Post/Telekom Hausanschlüsse aus der Steinzeit - kann das ab oder ist das für was gut?

Mit nem Glasfaseranschluss von der Telekom geht die Telefonleitung in Notbetrieb und das wohl dauerhaft mit 22mbit/s UP und 3mbit/s down.
Ist bei mir im Moment der Glasfaser-Aktivierung passiert und weil das wie auch ne Drosselung wegen Downloadlimit alle Verbindungen unterbricht sollte man das per Mobilfunk machen. Wäre wohl auch per VDSL fertig geworden, aber ich hab dann das Wlan vom Handy abgeschaltet und weiter ging es und nicht noch mal von vorn.
So ne Stunde später lagen immer noch 22/3mbit/s an, weiter hab ich nicht getestet.
 
Passt so. ISDN ist tot und kommt auch nicht wieder.
Die TAE Dose schaut nach (uralt)DSL Splitter aus.
Braucht heutiges DSL nicht mehr, wird aber die erste verkabelte Dose in der Installation sein.
 
Ging es hier nun um Telefon oder den alten Kabelanschluss?
Zumindest für T-Kom Kunden könnte jedenfalls der Telefonanschluss als Fallbackoption bei Glasfaserproblemen genutzt werden oder sogar parallel.
Die Leistung entspricht sogar dem, was ich zuhause über 4G kriege, was ne gängige Option ist. Und 5G wäre zwar sauschnell, ist aber durch den miesen 4G Uplink bei 5G NSA gehandicappt. Da bräuchte man 5G SA.

GfK dürfte aber eher ne höhere Verfügbarkeit haben als Kabel und Teflonleitung, wird bloß öfter bei Bauarbeiten beschädigt wegen der geringen Tiefe.
 
Mit nem Glasfaseranschluss von der Telekom geht die Telefonleitung in Notbetrieb und das wohl dauerhaft mit 22mbit/s UP und 3mbit/s down.
Das sollte so nicht passieren. Wahrscheinlich wurde da etwas kaputt gemacht.

Braucht heutiges DSL nicht mehr, wird aber die erste verkabelte Dose in der Installation sein.
In dem Fall wird das so zutreffen, da das Kabel des Splitters wohl auf die ankommende Seite in der Verteilung mit "Amt" geht. Ganz allgemein scheint in der Verteilung aber von jedem Wohnraum noch eine Doppelader zum APL durchgeschaltet zu sein. Jedenfalls kann das jeder, der ein LSA-Plus hat, auch selber anders verschalten.

Die Telefonkabel im Haus mit vier Doppeladern könnte man noch als Netzwerkkabel verwenden, sofern das gewünscht ist. Man müsste nur die Dosen in den Räumen tauschen.
 
@Corvus das lief bei mir definitiv anders, Kupfer war sofort tot.
Zumindest für T-Kom Kunden könnte jedenfalls der Telefonanschluss als Fallbackoption bei Glasfaserproblemen genutzt werden oder sogar parallel.
Vermutlich NEIN, nach meiner Erfahrung. Mit der Freischaltung des GF-Modems (FTTH mit Modem wegen Speedlink Zyxel-5501) war Kupfer schlagartig weg. Parallel wollte ich eigentlich noch testen (hatte telefonisch darum gebeten), aber die Telefon-Nummer wurde umgeschaltet und fertig. Rien ne va plus (schlagartig noch während des Telefongespräches mit dem GF-Service. Habe nicht mehr per Handy zurückgerufen, sondern mit dem Router neu gestartet - factory reset) . Bis ein Fallback via TCom-Verwaltung klappt, ist vermutlich auch GF repariert :-) . Es macht keine Sinn, darauf zu hoffen, weil die Pläne zur Kupferabschaltung fast schon vollständig in der Schublade liegen. Ich hätte GF nicht gebraucht, aber als einziger im Ort dann mit Kupfer ?? Ich vermute, TCom hätte bei aller guten Erfahrung und Kulanz auf mich verzichtet - zumindest per Kupfer.
Die Telefonkabel im Haus mit vier Doppeladern könnte man noch als Netzwerkkabel verwenden,
Nicht abgeschirmt, geht im Prinzip, aber "stört wie Sau". Das habe ich zwecks Amateurfunk ganz schnell wieder umgeklemmt und für den ISDN S0 Bus benutzt. Für den LAN eigenes Kabel eingezogen, inzwischen selbst das alte LAN CAT-unbekannt gegen CAT7 ausgetauscht. Das alte, noch liegende LAN-Kabel war hervorragend zum Durchziehen des neuen gut, aber sonst für nix mehr. Das Postkabel macht ISDN S0 (low speed, ohne den Funk zu stören).
 
Dann musst Du aber vermutlich was falsch gemacht haben, denn bei korrekter Belegung der Adernpaare sollte das normalerweise nicht mehr stören als jedes andere UTP-Kabel. Aber ich weiß ja nicht, aus welchem Eck der Erde Du Amateurfunk empfangen willst und mit welchem Pegel der ankommt - wenn Du stark genug aufdrehen musst, dann könnte das schon Probleme geben. :)

(Für die meisten dürfte Amateurfunk aber eher kein Thema sein)
 
denn bei korrekter Belegung der Adernpaare sollte das normalerweise nicht mehr stören als jedes andere UTP-Kabel.
das ist kein Widerspruch. Die stören genau so. Bei entsprechender bit-Rate geht das (per Oberwellen) bis in den UHF-Bereich und kann TV via DVB/T2 (Antenne) stören oder parallel liegende TV-Kabel (zumindest ältere Versionen). Das hat mit Amateurfunk (ich rede nicht von CB-Funk) nur insofern zu tun, daß man dort auch schwache Signale nutzt und beim Senden mit erlaubten Leistungen bis 750W den Router "abschießt".

Ich wollte keinen Streit anzetteln. Ich nutze die 4adrige alte Leitung ja noch für ISDN. Für LAN mag es ja noch im untersten Bereich gehen, aber bei 100Mbit bis 1GBit waren bei mir zu viele Störungen. CAT7 ist ja nicht umsonst auf dem Markt.

Nachtrag (@Mornsgrans) : das ist auch ein Punkt. Wenn die Aderpaare an den Dosen und/oder Enden nicht abgeschlossen sind, wirken sie wie Antennen. Bei dem benutzten ISDN S0 Bus wird/muß an den mittleren Dosen durchgeschliffen und an beiden Bus-Enden kommt in die Dose (bzw. Leitungsenden je Aderpaar ein 100 Ohm Widerstand. Andernfalls hätte ich bei ISDN die gleiche Störsituation (wie mit allen Telefon/UTP-Kabeln).
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann musst Du aber vermutlich was falsch gemacht haben, denn bei korrekter Belegung der Adernpaare sollte das normalerweise nicht mehr stören als jedes andere UTP-Kabel.
Muss nicht unbedingt so sein. Es reicht, dass es "unerforschte" Abzweigungen zu mehreren Dosen vor der sog. 1. TAE-Dose gibt. Aus diesem Grund komme ich geradeso mit 100MBit über die Runden, die FritzBox meckert aber jedesmal beim Leitungstest.
 
Naja, das eine hat nun nicht unbedingt was mit dem anderen zu tun. Wenn auf dem Weg zur 1. TAE irgendwelche alten unbekannten Abzweigungen oder Probleme sind, dann funktioniert das freilich nicht so gut mit VDSL. Ich meinte aber, dass man die alten Kabel mit Netzwerkdosen für Ethernet verwenden könnte, sofern man Interesse daran hat. Dazu sollte das aber dann auch ein durchgängiges Kabel mit zwei bekannten und zugänglichen Enden sein.

Sofern daran Interesse besteht, müsste man sich das aber sowieso nochmal konkreter ansehen. Es funktioniert sehr oft, aber eine Musterlösung gibt es für solch gewachsene Installationen in den Häusern eigentlich nie. ;)
 
Es funktioniert sehr oft, aber eine Musterlösung gibt es für solch gewachsene Installationen in den Häusern eigentlich nie. ;)
Ist ja auch im Prinzip ok. Andererseits ist es nicht unbedingt das größte Problem, neue Kabel ein zu ziehen. Ich mußte allerdings (weil es einfach in meiner Situation zweckmäßiger war) ~45m CAT7 um zig Ecken einziehen. Das CAT7 Kabel kostete ~50 Euro, aber mit Kleinkram plus ~5 Std Montage war der Stundenlohn (2 Leute) bei weitem der eigentliche Kostenfaktor. Ich hatte die Arbeit vor 20+ Jahren bereits einmal mit einem befreundeten Elektromeister zusammen durch geführt (LAN-Kabel in das Telefonkabelrohr zusätzlich) und wußte, was fällig wird. Man braucht eine zweite Hilfe, die das schon mal gemacht hat. Es geht selbst im EFH um dermaßen viel Ecken, fast fertig damals erworben und völlig idiotische Leitungsführung. Aber einfach neue Mauerdurchbrüche geht auch nicht. Da erwischt man mehr alte Leitungen, als man neue einziehen kann. Ich habe mangels Termine beim befreundeten Betrieb einen anderen Betrieb nehmen müssen, Termin wegen kostenfreier GF-Verlegung bis ins Haus, und habe lieber gleich dort den zweiten Mann mit bezahlt. Man muß bei solchen Aktionen eingespielt sein, sonst ............... ich glaube, wer es schon mal über solche Strecken gemacht hat, weiß wovon ich rede. Es paßt einfach nicht zusammen, wenn ich GF anschließe und dann UTP liegen lasse, für das 10MBit schon eine Herausforderung ist ......;) . Ich hatte eigentlich mit 3 Std gerechnet, aber es läppert sich immer wieder Kleinkram zusammen (Steckdosen Aus- und Wiedereinbau zum Durchziehen etc.).

Sorry, etwas OT, aber ...... es lief ja lange genug mit alten Leitungen, insofern kein Streit bzw. andere Meinung. Aber der Unterschied zwischen UTP und CAT7 war selbst im altmodischen AB-Tonband zu spüren (Telefon und AB neben dem Router), als ich am Router die alten Patchkabel zum PC gegen neu (CAT7) ausgetauscht habe. Das hat mich echt überrascht, weil ich lediglich von 16Mbit auf die niedrigste GF-Stufe von 150Mbit umgestiegen bin. Durch die Nähe Kabel-AB wurde der AB bei den alten UTP-Kabeln völlig unbrauchbar (nur Störgeräusche).

Frohe Feiertage, Gutes Neues Jahr und .... Schwamm drüber. Peter
 
Es reicht, dass es "unerforschte" Abzweigungen zu mehreren Dosen vor der sog. 1. TAE-Dose gibt.
Dafür habe ich selbst ein Paradebeispiel erlebt:
Altes Haus, ~100 Jahre alt. Telekom will/muss TAE-Dose ins 1. OG verlegen, Techniker vor Ort "Ah, da liegt ja noch ein Kabel!", guckt oben, "Ah, da kommt es an!". Installiert, macht und tut, aber nichts funktioniert. Schlussendlich stellte sich heraus, dass die gefundene Leitung mitnichten das war, wofür er sie gehalten hat, sondern zu einer alten, nicht mehr vorhandenen Alarmsirene auf dem Hausdach gehörte... :ROFLMAO:
 
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