Passwort - nach Deckel schliessen

Casiofx82

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5 Juli 2011
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Hallo zusammen,

irgendwie stehe ich gerade im Wald und komme nicht auf eine "sinnvolle" Lösung zum Thema Passwort + Datenschutz auf "Dienstreisen"

Szenario:

a) zu 90% wird der Rechner privat in "sicherer" Umgebung genutzt (zuhause in den eigenen 4 Wänden, unbefugter Zugang ist ausgeschlossen) - aus diesem Grund habe ich bisher auch auf eine Verschlüsselung bzw. Passwortschutz verzichtet (weil es da mehr stört bzw. "lästig" ist = ich nicht bei jedem Start ein Passwort eingeben möchte

b) ab und an (in letzter Zeit immer mal wieder) mus der Rechner aber mit auf Dienstreise - Bahn, Hotel, Meeting, Sitzung

für die unter b) genannten Dienstreisen würde ich jetzt gerne etwas mehr Sicherheit (Passwort) einrichten... mir behagt es einfach nicht, wenn mein Rechner mit sämtlichen Mail-Accounts und Daten so komplett ungeschützt unterwegs ist, im Hotelzimmer liegt oder auch während des Meetings (Pausen) in keinster Weise gesichert/ gesperrt ist

"Wunsch" wäre folgende Lösung:

in Szenario a) ist mein Rechner so wie jetzt auch = ich brauche an keiner Stelle ein Passwort eingeben, Rechner startet einfach und kann verwendet werden

für Szenario b) auf Dienstreise kann ich meinen Rechner "scharf" schalten (dann ggf neu starten) und ab dann ist ein Passwort erforderlichen wenn der Rechner gestartet wird und (mindestens) dann wenn er z.B. aus dem Ruhemodus (Deckel zuklappen/ Deckel öffnen) nach einer Pause aufgeweckt wird

dieses "scharf" schalten zur Aktivierung des Passwortschutzes sollte natürlich möglichst unkompliziert erfolgen

wie kann das am einfachsten realisiert werden - Benutzerkontensteuerung.... Zusatzsoftware?
(Betriebssystem Windows 7 prof. 64 bit))

hat jemand eine Idee ? bin für alles dankbar!



(Traum wäre ja, wenn es beim "scharf" schalten auch die Festplatte verschlüsselt würde.... ggf. Programm welches die Platte immer verschlüsselt, jedoch auch ein "leeres" (kein) Passwort akzeptiert - mir aber auch erlaubt jederzeit ein Passwort zu vergeben bzw. wegzunehmen um den Rechner damit von "scharf" auf "ungesichert" umzustellen) -> gute Software muss nichts kosten, aber sie darf es ruhig
 
Davon rate ich ab. - Spätestens bei einem Boardwechsel, der immer mal vorkommen kann, sind alle Daten futsch. Das ist das Risiko bei Verwendung des TPM.

Truecrypt dürfte in allen Fällen die beste Variante sein. Wenn z.B. ein Container für die Daten als Laufwerk eingebunden angelegt wird, muss man lediglich bei Reboot das Containerpasswort eingeben. Bei Resume aus Hibernation bleibt der Container offen.

@ Mornsgrans - deute ich Deine Aussage jetzt richtig, dass "in jedem Fall" eine Verschlüsselung per truecrypt vorzuziehen wäre - um die Daten im Falle eines defekten Boards noch auslesen zu können ?
- also besser keine Verschlüsselung durch "hard disk01 Passwort" im Bios einrichten ? sondern "ausschließlich" auf truecrypt setzen?
(würde mir das mit dem Bios ersparen)
- aber irgendwo habe ich hier gelesen, dass das "hard disk01" Passwort entsperrt werden kann wenn das TP defekt ist (Board) --> SSD ausbauen, in anderes TP einsetzen, dort dann hard Disk01 Passwort abstellen (kennen sollte man das Passwort natürlich)

oder habe ich jetzt gerade alles durcheinander geworfen?
 
"aktuelle" Bios = 3.22-1.07 (ECP 1.07) = (New) Embedded Controller update will modify battery charge algorithms to balance battery charging and lifespan.
Vorgänger-Version = 3.22 (ECP 1.06) = "(New) Added support for the function to disable & unconfigure AMT via WMI. "
auf meinem x200 = 3.21 (ECP 1.06) = (New) Added support for new microcode of CPU.

Also nach diesen Informationen wird Dir das BIOS-Update auch nichts bringen, da Du AMT via WMI wahrscheinlich niemals nutzt. Du kannst es also lassen.

Die Sache mit dem Passwort muss anders schief gelaufen sein: Wahrscheinlich hast Du HDD-Master- und User-Passwort im BIOS durcheinandergebracht. Normalerweise ist es so, dass der "enabelte" Hardwaremanager dafür sorgt, dass Power-On- und HHD-User-Passwort identisch sind, damit man sie nur einmal eingeben muss. Bei mir läuft es auch so...

Du musst jetzt alle Passwörter löschen und dann mit einer Tasse Kaffee noch einmal systematisch von vorn anfangen, der Lerneffekt ist übrigens enorm wie beim Schachspiel. Anschließend hast Du ein sicheres Notebook, wovon die Mehrzahl der Benutzer übrigens nur träumt... :)

(Der Unterschied zwischen Master und User-Passwort der HDD ist, dass ein User ein Passwort vergeben kann, und ein Master dieses Passwort aufheben kann. Das spielt aber für einen Alleinnnutzer keine Rolle, weil er selbst Master und User in einer Person ist.)
 
Zuletzt bearbeitet:
die Einstellungen im Bios habe ich jetzt mal durchgetestet - Ergebnis ist identisch: alles funktioniert, nur halt das hard Disk Passwort macht Stress und sorgt dafür, dass ich den Disk Errro 0200 bekomme
(egal ob mit Password Manager enabled/ disabled... ob mit oder ohne extra Supervisor oder ohne... ob User oder Master... ob mit Power on Passwort oder nur Hard Disk -> immer der selbe Fehler)

gehe immer mehr von einer Problem mit der Firmware der Samsung SSD 830 aus
in einem anderen Thread (Forum) hatte ich was gelesen, dass bei der SSD 840 dieser Fehler auftrat aber durch drücken von ESC dann "doch" Windows startet -> das kann ich bei mir reproduzieren
= hard disk Passwort ist gesetzt - TP bootet bis Passwort - Passworteingabe sorgt für den 0200 Disk Fehler und es wird gebeten F1 zu drücken - wenn man dann ESC drückt, erfolgt ein neuer Boot und erst wieder der Fall (wieder kurz ESC drücken) und dann erscheint reproduzierbar das normale Windows :confused::facepalm:

nur ist das natürlich keine Lösung - mit Sicherheit nicht so vorgesehen und wohl auch nicht "förderlich" trotz Fehlerhinweis jedesmal mit ESC den Start zu erzwingen (dann wohl besser "vorerst" auf das HD Passwort verzichten?!) :cursing:
 
Darum habe ich oben empfohlen, auf das HDD-Passwort zu verzichten und lieber einen Truecrypt-Container anzulegen, um darin die sensiblen daten abzulegen.
Die SSDs sind dahingehend noch nicht ausgereift.
 
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