Lenovo ThinkPad mit OEM-Linux

Glaube ich weniger... Soviel wird Lenovo eine XP Lizenz nich kosten, im Gegenteil. Wenn ich mich recht erinnere kann es sogar teurer werden wenn man "Fremdbetriebsssyteme" ausliefert...
 
wird bestimmt teurer sein, weil microsoft sieht es bestimmt nicht gerne das andere betriebsysteme in den OEM bereich vorstoßen, da sagen sie dann eher wir machen unsere lizensen günstiger unterstützen euch auch noch bei der einrichtung, während bei linux das eigene unternehmen einrichten muss.
 
Ich denk mal, am Preis dürfte sich da nicht viel ändern. Suse lässt sich ja seine Enterprise-Version auch ganz gut bezahlen. Der Vorteil, den ich darin sehe liegt eher bei Linux-Nutzern, die damit rechnen können, dass die Hardware künftig besser unterstützt wird, weil sich ja jetzt auch Lenovo ein wenig kümmern muss...

Gruß, Mario
 
ich finde, lenovo möchte sich zu hp positionieren, die ein hp laptop ohne windows anbieten und somit sehr günstig sind
 
Meine Meinug dazu ist etwas differrenzierter. Ob das ding nun teurer oder billiger interessiert mich nicht, da das bei dem Gesamtpreis des T60p eh nicht viel ausmacht. Ich tendiere dazu zu behaupten, dass es billiger ist, schliesslich wird nicht nur MS, sondern auch Novell mit Lenovo über OEM Preise verhandeln. Interessanter ist da die Frage des Supports. Was Leistet Lenovo, was Novell... und auch spannend ist die Frage bei Hardwaredefekten und der Garantie. jetzt kann man auch mit ner Linux Kiste zum Support gehen und sagen: "Tut nicht, reparieren!".
Die Einzign, die das süsse Süppchen versalzen sind Intel und vor allem ATI mit ihren dreckigen Proprietären Treibern. Es hat sich über jahre gezeigt, dass OS Treiber stabiler und dadurch auch angesehener sind. Umgekehrt vergrault ATI mit seinem Closed Source Mist die OS Leute. Die unglaublich tolle Installation und die sagenhafte Stabilität dieser Treiber wollen das ja nur allzu gerne unter Bewes stellen. *Shame on you, ATI & Intel*.
 
Den ATI-rant kann ich ja noch nachvollziehen, aber die Intel GMA Treiber sind doch soweit ok? Oder beziehst du dich auf die WLAN-Treiber?
 
Damit ist die Proprietäre Firmware der WLAN Treiber gemeint. Dadurch, dass das ganze Zeug Proprietär ist, wird es ja auch nicht als Standard in die Distributionen aufgenommen... wenn dem nicht so wäre, dann würden die meisten Linux Distris schon out-of the-box mit Intel Wlan funken ;)
Bei ATI ist das ganze eigentlich noch schlimmer, denn die versuchen mehr oder weniger mit Gewalt zu dem propritetären Grafiktreiber zu zwingen. Ich persönlich verstehe das verhalten seitens ATI hier absolut nicht, denn was wären denn die Folgen einer Offenlegung des Grafiktreibers? Ich kann da beim besten Willen keine Nachteile erkennen, außer, dass ATI plötzlich Annerkennung und einen angesehenen Status in der Community erfahren kann. Ganz zu schweigen davon, dass etliche dann ATI gegenüber Nvidia bevorzugen würden aufgrund der besseren Kompatibilität.
 
Patente, Schutz eigenen geistigen Eigentums...
Auf der LKML gibts lange, breite und schmutzige Diskussionen darueber, inkl. der Theorie das Patente von _Intel_ verhindern sollen das Ati bzw. Nvidia open source Treiber veroeffentlichen.

Die Wahrheit wird wohl von uns keiner erfahren, und die die sie kennen duerfen nix sagen :-) Patentrecht is die Hoelle

Und proprietaere Firmware? Da sehe ich mal gar kein Problem, so wie es z.b bei dem ipw2200 geloest ist. Was der Treiber da als binaeren Block _IN_ das Geraet schiebt ist mir wurscht. Ein closed source Treiber der nur binaer vorliegt is ne andere Sache. Wenn ich mich recht erinnere wird ja auch der ipw2200 Treiber der so arbeitet allgemein akzeptiert, wohingegen der Treiber fuer den neuen 3945 (?) Chip ja ein binary-only Userland-Programm benoetigt was evtl der GPL widerspricht (im Sinne von GPL Software muss alleine fuer sich funktionieren und darf nicht auf externe closed source Komponenten angewiesen sein).

Davon ab ist eines der groesseren Hindernisse fuer Linux auf dem Notebook auch eher das Fehlen von einfacher benutzerfreundlicher Software z.b. zur WLAN Konfiguration. Ok, hoch gepokert waere ein Access Connections schoen... NetworkManager habe ich noch nicht probiert, die Doku ist da eher nicht ermutigend...
 
