auch ganze Wikis oder Subreddits (Datahoarder z.B), die sich sehr eingängig mit den entsprechenden Platten und Inhalt beschäftigen.
 
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