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Es handelt sich um einen Desktop, angepasst an den Anwender, ein Familienmitglied, und an den ThinkPad, ein T550 mit 3k-Display.
Der Anwender ist es gewohnt, eine Unix-Kommandozeile zu benutzen. Er weiß, wie man mit cd Verzeichnisse wechselt, wie man mit ls deren Inhalt anzeigt, usw. Dieses Wissen ist zeitlos. Im Gegensatz dazu stehen immer neue GUI-Konzepte. Vor einigen Jahren hatte ich Ubuntu installiert und angepasst. Das kam standardmäßig mit einer „klassichen“ Gnome-Oberfläche mit Taskleiste. Inzwischen hat sich schon wieder viel geändert, was Neulernen erfordert. Aber auch die klassische Oberfläche hat ihre Tücken. So kommt es z.B. vor, dass der Anwender ein Fenster suchen muss, das in einem der virtuellen Desktops irgendwo auf einer unteren Ebene „versteckt“ liegt.
Daher das Konzept für hiwiwi: (Screenshots auf GitHub)
Der Desktop basiert auf FVWM, weil sich dieser Window-Manager umfangreich anpassen lässt. Eye-Candy kommt vielleicht ein wenig zu kurz, aber in meinen Augen geht der Motif-Look in Ordnung. Mit compton habe ich Fensterschatten hinzugefügt, damit sich Fenster voneinander gut abheben.


OK, das Bild ist Fake, mein T420si hat kein 3K-Display. Der T550, auf dem das System läuft, hingegen schon, aber den habe ich nicht hier. Weiteres auf GitHub: github.com/feklee/hiwiwi
Das Einrichten eines 3K-Systems ist Pionierarbeit. GTK+-3- und QT5-Applikationen sind einfach zu skalieren, bis auf Emacs: Da geht der Scrollbar kaputt. Einige Anwendungen werde ich wohl mithilfe von VNC vergrößern.
Der Anwender ist es gewohnt, eine Unix-Kommandozeile zu benutzen. Er weiß, wie man mit cd Verzeichnisse wechselt, wie man mit ls deren Inhalt anzeigt, usw. Dieses Wissen ist zeitlos. Im Gegensatz dazu stehen immer neue GUI-Konzepte. Vor einigen Jahren hatte ich Ubuntu installiert und angepasst. Das kam standardmäßig mit einer „klassichen“ Gnome-Oberfläche mit Taskleiste. Inzwischen hat sich schon wieder viel geändert, was Neulernen erfordert. Aber auch die klassische Oberfläche hat ihre Tücken. So kommt es z.B. vor, dass der Anwender ein Fenster suchen muss, das in einem der virtuellen Desktops irgendwo auf einer unteren Ebene „versteckt“ liegt.
Daher das Konzept für hiwiwi: (Screenshots auf GitHub)
- Übersicht: Auf der linken Seite wird permanent eine Liste der virtuellen Desktops angezeigt, mit großen Mini-Icons, um die offenen Applikationen zu identifizieren.
- Navigation und Starten von Programmen über die Kommandozeile: Auf jedem virtuellen Desktop ist auf der untersten Ebene eine Shell. Evince z.B. startet der Benutzer durch Eingabe von evince bzw. evince dokument.pdf.
- Ausnutzung der vertikalen Platzes: Wird eine Applikation gestartet, dann erscheint diese full-screen auf dem Desktop. Momentan schalte ich diese Funktionalität pro Applikation frei, in einer White-List.
- Fenster können sich nicht „verstecken“: Weitere Fenster erscheinen auf der obersten Ebene. Sie lassen sich verschieben, in der Größe anpassen und schließen. Maximieren und Ikonifizieren geht nicht.
Der Desktop basiert auf FVWM, weil sich dieser Window-Manager umfangreich anpassen lässt. Eye-Candy kommt vielleicht ein wenig zu kurz, aber in meinen Augen geht der Motif-Look in Ordnung. Mit compton habe ich Fensterschatten hinzugefügt, damit sich Fenster voneinander gut abheben.

OK, das Bild ist Fake, mein T420si hat kein 3K-Display. Der T550, auf dem das System läuft, hingegen schon, aber den habe ich nicht hier. Weiteres auf GitHub: github.com/feklee/hiwiwi
Das Einrichten eines 3K-Systems ist Pionierarbeit. GTK+-3- und QT5-Applikationen sind einfach zu skalieren, bis auf Emacs: Da geht der Scrollbar kaputt. Einige Anwendungen werde ich wohl mithilfe von VNC vergrößern.