NetworkManager ist schön, wenn es funktioniert... bei mir nicht :(
Bei nem Komilitonen mit Gentoo schon... das bedient sich echt sahnig, da braucht man kein Access Connections.
Die Geschichte mit Intel Wlan mag uns jetzt nicht stören, n00bs jedoch rätseln rum, warum denn das komische L* nicht einfach so funktioniert, wie ihr W*. Out of the Box finde ich schon recht charmant.
@patente das ist ne geschichte, für die kann man einen eigenen Thread aufmachen... leider sind die befürworter meist recht feige und wortkarg. zudem kenne ich einige, bei denen mich das gefühl beschleicht, dass sie mehr vorgben zu wissen, als sie wirklich können. aber das ist jetzt ne persönliche geschichte. :wink:
 
Original von ThunderBolt

wenn dem nicht so wäre, dann würden die meisten Linux Distris schon out-of the-box mit Intel Wlan funken ;)
Also mein Ubuntu funkt schon in der dritten Generation out of the box mit ipw2200 und WEP-Verschlüsselung. Bezieht sich deine Kritik tatsächlich auf den Treiber an sich oder etwa auf die WPA-Unterstützung...?

Gruß, Mario
 
kann nur das gleiche berichten wie onkel. Als ich Ubuntu draufhatte, hatte ich sofort WLan und ich hab ne Intel Karte.
 
Original von onkel25

Also mein Ubuntu funkt schon in der dritten Generation out of the box mit ipw2200 und WEP-Verschlüsselung. Bezieht sich deine Kritik tatsächlich auf den Treiber an sich oder etwa auf die WPA-Unterstützung...?
Auf die Firmware, offensichtlich hat man es bei ubuntu nicht so genau genommen und packt auch nicht-freie software mit hinein, wie es suse schon seit jahren macht. redhat, fedora oder debian nehmen es da etwas genauer und packen eben diese firmware nicht mit hinein. Den Treiber KANN ich garnicht kritisieren, da er unter GPL steht und seit geraumer zeit Bestandteil des Standard-Kernels ist. ;)
Was ich kritisiere sind Firmen wie ATI, die sich in dieser Richtung kaum Gedanken machen. Für die ist L* nur eine OS wie jedes andere, für das es den Firmeneigenen 08/15 Treiber gibt und schon können wir was verkaufen... da steht halt n bissl mehr hinter, als einen Binärklumpen zu produziren und dann Linux ranschreiben.
In dem Fall bin ich gleicher Meinung wie Richard Stallman... auch mir bereitet jeder proprietäre Bestandteil meines Systems Bauchschmerzen. Nur da, wo es wirklich nicht anders geht bin ich gezwungen proprietäres Zeug zu verwenden (mp3, pdf, flash) -> das ist jetzt Open Source. Die Erkenntnis über den Unterschied zwischen freier Software und Open Source hat auch ne Weile gedauert.
Freie SW: alles muss frei sein! Proprietäres Zeug wird aus verschiedensten Gründen konsequent abgelehnt.
OS: Alles sollte frei sein, aber man kann auch mit proprietärem Zeug koexistieren.
----------------------------------------------------------------------------------------------------
Na, kommt euch das bekannt vor? Klingt irgendwie wie die holen Versprechen ostdeutscher Politkommissare. Die haben auch versprochen, dass der Sozialismus nur eine Zwischenstufe zum Kommunismus sei. Und nur der Kommunismus sei das einzig Wahre... Nur zu gut, dass wir heute wissen, dass der Mist nicht funktioniert hat (ich darf das sagen, weil ich Ossi bin ;P )
----------------------------------------------------------------------------------------------------
Bei OSS vs. FSW könnte aber genau das hoffentlich funktionieren.
Ziel sollte es sein die Hardwarehersteller auf Dauer so zu nerven, bis sie ihren proprietären Krempel aufgeben. Die einzige Gefahr, die hier droht ist, dass Firmen wie MS untergehen, denn ihre Geschäftsphilosophie und Prozesse basieren genau auf dem Gegenteil: alles verdongeln, verschleiern, dicht machen und am besten auch noch einen dicken Patent-Sarg noch drum zimmern.
 
Jetzt ist es offiziell:

Die vorige Woche laut gewordenen Spekulationen um ein Lenovo-Thinkpad mit vorinstalliertem Suse Linux mündeten jetzt in eine handfeste Ankündigung des chinesischen Hardware-Herstellers auf der LinuxWorld in San Francisco. Zwei Thinkpad-T60p-Modelle wird Lenovo mit Novells neuem Linux für den Unternehmens-Desktop SLED 10 ausstatten.

Weiter hier:

http://www.heise.de/newsticker/meldung/76879
 
wenn es mit der gma keine probs gibt, wieso bietet lenovo nicht auch ein solches tp mit linux an??!
ein t60 oder ein x60 mit linux-preload!!!
 
Tja wenn da mal nicht ein größerer softwarekonzern dahinter steht ;)
ich denke mal das sich das für IBM einfach nicht rentiert.
 
Da wird Microsoft wohl angedeutet haben das man die Verträge nochmal neu ausdiskutieren muss wenn jetzt nicht mehr so viel XP-Lizenzen verkauft werden über Lenovo ;-)
 
  • ok1.de
  • IT Refresh - IT Teile & mehr
  • thinkstore24.de
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben