ThinkBook Plus Gen 4, Twist - Erfahrungen?

HopfenundSchnalz

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Könnt ihr dieses Gerät empfehlen für Leute, die das E-Ink-Display intensiv nutzen wollen, z B. für Berichte etc.?

Läuft der E-Ink-Bildschirm unter Windows stabil?

Und nicht zuletzt, hat jemand das Gerät und könnte sich davon trennen?

Ich suche wegen einer Augenerkrankung ein stabiles E-Ink-Gerät, aber eben nicht Android.
 
Ich suche wegen einer Augenerkrankung ein stabiles E-Ink-Gerät, aber eben nicht Android.

Das ist rausgeschmissenes Geld. Dir ist wahrscheinlich nicht bekannt, dass man jedes WINDOWS-Touch-Display auf "Graustufen" und "invertierte Graustufen umstellen" kann. LED-Monitore senden im Gegensatz zu Röhrenmonitoren auch keinerlei Strahlung aus, man kann sie nur zu hell einstellen, um die Augen zu reizen.

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1_Graustufe aktivieren.PNG
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Wenn Du es jetzt noch schaffst, im Intel Grafik Kontrollraum die einzelnen Farben auf die Graustufen anzupassen, kannst Du Dir Dein eigenes E-Ink-Display schaffen, dass wesentlich komfortabler ist als das Original, welches ja eigentlich zum Lesen erfunden wurde und deshalb eine so grottenschlechte Bildwiederholungsrate hat. Wenn Du alle Farben auf Null setzt, bekommst Du einen Graustufenmonitor ohne eine korrekte Gammakurve.

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2_Intel Grafik Kontrollraum.PNG
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Und noch ein Tipp: Die meisten Menschen erkranken an den Monitoren mit den Augen oder psychisch, weil sie ihren Monitor bzw. ihr Display nicht kalibrieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ob nun eink besser für die Augen ist kann ich nicht beurteilen. Aber normale Bildschirme, egal wie eingestellt, haben immer eine gewisse Helligkeit, die ein eink Bildschirm von Natur aus nicht hat.

Ich bin ja ein großer eink Fan und hatte mich deshalb mit dem Twist mal auseinander gesetzt. Erstmal, das Gerät ist kaum verfügbar. Es gab zwei mal einen Verkauf von Lenovo, und war ausschließlich nur direkt bei Lenovo erhältlich. Beide Male nach nur wenigen Tagen ausverkauft. Vermutlich gabs nur kleine Stückzahlen von den Geräten. Seitdem gibt es nichts Neues von Lenovo zu dem Gerät. Ich hoffe ja sie haben es nicht bereits aufgegeben, denn als Mathematiker war ich sofort davon angetan.

Kurz, es ist kaum aufzutreiben. Solltest du eine Bezugsquelle dafür finden, lass es mich wissen. ;)

Bei Reddit gibt es ein par Erfahrungsberichte zu dem Gerät. Kritik gab es wohl, weil scheinbar das eink Display nur 'träge' auf Stifteingabe reagiert hat. Ob das wirklich angebrachte Kritik ist, oder nur von Leuten kam, die nicht wissen, wie eink Displays funktionieren, sei mal dahingestellt.

Eine Alternative für dich wäre auch sich einen externen eink Monitor anzuschaffen. Die gibt es z.B. von Dasung (dem aktuell nahezu einzigen Hersteller dafür). Website: https://shop.dasung.com/

Die haben zwei große Monitore (einmal Graustufen, einmal Farbe) und einen mobilen Monitor (Graustufen mit Touchfunktion) im Sortiment.
Zu den Monitoren kannst du bei Youtube eine Reihe von Reviews finden.

Z.B. hier für den Graustufen Monitor: This is the WORST Monitor Ever...ON PURPOSE! - Dasung PaperlikeU E-Ink Monitor
und hier für die Farbversion: IS Sign in I Got The Worst Monitor Ever… In Color! - Dasung Paperlike Color E-Ink Monitor
 
Ob nun eink besser für die Augen ist kann ich nicht beurteilen. Aber normale Bildschirme, egal wie eingestellt, haben immer eine gewisse Helligkeit, die ein eink Bildschirm von Natur aus nicht hat.

Das stimmt eben so auch nicht... ;)

Ein LED-Display ist eine aktive Lichtquelle, dass heißt, sie wird auch im Dunklen leuchten. Ein E-Ink-Monitor ist keine aktive Lichtquelle, sondern arbeitet passiv, in dem sie das äußere Licht auf einer Fläche reflektiert. Hält man im Sonnenlicht ein LED-Display neben ein E-Ink-Display, wird das E-Ink-Display heller leuchten und besser erkennbar sein, weil es das Sonnenlicht reflektiert. Außerdem ist die Bildwiederholrate so gering, dass zu keinen Interferenzen mit dem Sonnenlicht kommt und das E-Ink-Display wie ein Stück Papier wirkt.

Als Darstellungsfläche zum Lesen (z.B. für Comics) ist ein E-Ink-Display unschlagbar, aber beim Schreiben oder Zeichnen sieht man erst sehr viel später den Strich, weil die Bildwiederholungsrate so gering ist. Das ist wirklich sehr irritierend und zerstört jede Kreativität, weil man vom Bleistift oder Kugelschreiber gewohnt ist, sofort die Schrift oder die Linie zu sehen, die man gezeichnet hat.

Noch irritierender ist eine falsche Farbdarstellung auf dem LED-Display, wenn sich die Farben nicht mit den Farben der äußeren Umgebung decken. Man kann das sehr schön checken, wenn man ein Foto auf dem Smartphone macht und dann das Foto neben das reelle Fotoobjekt hält. Die Farben des Fotos sind in der Regel satter, wärmer und überzeichnet. Das liegt nicht nur an der HDR-Fotobearbeitung des Smartphones und an der passiven Farbe des Fotoobjekts und der aktiven Darstellung auf dem Display, sondern auch daran, dass das darstellende Display nicht kalibriert ist: Rot, Grün, Blau und die Graustufenwerte in der Gammakurve werden nicht exakt dargestellt.
 
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