X2xx/s (X200/s-260) Intel Centrino Ultimate-N 6300 in einem Thinkpad X230

coffeegeek

New member
Themenstarter
Registriert
6 Apr. 2014
Beiträge
19
Hallo,
ich habe folgende Fragen zu meinem Thinkpad X230:
Da mein Wlanempfang unter Linux recht schlecht ist und ich deshalb oft in der Uni Probleme habe mich mit dem Wlan zu verbinden, bin ich zurzeit auf Fehlersuche. In einem anderen Thread wurde erwähnt, dass es evtl an einem Kabelbruch in einer der Wlanantennen liegt. Allerdings funktioniert es unter Windows 8.1 Pro einwandfrei. Wie findet man am einfachsten heraus ob hier ein Kabelbruch vorliegt?

Wenn es das nicht ist, wäre mein nächster Ansatz die Wlankarte zu tauschen. Dabei hatte ich an die Intel Centrino Ultimate-N 6300 gedacht. Zurzeit werkelt in meinem X230 eine Intel Centrink Advanced-N 6205. Diese hat ja nur zwei Antennenanschlüsse. Nun ist meine Frage, ob die X230-Serie generell 3 Antennenkabel verlegt hat und im Moment nur 2 angeschlossen sind oder ob mir der dritte Antennenanschluss auch beim Tausch nichts bringen würde.

Vielen Dank für eure Mühe,
Christoph
 
wenn es unter windows gut funktioniert, ist mit den antennenkabeln sehr wahrscheinlich alles in ordnung.
die 6300 ist eine gereration älter als die 6205. ich gehe nicht davon aus, dass es damit besser sein wird. afaik haben modelle mit webcam nur 2 wlan-antennen. die 6300 kann somit den vorteil des 3. transceivers nicht ausspielen.
 
Es kann ja an der Hardware nicht liegen wenn unter WIn der Empfang einwandfrei ist.

Da sollte man eher beim Treiber für Linux suchen.
 
Hallo,

manche Linux-Distributionen verwenden nicht immer den optimalen Treiber.
Welche Linux-Distribution verwendest du?

- - - Beitrag zusammengeführt - - -

Hallo,

manche Linux-Distributionen verwenden nicht immer den optimalen Treiber.
Welche Linux-Distribution verwendest du?
 
wenn es nur einen treiber gibt, welcher ist dann der optimale und welcher der andere?
was spuckt
Code:
dmesg|grep -i iwlwifi
aus?
 
Hey,
danke für eure Antworten. Das Linux ist ein Ubuntu Gnome 14.04.

Hier ist die Ausgabe:
Code:
christoph@geekpad:~$ dmesg|grep -i iwlwifi[    2.875810] iwlwifi 0000:03:00.0: can't disable ASPM; OS doesn't have ASPM control
[    2.876916] iwlwifi 0000:03:00.0: irq 45 for MSI/MSI-X
[    2.884174] iwlwifi 0000:03:00.0: loaded firmware version 18.168.6.1 op_mode iwldvm
[    2.912859] iwlwifi 0000:03:00.0: CONFIG_IWLWIFI_DEBUG disabled
[    2.912862] iwlwifi 0000:03:00.0: CONFIG_IWLWIFI_DEBUGFS enabled
[    2.912864] iwlwifi 0000:03:00.0: CONFIG_IWLWIFI_DEVICE_TRACING enabled
[    2.912866] iwlwifi 0000:03:00.0: Detected Intel(R) Centrino(R) Advanced-N 6205 AGN, REV=0xB0
[    2.912974] iwlwifi 0000:03:00.0: L1 Enabled; Disabling L0S
[    4.554994] iwlwifi 0000:03:00.0: L1 Enabled; Disabling L0S
[    4.561879] iwlwifi 0000:03:00.0: Radio type=0x1-0x2-0x0
[    4.829733] iwlwifi 0000:03:00.0: L1 Enabled; Disabling L0S
[    4.836204] iwlwifi 0000:03:00.0: Radio type=0x1-0x2-0x0

Ich wüsste nicht, dass es einen anderen Treiber dafür geben sollte. Bei meinem X200 hat es auch immer funktioniert.
Danke,
Christoph
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe auch eine Centrino 6205 in meinem x220 und hatte eine Zeit lang eine zweite Centrino 6205 in meinem x100e verbaut.

