Thin Client als "normalen" Mini-PC installieren ??

elektron

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Hallo,

bin gerade am überlegen ob es eigentlich ein prinzipielles Problem ist einen Thin Client (ich spreche hier z.B. von gebrauchter Hardware aus Leasingrückläufern) mit einem normalen Betriebssystem (W2k, ev. XP, Ubuntu, DOS :whistling:,...) zu installieren. Ok, die Ausstattung ist minimalistisch und die CPU Leistung nach aktuellem Maßstab schwach. Kann aber für kleine Aufgaben reichen. Die Frage ist eher: wie sieht es mit Treiberfragen aus? Und hat jemand schon mal probiert solche Geräte auf echte Festplatte umzubauen, die originalen Flashspeicher sind oft sehr knapp...

Chris
 
Also zu dem genauen Modell kann ich leider nichts sagen, aber es scheint so, als wäre dieser taiwanesische Hersteller derselbe, der für Fujitsu-Siemens viele Modelle der Futro S-Reihe produziert hat. Ich hab hier in der Arbeit nämlich gerade einen TR5670C vor mir, aka FSC Futro S300. Der Aufkleber mit dem Hinweis, dass man das Teil doch bitte aufrecht betreiben soll, ist sogar der gleiche wie der auf deinem Foto, nur farbverkehrt :)

Das Aufleuchten der Tastatur und der kurze Grafiksignalimpuls sind normal bei diesen Thinclients. Haben unsere Futro S aus der Zeit alle gemacht.

Hört sich für mich daher in deinem Fall entweder ganz banal nach kaputtem Einschalter (soll's ja geben, wenn auch selten!), oder aber einem gröberen Schaden an. Wobei, da fällt mir ein, wir hatten teilweise auch das Phänomen dass diese Thinclients bei defekten RAM-Riegeln teils keinen Mucks mehr von sich gaben - evtl. wäre auch das eine heiße Spur, wenn das bei deinem auch so wäre.

Normalerweise Booten die Geräte auch "nackt", ohne jedes Speichermedium, mit besonders laut vernehmbarem POST-Beep bei den TR5670 dank dem übel lauten Onboard Speaker! Bei uns werkelt so ein S300 mit einer PCI-Netzwerkkarte als experimentelle pfSense Firewall im Serverraum... Wenn die durchbootet, hört man das Ding über den Lüfterlärm durch die geschlossene Serverraum-Brandschutztür hindurch auf'm Flur piepen! :facepalm:
 
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Danke für deine Hinweise.
Ich hab mal den Ram gewechselt, hat aber nichts genützt. Ich kann auch keinen Grafiksignalimpuls erkennen, da tut sich garnichts auf dem Bildschirm, nur die Tastatur leuchtet kurz auf. Der Einschalter fühlt sich zumindest nicht kaputt an, muß den mal durchmessen.
 
Mit "Grafikimpuls" meinte ich das kurzzeitige Aufflackern eines Bildsignals, sobald das Netzteil eingesteckt wird, sodass der Monitor kurz aus dem Standby gerissen wird. Das hatten allerdings auch nicht alle, wenn ich mich recht erinnere; war abhängig vom verbauten Grafikchip.

Hab mir das Foto von deinem gerade noch einmal angesehen, das ist ja ein Modell mit integriertem Netzteil. Die waren (zumindest bei Fujitsu-Siemens) relativ selten, wir hatten zumindest sehr viel häufiger die Variante mit externem Netzteil und diesen abscheulichen Vierpolsteckern... gingen regelmäßig kaputt, sowohl Stecker wie Netzteile. Die mit integriertem hingegen hielten ewig, würde mich daher fast wundern, wenn das bei deinem hinüber wäre. Dennoch ein heißer Kandidat für einen Austausch, wenn möglich - hört sich ja immerhin so an, als bekäme er überhaupt keine Spannung.
 
Hallo,

ich habe mir kürzlich einen igel 4210 besorgt, 1,5ghz, 1gb Ram. Mitgeliefert wurde eine 1gb CF Karte, die ich durch eine 8gb (hama, 30mb/sec, udma) ersetzt habe.
Nun habe ich Windows XP installiert, was auch ohne probleme geklappt.

Allerdings hakt das System zwischendurch etliche Sekunden, was natürlich ziemlich nervig ist. Hat jemand eine Ahnung woran es liegen könnte?

Gruß
Brummi

Versuch mal die Auslagerungsdatei auszuschalten

IBM ThinkPad Z61m 9450-3HG

Hallo,

habe die Auslagerungsdatei deaktiviert und es wurde bedeutend besser. Zwischendurch hakt er zwar immer noch etwas, bzw. es dauert bis Fenster sich komplett öffnen aber nicht mehr so lange wie vorher.

Beim installieren von Windows XP habe ich die CF Karte in NTFS formatiert, wäre FAT32 vielleicht besser gewesen?

Mfg
Brummi
 
Hab die anderen Chips alle gegoogelt, dann die CPU (http://www.cpushack.com/SC55x.html),die enthält auch Grafiksupport.
Der Eintaster scheint i.O. zu sein, alle Kondensatoren auf Board und Netzteilplatine sehen völlig intakt aus, nicht ansatzweise aufgequollen. So ein Netzteil lässt sich ja unbelastet auch nicht richtig prüfen, da müsste ich ja wissen, welche Lasten da dranhängen und die simulieren beim durchmessen. Wie könnte ich das prüfen?

Gleich neben den USB-Anschlüssen gibts ne 5polige Stiftleiste, und am IDE-Anschluß noch ne zweipolige, vielleicht für nen optionalen Lüfter? Neben dem Masseanschluß vom Netzteil ist auf dem Board noch ne dreipolige Stiftleiste.
 
Was müssten denn im unbelasteten Zustand für Spannungen an dem Netzteil messbar sein, und kann es ohne Last tatsächlich kaputt gehen?

Ich hab hier noch einen Dell Optiplex SX280 ohne Netzteil stehen, den ich mit nem großen Desktop-Netzteil (nur den 6poligen 12V-Stecker verwendet) getestet habe. Läuft, ist aber nen hitzköpfiger P4 drin. Da die Boards angeblich gern (Kondensatoren) kaputt gehen, weiß ich nicht so recht, ob sich der Kauf eines (relativ teuren) Originalnetzteils dafür lohnt.
 
Hallo
Ist es möglich das ich auf mein thin client von rangee
Windows installieren kann oder geht das nicht
Das ist ein rangee E3505

Oder gibt es für diesen thin client eine tasten Kombi für das BIOS
 
Den E3505 kenne ich nicht speziell, aber etliche andere Rangee Thinclients. Bislang hatten alle, die mir untergekommen sind, ein ganz normales BIOS, das wie gewohnt über F2 oder ENTF erreicht werden kann. Die meisten haben auch mit F10, F11 oder F12 ein typisches Boot Device Selection Popup anzeigen können, sodass man gar nicht erst ins BIOS musste, um das Bootgerät zu verstellen.
Der E3505 basiert auf dem typischen VIA VX800 Chipsatz, der extrem gängig ist bei Thinclients aus der Zeit, manche werden auch heute noch verkauft. Treiber für diverse Windowsversionen gibt es für diesen Chipsatz, also sollte dem eigentlich nichts im Weg stehen... sofern du irgendwie Speicherplatz nachrüsten kannst, denn die größtmögliche Ausbaustufe ab Werk waren laut Datenblatt 4 GB Flash. Die Flashmodule sind bei Rangee üblicherweise IDE-DOM-Riegel, Preis pro GB schweineteuer für den Endverbraucher. Entweder eine Nachrüstlösung mit einem CF/SD-Kartenadapter oder einer Notebookfestplatte basteln, oder einfach gleich mit Linux betreiben: Einen USB Stick als dauerhaften Betriebssystemspeicherort dran, einen zweiten als Installationsmedium einer Linux Distribution deiner Wahl vorbereiten und anstecken, den Rangee davon booten lassen (Achtung, bei manchen VX800-Geräten werden USB-Sticks vom BIOS als Festplatten erkannt, daher bei der Bootreihenfolge unter "Harddisks" gelistet!), Linux auf den anderen Stick installieren, fertig.
 
