Geht es den Webdesigner*innen wirklich so schlecht?

Leuts, mir ging es nicht um den Bau einer Webseite, mir ging es nur darum, dass mir diese Kaltaquise gehörig auf die Nerven geht.

Versuchen kann man es ja immer wieder. Dieses ungefragte Aufdrängen ist ähnlich nervig wie Anrufe von Umfrageinstituten oder andere Drücker, Nepper, Schlepper an der Haustür bis hin zu den ganzen bunten Zetteln im Briefkasten, die einem unbedingt etwas andrehen wollen...
 
Versuchen kann man es ja immer wieder. Dieses ungefragte Aufdrängen ist ähnlich nervig wie Anrufe von Umfrageinstituten oder andere Drücker, Nepper, Schlepper an der Haustür bis hin zu den ganzen bunten Zetteln im Briefkasten, die einem unbedingt etwas andrehen wollen...
Eben.
Vor allem kann ich mich dagegen nicht wehren.
 
Als Kunde könnte ich NDAs vergeben wollen.
Auf so einer Seite habe ich da wenig vertrauen in die Firma.
Es gibt sehr vieles was NDAs enthält.
z. Bsp. Messebau, Prototypen usw.
Das Thema beziehe ich aber nicht nur auf Schreiner sondern alle Gewerke.
Für das Bauen eines Messestandes braucht es kein NDA. Zufälligerweise kenne ich mich da etwas aus, von beiden Seiten.
Bin aber offen für den Beweis des Gegenteils.
Anscheinend gibt es hier ein par unklarheiten.
Ihr hängt euch zu sehr an den Beriff NDA auf.
Ja, im Schreinerhandwerk ist sowas unüblich.
Es gibt aber trotzdem Kunden die auf sowas Wert legen.
Bsp. Künstler, Designer, wohlhabende Menschen und Forschung/Entwicklung.
Als Kunde möchte ich meine Persönlichen Daten auch geschützt wissen, was ich bei der von mir genannten Seite stark anzweifel.

Da habe ich mich also mal im Bekanntenkreis umgehört, wo die ihre Küchen herhaben und wie zufrieden die sind.
Da haben zwei Leute den gleichen Schreiner genannt, mit dem sie sehr zufrieden sind und eine Küche habe ich angeschaut.
Dann holen die Leute die Rechnung raus und darauf steht eine Telefonnummer. Fertig. So geht das. Das als Beispiel.
Das ist halt Mundpropaganda und funktionert auch.
Als Kunde der einen Schreiner sucht ist das aber wenig hilfreich.

BTT

Vor allem kann ich mich dagegen nicht wehren.

Als Privatperson kann ich mich leider auch nicht gegen ungefragte Werbung wehren.
Ob im Briefkasten, am Telefon, an der Haustür, per Email oder durch einfaches websurfen.
Wie schon von verschenk_nix und fakiauso gesagt, die Seriösen Anbieter haben sowas nicht nötig.
Deswegen holt man sich Empfehlungen und klärt das weitere Vorgehen/die eigenen Ansprüche ab.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei mir meldete sich ein jüngerer Mann, der sich selbständig machen wollte. Ich fragte ihn, wie üblich, wie er denn auf mich gekommen sei. Hier, im eher ländlichen Bereich, funktioniert die Mundpropaganda bzw. auch die persönliche Verbindung tatsächlich immer noch als "beste Werbung".
Er meinte, er habe meine Homepage gesehen und dachte sich, Zitat: "Die hat so einen Retro Style, der muss nicht viel Geld in Werbung stecken, anscheinend läuft es auch so.".
Tatsächlich habe ich die im Wesentlichen mit dem Programm MAGIX Web Designer in 2013 erstellt (ich bin kein Freund von Abo Modellen und wollte das lieber auch lokal und Offline alles zur Verfügung haben) seit dem immer mal aktualisiert, nutze jetzt den (vermutlich letzten) Nachfolger von XARA und bin mit dem Ergebnis immer noch zufrieden.
Außer für den Webspace zahle ich nichts.
In Großstadt/-raum Situationen ist das sicher anders, weil man da erstmal Aufmerksamkeit erregen muss, da es einfach mehr Anbieter gibt.
Über Geschmack lässt sich sowieso immer streiten. Ebenso kommt es ja auch immer auf die Zielgruppe des jeweiligen an - arbeite ich großflächig oder global, ist der Webauftritt in möglichst bester Form (die ja auch wieder für jeden anders ist) ein MUSS; arbeite ich lokal, reichen eigentlich: was mache ich, wie bin ich zu erreichen und der juristische Wasserkopf dazu.
Tatsächlich kann ich sagen, dass in meinen jetzt 35 Jahren Berufserfahrung in meinem Umfeld viele das Thema "Web Werbung" eher vernachlässigen.
Wichtiger ist da schon, dass ich bzw. wir mittlerweile vollkommen digital und papierlos arbeiten, auf dem "Neuesten Stand" sozusagen, für die die möchten, DATEV, DUO usw. usw., aber ich zwinge keinen Mandanten, den digitalen Weg zu gehen. Da kam und kommt mir mein Hobby EDV natürlich immer entgegen. Es gibt aktuell noch kein Gesetz, das zu einer rein digitalen Buchführung etc. verpflichtet. Bei Neugründern etc. macht es aber natürlich keinen Sinn, anders als voll digital zu beginnen, hier aber auch unter der Berücksichtigung des Aufwands, für 5 Belege brauche ich keine digitale Buchführung usw.
Jedenfalls bin ich so ganz gut gefahren, warum soll ich jemanden in meiner Altersgruppe zur Änderung seiner Arbeitsweise für "die paar letzten Jahre" zwingen, wenn es auch so geht? Von der 100%igen Cloudlösung halte ich nichts, muss aber auch sehen, wie es mit der DATEV ab 2030 da weitergeht und was ich da für mich noch an Daten sichern kann.
Viele sind auch einfach froh, wenn Sie nicht auch von dieser Seite noch Druck verspüren, irgendwas machen zu müssen, nur weil es Hipp oder In ist. Und viele in meinem Alter haben auch eher das Gefühl des Kontrollverlustes, wenn Sie Rechnungen nicht in Papierform haben und als "Bezahlt" ablegen können. Für die nächste Generation ist das ja wieder Oldschool, aber so war es immer schon und wird es wohl auch bleiben.
Man muss nicht bei allen Themen der/die Erste sein, sollte die Entwicklung aber immer im Auge behalten.
Die KI macht es bereits seit langem.
 
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben