(GELÖST👍) Ist ein NAS das richtige für mich ?

Moin JanNicklas,

bevor der Frust wieder steigt: Ich habe auch eine 7490 und kann Dir aus Erfahrung mitgeben, dass die 7490 mit NTFS an USB deutlich langsamer läuft als mit FAT32 Datenträgern. Zudem kann die 7490 eben nicht das seit 20 Jahren aktuelle Linux Dateisystem EXT4, sonder nur das 25 Jahre alte EXT3. Mit EXT3 läuft die 7490 ähnlich gut, wie mit FAT 32. exFAT ist offiziell auch möglich, das habe ich aber nicht probiert.

Warum AVM die eigenen Betriebssysteme so kastriert, dass ausgewählte ältere Modelle wie die 7490 kein EXT4 lesen, wäre sicherlich einmal ein eigenes Thema wert. An der Hardware kann es nicht liegen, also hat es 'andere' Gründe.
 
also meine FritzBox hat einen Punkt „Mediaserver“ bei dem es heißt „Der FRITZ!Box Mediaserver ermöglicht, Musik, Bilder und Videos, die an der FRITZ!Box zur Verfügung stehen, im Heimnetz abzuspielen“ - würde ich daher jetzt schon als MMP verstehen, oder Du nicht? 🤔
Das ist nur der DLNA Part, der Medienserver. Solange man keine App im smart TV hat, die das aufrufen kann, wird da nichts abgespielt. Es sei denn AVM hat das als Funktion in die Weboberfläche der NAS GUI integriert (kann ich nicht testen, hab keine platte am Fritz) aber dann braucht der TV immer noch eine Browser App.

AVM erklärt es selbst:
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MMP = Multimedia-Player. Und da denke ich, hat die Fritz keinen im Gepäck. Oder wie hast Du @hha81667 das gemeint ?
Beitrag automatisch zusammengeführt:

@JanNicklas Du hattest geschrieben der Metz TV hat keinen Player integriert. Wie spielst Du an dem bisher von uns Platten die Filme an?
Und wenn er eine USB Schnittstelle hat, müsste man doch darüber ohne Gehäuse öffnen auch ein Update aufspielen können. Jedenfalls verstehe ich die Beschreibung bei Metz so. Für den Download oder Beschreibungen braucht man genaue Modellbezeichnung und/oder Chassis Kürzel.
Bisher hängt eine REC Platte am USB Anschluss des Fernsehers und eine externe 2,5" 1TB Film Platte am Bluray Player und eine 2TB am SAT Receiver. Diese beiden Geräte sind per HDMI im dem Fernseher verbunden. Ein Update habe ich schon eingespielt, doch der USB Stick auf dem Mainboard scheint nicht richtig zu funktionieren. Lt. Metz Support soll ich ihn austauschen. Das ist eine ganz andere Hausnummer, als mal eben beim T430s die Bios Batterie zu wechseln. Da kann einiges schief geh' n.
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Ich könnte das ganz mal mit dem 32" Metz Merio aus 2015 meiner Eltern versuchen. Lt. prad.de hat er LAN und Internet TV.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann bräuchte es bloß nen Client für UPnP/DLNA im TV, besser wäre einer, der direkt aufs Filesystem zugreifen kann via FTP/SMB/UFS etc.

Ich hatte mal nen LG Monitor mit DVB-C/T Tuner von ca. 2010, der als einziges smartes Feature nen USB Port hatte und einen Mediaplayer für MP3 und Jpeg. Videounterstützung ließ sich übers Servicemenü aktivieren. Um da ran zu kommen hätte man die überteuerte LG Service Remote gebraucht, ich habe es mit ner Logitech Harmony und nem importierten Philips Pronto Code geschafft.
 
Wenn die Fritte wenigstens die USB2 Geschwindigkeit ansatzweise übertragen würde, wäre ich ja schon zufrieden. Die Umstellung auf USB3 bringt an meiner Fritte genau gar nichts. Ich habe meine Freigabe auf USB2 zurückgestellt. Immerhin überträgt die Fritte in etwa USB1.1. Donnerwetter...
Was für eine Fritz!Box hast du denn? USB1.1 überträgt ja gerade einmal ca. 750kb/s bis 1MB/s. Wenn das das Limit deiner Fritz!Box ist, ist da irgendwas im Argen.
Aber ja, USB2 nutzen viele Fritz!Boxen schon nicht mehr vollständig aus. Ein USB3-Port, der auch wirklich mehr Datenrate als USB2 liefert, ist daher nur an wenigen Fritz!Boxen sinnvoll. In diesem Test der Computer-Bild sind nur 5590 Fiber, 5690 Pro und 6690 Cable nennenswert schneller als USB2, so dass USB3 Sinn ergibt. Die 7690 ist nicht darunter bzw. dürfte von USB 3 höchstens geringfügig profitieren, schätze ich. Leider hat die Computer-Bild nicht geschrieben, welches Dateisystem sie genutzt haben. Laut Heise ist dabei ext4 am schnellsten, wenn die Platte nur an der Fritz!Box eingesetzt wird (oder sonst nur noch mit anderen Linux-PCs), ansonsten exFAT. NTFS ist dagegen vermutlich am langsamsten.
 
Die Fritz!Boxen laufen ja mit einem Linux, von daher leuchtet es ein, dass ext4 als natives Dateisystem die sinnvollste Wahl darstellt. FAT in allen Variationen und NTFS müssen intern erst "übersetzt" werden. Daher habe ich den USB-Stick, der dauernd an der Fritte steckt, seit jeher mit ext4 formatiert.
 
Was für eine Fritz!Box hast du denn? ...
Wie der Themenstarter eine 7490, was es mir auch einfach ermöglicht, aus Erfahrung zu sprechen.
Meine 7490 erreicht mit einem USB3-Stick lesend über WLAN etwa 3,3 MB/s, oder 26,5 Mbit/s stabil. Damit erfüllt sie USB1.1 locker, von USB2 sind wir aber weit entfernt. Mein Stick ist mit EXT3 formatiert. Mit FAT32 läuft die Übertragung vergleichbar gut / schlecht.

Für meine Zwecke reicht diese Konstellation aber aus. Hier und da einmal eine Mitschrift oder ein pfd zentral ablegen ist aber eine andere Anforderung als die es Themenstarters, der Filme ablegen und anschauen möchte. Filme von, sagen wir einmal, nur 1 Gigabyte Größe über das WLAN der 7490 zu übertragen, übersteigt meine Phantasie...
 
Ich habe einen USB2-Stick auch nur deswegen an der Fritte, weil er für AB etc. verlangt wird. Für ernsthafte Speichereien ist mein NAS um Größenordnungen schneller.

Filme von der Fritte aus zum TV streamen funktioniert aber ganz gut. Als Zwischenlösung hatte ich mal für ein paar Wochen eine (am PC mit Filmen befüllte!) externe HDD dran, das lief flüssig.
 
Ergänzend hierzu hat Synology eine neue BeeStation Plus veröffentlicht. Diese hat Plex integriert.

 
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