Hallo danke für die Antwort
Hier ist mal ein bild vom board

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Hallo danke für die Antwort
Hier ist mal ein bild vom board

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Du hast ja auf dem letzten Bild die SATA Anschlüsse daneben die Weissen Pfostenreihen, über diese wird die Spannung übertragen 5V 12V und 2x GND im normalfall, wenn du Notebook HDD´s verwendest, reichen 5V und GND. (Mit Multimeter nachprüfen welcher Pin 12V 5V oder GND ist nicht das du dir eine HDD oder SSD killst.

Da du SATA Anschlüsse hast müsste dein Vorhaben eigentlich gehen mit Windows.

Grüsse Tobias

P.s.: die CF Karte dürfte dann nicht mehr von Nöten sein.
 
irgendwie komme ich nicht ins bios bzw ich sehe es nicht weil der bildschirm dunkel bleibt
wen ich den normal hoch fahren lasse mit dem rangee linux hab ich bild
aber komm in keine einstellungen rein
was kann ich da machen das ich windof installieren kann
 
Probier mal, direkt nach drücken des Powerknopfes abwechselnd andauernd F1, F2, Enter, ESC, F9, F10, F11 und F12 nacheinander ganz oft zu drücken, bis irgendetwas kommt (Bootmenü, Bios o.ä.). Habe das schon mehrfach gemacht und es hat fast immer geholfen.
 
Baue doch auch einfach mal die CF Karte aus, so dass es keine Karte zum Booten gibt. Evtl. kommt dann automatisch ein Hinweis wie man ins BIOS gelangt.
Wenn ich das eine Bild richtig gedeutet habe steht da auch explizit ein Phoenix Aufkleber. Das müsste ja der Hersteller des BIOS sein.
F1 oder F2 sind dann schon mal recht gute Kandidaten, wie Raph schon erwähnte.
 
also wen ich die karte raus mach dan bleibt der Bildschirm schwarz
und wen ich die tasten durch probier bleibt er auch dunkel bzw hängt er sich auf
hatte jetzt mal ein dvd laufwerk dran über sata und ner bootcd er greift auf die cd zu und arbeitet aber leider bringt er mir da auch kein bild
wen ich aber die cf karte wieder rein steck wo das rangee linux drauf ist geht alles
 
und wen ich die tasten durch probier bleibt er auch dunkel bzw hängt er sich auf
Warte mal, bis das erste Bild kommt, und dann mal vor Allem f1, f2, esc und enter probieren. Das Aufhängen/dunkel bleiben kann daher kommen, dass der PC das vorher nicht verkraftet... Bei Thinkpads ist das auch teils so, dass wenn man Tasten drückt, bevor das Bootlogo kommt, gar nichts geht. Ich meine, dass das T400 da so ein Kandidat war, bin mir aber nicht mehr sicher...
 
Beim T400 wenn du direkt die F1 nach dem einschalten mehrfach drückst, kannst du den Bootvorgang des Bios aufhalten bzw blockieren, ist mir auch mal passiert, seit her weis ich das ich erst F1 oder F12 drücke, wenn der Schriftzug Thinkpad aufschlägt.
 
naja es kommt ja nicht mal ein bootlogo oder der gleichen
ich wollte mal probieren mit einer pci graka ob ich dort direkt bild bekomme
leider hab ich momentan keine zum probieren
 
Mist und ich hab ende letzten Jahres nen Karton mit diesen Dingern entsorgt. :facepalm:

Es giebt da noch einen Trick, schalte ihn ein und drücke direkt danach 3 Tasten gleichzeitig und halte sie gedrückt, villeicht vermeldet dir das Gerät dann, das ein Tastatur fehler vorliegt, und schlägt dir ne bestimmte Taste fürs Bios vor.

Das alles schwer zu deuten, wenn man nicht vor der Kiste sitzt. So aus der Ferne ....
 
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