Sicherheitshinweis für FRITZ!Box-, Speedport- und ASUS-Router - Nutzer

andy

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Wichtiger Sicherheitshinweis für FRITZ!Box-Nutzer mit aktiviertem Fernzugriff (MyFRITZ! und HTTPS)

AVM hat Hinweise auf eine möglicherweise missbräuchliche Telefonnutzung über die FRITZ!Box erhalten (siehe Sicherheitshinweis). Zurzeit ist nicht endgültig geklärt, wie der Missbrauch durchgeführt wird.
Als vorübergehende Sicherheitsmaßnahme empfiehlt AVM daher allen FRITZ!Box-Anwendern, den Internetzugriff auf die FRITZ!Box über HTTPS (Port 443) abzuschalten. Damit ist auch der Zugriff von unterwegs auf die FRITZ!Box-Benutzeroberfläche mittels MyFRITZ! deaktiviert.

Quelle: AVM

Edit by Mornsgrans:

Die Sicherheitslücke betrifft auch die AVM Repeater N/G, 300E und 310 450E Powerline-Produkte Typ 540E und 546 (siehe Beitrag #27) Statusseite bei AVM
Laut Beitrag #5 sind auch ASUS-Router betroffen
Auch Speedport - Besitzer müssen, sobald verfügbar, ihre Router W 503V (Typ A), W 721V und W 920V W 722V (Typ A) updaten (siehe Beitrag #23)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
AVM hat hier zwar hervorragend und schnell reagiert, vor allem im Vergleich mit anderen Routerherstellern, aber so ganz offen sagen die auch nicht woran es gelegen hat. Schließlich war in einem anderen Artikel bei Heise oder direkt bei AVM von einem Datenklau bei AVM zu lesen und das man nun alle Passwörter in der Fritzbox wechseln sollte und nicht nur die für den Fernzugriff. Sondern auch die für Telefonverbindung über SIP , das WLAN Passwort usw.
Zudem bin ich mir nun unsicher ob ich den Fernzugriff nun wieder bedenkenlos aktivieren kann, da ja die Warnung diesen nicht mehr zu nutzten auch in keinem neuen Statement von AVM wiederufen worden ist.
 
Hier (offizielle Meldung vom Freitag) steht, dass nach dem Update der Fernzugriff und MyFritz! wieder uneingeschränkt genutzt werden könne.
 
Zum Glück hatte ich die Fernkonfiguration nicht eingeschaltet sondern mich mit VPN eingewählt und dann lokal konfiguriert.

Wie konnte aber ein Dateinklau bei AVM zu einem Problem bei meinem Router führen?
 
Solange du den Fernzugriff über myfritz nie genutzt hast wird es wohl unproblematisch sein.
Wenn man dort allerdings schon registriert ist könnte im schlimmsten Fall den Hackern schon die registrierte Mailadresse reichen, um auf die BOX zu gelangen und alle Auszulesen. Hat man dann noch die Telefonie über IP mit diesem SIP und diese Benutzernamen und Passwörter wurden ausgelesen, könnte der Angreifer jederzeit übers Netz mit diesen Daten telefonieren. Deshalb auch die SIP passwörter wechseln, könnte ja sein das diese Daten schon ausgelesen wurden aber noch nicht missbraucht worden sind.
 
Ich könnte mir auch vorstellen, dass die Angreifer mit dem MyFritz! eine schicke, aktuelle Datenbank mit angreifbaren IPs zur Verfügung hatten.

In Kombination mit der gespeicherten Mailadresse fehlte dann nur noch das Passwort (welches vermutlich potentiell ebenfalls als Hash erbeutet und per Rainbow Tables "erraten" werden konnte).
 
Huch! Lassen sich denn eventuelle Zugriffe auslesen? :cursing:

Wenn die Angreifer ihr Handwerk verstehen wohl kaum aber vielleicht haben sie Spuren in den Logs hinterlassen.

Ärgerlich genug aber wenn Remotekonfiguration aktiv war würde ich vorsichtshalber Paranoia schieben...
 
Danke. Ärgerlich, dass es auf der 7240 von meinen Eltern war und der Fernzugriff gerade deshalb aktiviert war, weil sie keine Ahnung von der Materie haben. :facepalm:[h=3][/h]
 
Hi,
Als KabelBW User hängt man ja irgendwie bei sowas an der kurzen Leine. Wie kann man sich jetzt vor der neuen Bedrohung schützen?
Fernwartung habe ich nicht, derzeit auch noch die alte 6,00 Firmware für die 6340 Cable und so wie es aussieht ist die 6.03 laut KabelBW Forum auch nicht 100% sicher im Bezug auf Schadcode in Webseiten.

Hat jemand eine Idee, was man tun kann? Danke
 
Zuletzt bearbeitet:
ich hab das Problem, dass ich noch zwei FB 70.50 in Betrieb habe, die nach Heise ja vermutlich auch betroffen sind, obwohl sie keine Fernwartung haben.

Updates gibt es bisher keine und von AVM auch noch keine Info, ob da Updates kommen.

Was sollte ich jetzt tun? Router wechseln (hätte als Ersatz nur nen Standard-Noname Router von Versatel zur Hand, der auch schon 7 Jahre alt ist, keine Ahnung wie es da mit der Sicherheit aussieht)?
 
So die Zugangsdaten/Einstellungen vom ISP bekannt sind ist meine Empfehlung sofort eigene Hardware anzuschalten. Volle Kontrolle ist die Devise. Sollte der Zugang nur mit der Hardware vom ISP möglich sein dann den Modemteil notgedrungen verwenden und den Router im Bridge laufen lassen mit einem nachgeschalteten Router/VOIP-Gateway whatever.....
 
Raspberry wird da eher schlecht funktionieren da nur ein LAN-Anschluss.
 
ich hab das Problem, dass ich noch zwei FB 70.50 in Betrieb habe, die nach Heise ja vermutlich auch betroffen sind, obwohl sie keine Fernwartung haben.

Updates gibt es bisher keine und von AVM auch noch keine Info, ob da Updates kommen.

Was sollte ich jetzt tun? Router wechseln (hätte als Ersatz nur nen Standard-Noname Router von Versatel zur Hand, der auch schon 7 Jahre alt ist, keine Ahnung wie es da mit der Sicherheit aussieht)?

Genau wie bei mir, 7270v3 als Router und ne 7050 als Repeater im Einsatz. Für die 7270 gibts ein Update, aber dann hab ich FritzOS 5.5 drauf, wo dann kein WDS mehr mit der 7050 geht. Für eine 7170, die ich noch liegen hab, gibts zwar ein Update, aber keins auf 5.5 oder höher.
Egal wie ichs drehe, will ich Sicherheit muß ich einen andere FB als Repeater kaufen :cursing:

MfG, Sebastian
 
Raspy wäre nur mit USB-WLAN Adapter sinnvoll. Ich denke da an http://www.mikrotik.com/ wenn engagiertes Basteln geplant ist.
Allerdings tut es auch jeder Router mit OpenWrt/dd-wrt Unterstützung.
 
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