Die liefen beide unter Windows 7 Pro nicht richtig. An meinem DSL-Router kam es zu Verbindungsaussetzern (auf IP-Ebene), es kommt bei meinem Software-Access-Point eines Netbooks (Qualcomm-Netzwerk-Karte) zu Aussetzern und an einem zweiten Software-Access-Point (von Alfa) ebenfalls zu Aussetzern. Für ein paar Sekunden kann man dann einfach keine Signale übertragen. Eine alternative Broadcom-Karte und eine Realtek-Karte laufen hingegen zuverlässig.

Auch funktioniert die Software-Access-Point-Funktion (Virtual Hotspot) des Centrino 6205 bei mir nur zuverlässig, wenn das gegenüber ebenfalls ein Centrino 6205 ist. Soll sie mit einer anderen Karte von Broadcom, Realtek oder Qualcomm zusammenarbeiten, klappt es nicht. Die Problemspanne reicht von Aussetzern bis zur Totalverweigerung mit ~80% Paketverlust. Bei mir hat geholfen, den n-Modus der Karte zu deaktivieren. Dann kommen zwar nur ~20 MBit/s über die Verbindung, aber man hat überhaupt eine Verbindung.

Im x100e habe ich die Centrino Karte letztendlich rausgehauen, nachdem auch mehrere Treiberupdates nichts brachten. Sie ist selbst im n-Modus langsamer als eine Realtek-Karte, sie braucht signifikant mehr Energie beim Nichtstun und läuft nur im 802.11g-Modus zuverlässig.
 
Hey,
danke für eure Antworten.
Den n-Modus auszuschalten hatte ich schon versucht, weil das sonst eigentlich auch immer zumindest bei Verbindungsabbrüchen geholfen hat. Die Verbindungsabbrüche sind seit 14.04 weg, geblieben ist der massiv schlechtere Wlan-Empfang unter Linux.

Für ein ähnliches Problem empfiehlt die Ubuntu-Community iwconfig wlan0 retry short 21 iwconfig wlan0 retry long 21 Siehe dazu auch den folgenden Link http://askubuntu.com/questions/46184...-wireless-7260 Viel Erfolg

Das ist zwar nicht genau mein Chipsatz, aber ich habe es trotzdem mal versucht. Leider so wie es aussieht ohne sichtbaren/merkbaren Erfolg. Da sich zumindest beim 6205 unter Linux die Probleme in Grenzen halten, habe ich langsam die Befürchtung, dass mit meiner Wlan-Karte etwas nicht ganz passt und Windows vllt nur durch irgendwelche Mechanismen das ganze überspielt (Das hatte ich vor Jahren mal umgekehrt bei einer unter Windows "schon defekten" und unter Linux "läuft alles" Grafikkarte)
 
Ich vermute, dass du Probleme mit eduroam hast. Dir fehlt dann einfach nur das Zertifikat "Deutsche Telekom Root CA 2".
Der erste Link https://www.google.de/search?newwin....3.0....0...1c.1.48.serp..2.3.374.lzAVCSCxfpA zeigt dir, wie man sich mit dem Uni Netz unter Linux verbindet.


EDIT: falls du an der Uni Würzburg studierst:
http://www.rz.uni-wuerzburg.de/dienste/kommunikation/wireless_lan/konfiguration_der_endgeraete/linux/#c148871
die haben da extra eine Anleitung für Linux User bereitgestellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja ich studiere in Würzburg und ich kenne auch die Seite bzw. ich weiß inzwischen die Einstellung komplett auswendig :rolleyes:. Ich habe das Zertifikat und es funktioniert ja prinzipiell auch, wenn ich nah genug an einem Repeater bin. In manchen Räumen ist es dann allerdings zu schwach für Linux, obwohl ich unter Windows noch recht guten Empfang habe. Teilweise ist das Uninetz sogar unter Linux noch sichtbar, verbindet sich aber nichtmehr.

Ich kann das sogar zuhause nachstellen. Ich kann mich einen Meter neben den Router stellen und bekomme maximal 80% Empfang.

- - - Beitrag zusammengeführt - - -

Wenn ich jetzt spaßeshalber einfach mal die 6205 gegen ein andere bzw. neue 6205 tausche, wie sieht das dann mit der Whitelist aus? Nach welchen Kriterien wird da geprüft? Geht es dabei nur um den Typ (also die 6205) oder prüft er auf "original von lenovo"/ MAC-Adresse oder ähnliches?
Ich will mit den Fehlkauf gerne ersparen ;)

Vielen Dank!
 
es muss eine 6205 sein, die für lenovo hergestellt wurde und somit eine fru auf dem etikett hat.
 
  • ok1.de
  • IT Refresh - IT Teile & mehr
  • thinkstore24.de
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben