mini-PCIe vs. mini-PCIe vs. M.2?

mittelhessen

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Die Entwicklung von Schnittstellen macht ja auch bei Notebooks nicht halt. Wenn man UltraBay mal aussen vor lässt, so bieten die meisten Thinkpads (genau wie alle anderen Notebooks) ja nur Platz für eine einzige "richtige" 2,5"-SATA-Festplatte. Eine wirtschaftlich gute Lösung finde ich deshalb, den normalen Schacht weiterhin für eine hochkapazitive HDD zu verwenden und das Notebook um eine kleine SSD fürs Betriebssystem+Programme über einen Erweiterungsslot zu ergänzen.

Nun gibt es da ja die unterschiedlichsten Schnittstellen, die ich im Thread-Titel bereits genannt habe. Diese führen bei mir zur Verwirrung, weil sie teilweise wohl mechanisch aber nicht elektrisch kompatiblel zueinander sind, teilweise aber doch auch elektrisch, aber nicht mechanisch, weshalb es wiederum Adapter gibt usw.. Ich denke M.2 kann man für ThinkPads aktuell noch aussen vor lassen, da scheinbar noch kein aktuelles ThinkPad über eine M.2-Schnittstelle verfügt. Ist das korrekt?

Des Weiteren spricht man bei ThinkPads ja von Rapid-Drive. Im verlinkten Wiki-Artikel wird davon gesprochen, dass es sich dabei um einen mini-PCIe-Anschluss handelt. Gleichzeitig wird hier allerdings auch geschrieben, dass miniPCIe und mSATA nicht das Selbe wären und deshalb z. B. im R500 (mit miniPCIe-Slot???) keine mSATA einsetzbar wäre. Dass der R500 ggf. keinen miniPCIe-Slot hat, würde erklären, dass er keine mSATA-SSDs aufnehmen kann, aber die Erklärung in dem verlinkten Thread wäre demnach falsch. Weiterhin steht ja im Rapid-Drive-Artikel, dass Intel die Technologie SATA-Signale über miniPCIe zu übertragen mSATA nennt. mSATA-SSDs gibts inzwischen aber auch von anderen Herstellern (z. B. ADATA). Bedeudet das dann, dass diese ebenfalls einsetzbar wären, wenn das Notebook einen (freien) miniPCIe-Anschluss hätte?

Das von mir Geschriebene zeigt meine Verwirrung, aber vielleicht schaffts ja jemand etwas Licht ins Dunkel der drei genannten Standards zu bringen. :-) Würde mich freuen!
 
m.2-ssds gibt es mit pcie- und auch mit sata-interface! letzteres gilt für praktisch alle derzeit existierenden varianten. nur sehr wenige (3 modelle, alle 80mm lang) verfügen überhaupt über eine pcie-anbindung: https://geizhals.de/?cat=hdssd&xf=4832_4#xf_top
für den einsatz in nicht dafür ausgelegten modellen eignen sich diese nicht.
 
formfaktor
zu beachten ist zudem, dass es bei m.2 unterschiedlich kodierte slots und module gibt.
 
Die Codierung (Key B bzw. Key M) muss stimmen, das ist klar. Wenn aber M.2 2242er Module auf den Markt kommen, die PCIe-angebunden sind, sehe ich da ferne Hoffnung für ältere Notebooks.
 
Die Codierung (Key B bzw. Key M) muss stimmen, das ist klar. Wenn aber M.2 2242er Module auf den Markt kommen, die PCIe-angebunden sind, sehe ich da ferne Hoffnung für ältere Notebooks.
Ich sehe da wie gesagt eher schwarz was das Booten davon angeht... Und das ist dann doch schon ein großer Nachteil.
 
Stimmt natürlich... Fürs Booten ist SATA wahrscheinlich die unkompliziertere Wahl. Allerdings habe ich gelesen, dass das Booten (teilweise) auch von den neueren M.2-SSDs mit PCIe-Anbindung möglich sein soll und ggf. noch via Firmware-Update ermöglicht wird. Nun weiß ich aber nicht, ob damit die Firmware der SSD oder des Mainboard/Notebooks gemeint ist (oder beides?!).
 
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