Thinkpad als Desktopersatz - Lebenserwartung

wuttki

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28 Apr. 2009
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Hallo,

ich möchte mir gerne eine Thinkpad (X200 oder T400 Entscheidung steht noch aus) als Desktopersatz auf den Schreibtisch stellen. Die Leistung reicht mir. Hab ein bischen die Effizenz im Auge. Mobile Nutzung nicht bzw nur im Notfall geplant.
Freunde haben mir hiervon abgeraten von wegen der kürzeren Lebenserwartungen als Desktop Rechner.
Klar ist mir das Hardwaredefekte teurer werden bzw den Exitus bedeuten beim Laptop falls was kaputt geht.

Wie ist eure Erfahrung bei Thinkpads im Dauereinsatz ~8Std täglich.

Gruss
wuttki
 
Aber wenn das Notebook 30 Watt zieht und der Stromspar-PC 50-60 Watt, sparst du die Mehrkosten bei der Anschaffung immer noch auf die Jahre betrachtet ein.
 
@bemymonkey
Wo ist der Monitor ;-)

Ok gehen wir von einem externen Display bei Desktopeinsatz für beide Systeme aus, kann man bei Notebook gleich wieder 10 Watt abziehen ;-)
 
Bei mir ist ein x201s seit mehr als zwei Jahren ein Desktopersatz, davor 3 Jahre ein x61t , jeweils in der Ultrabase => Überhaupt keine Probleme.
Wenn das Notebook sowieso nur selten unterwegs sein wird, würde ich aber auch eher zum T400 tendieren, da ist man - was die Ausstattung angeht - flexibler

Edit: Warum beim x200 aber kein Mehrmonitorbetrieb möglich sein soll ist mir aber schleierhaft:confused:
 
@bemymonkey
Wo ist der Monitor ;-)

Ok gehen wir von einem externen Display bei Desktopeinsatz für beide Systeme aus, kann man bei Notebook gleich wieder 10 Watt abziehen ;-)

In die 60W meiner Rechnung war ein sparsamer (~20W) LED TFT schon mit einbezogen. Bei besagten Systemen wurden mit PicoPSU Werte <20W für den Rechner alleine gemessen... finde allerdings gerade den Thread nicht mehr.
 
In die 60W meiner Rechnung war ein sparsamer (~20W) LED TFT schon mit einbezogen. Bei besagten Systemen wurden mit PicoPSU Werte <20W für den Rechner alleine gemessen... finde allerdings gerade den Thread nicht mehr.
Es geht um deine Kostenaufstellung....nicht um die Watts....kannst jetzt letztlich rechnen und maukeln wie Du willst, aber Fakt ist nunmal sparsame Notebooks sind Massenprodukte und damit billig, sparsame Desktops sind es nicht. Du wirst eine vergleichbare Ausstattung bei gleichem Verbrauch bei einem Desktop für 300 Euro nie hinbekommen.
 
Du wirst eine vergleichbare Ausstattung bei gleichem Verbrauch bei einem Desktop für 300 Euro nie hinbekommen.

Und einen brauchbaren neuen Laptop bekommst Du für 300€ auch nicht... also... irrelevant?

Nehmen wir doch mal so was als Beispiel: http://geizhals.at/de/633991
Das ist die absolute Basisausstattung, mit mickrigem WXGA Display und nur 2GB RAM.


Für das gleiche Geld bekommste wirklich etwas Ordentliches inkl. Monitor, mit wenig Stromverbrauch. Ich wette so was gibt's auch fertig... diese Dell HTPCs o.Ä....

Hier übrigens der CB Bericht: http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=685231

Zwar letzte Generation, dürfte bei Sandy Bridge aber nicht schlechter geworden sein :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Also wenns wirklich stromsparend sein soll und nicht auf die Leistung ankommt, dann kann man auch über sowas wie einen FitPC nachdenken.
(www.fit-pc.com)

Grundsätzlich find ich aber nichts schlechtes am NB als Desktopersatz und ich glaub auch, dass man da mit weniger Aufwand energieeffizienter wird als beim Desktop.
Das beides geht ist aber keine Frage (man könnte ja auch ein Notebook-Board in den Desktop dübeln :P ).
 
Um mal auf's Thema zurückzukommen:

Wie ist eure Erfahrung bei Thinkpads im Dauereinsatz ~8Std täglich.
Ganz klar kein Problem bzgl. Lebensdauer. In meiner Firma gibt es seit mehreren Jahren keine Desktoprechner mehr, bei den mir bekannten großen Firmen (DB AG, Daimler) läuft das nicht anders: Notebook + Dockingstation + ext. Monitor und das eben nicht nur für die Außendienstmitarbeiter, sondern für nahezu jeden, der auch nur ab und zu irgendwo draußen arbeiten muss. Von daher ist das kein Problem. Bzgl. Reparierbarkeit und Ersatzteilverfügbarkeit sollte es insbesondere bei Thinkpads auch keine Probleme geben. Privat arbeite ich seit 17 Jahren nur noch mit Notebooks und kann da auch keinen Nachteil erkennen, eher den Vorteil im Fall des Falles eben doch mobil zu sein (und sei es die Mobilität bis ins Nachbarzimmer) bzw. auf einen Schreibtisch verzichten zu können. Von diesen 17 Jahren habe ich übrigens auch nur die ersten Jahre (wegen dem grottigen und kleinen Display bei meinem ersten Notebook Compaq Contura Aero 4/25) mit externem Monitor gearbeitet, danach nie wieder. Wird privat aber auch keine 8h am Tag genutzt.

Gruß, der tomatenfisch
 
Desktopersatz auf den Schreibtisch

No offence, aber das ist doch irgendwie widersinnig. Ich benutze (seit über 15 Jahren) einen Laptop, gerade weil ich nicht am Schreibtisch sitzen will. Schon allein meiner Schultern wegen.

Ansonsten: die Kisten können bei guter Kühlung 24/7 laufen. Die CCFL Bildschirme werden aber mit der Zeit nicht besser.
 
Ganz vergessen:
Bei mir in der Firma:
mind 30 Arbeitsplätze mit Notebooks ausgestattet - läuft seit mehr als 6 Jahren ohne besonders auffällige Ausfallraten (sind zwar Dells:facepalm:, dürfte aber kein großer Unterschied sein)
 
Auch hier geht der Trend (~300 Mitarbeiter) immer mehr dahin, dass alle Mitarbeiter Notebooks (Toshiba, Lenovo, Dell) bekommen und via Dockinstation dann 1-2 Monitore dranhängen. Fast alle die auch nur 2x im Jahr beim Kunden oder zu Hause arbeiten müssen bekommen Notebooks.
Nen Notebook mit ner aktuellen Intel CPU und ner SSD hat selbst für uns Entwickler hier genügend Leistung :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich würde mir einen Stromparenden PC holen für die hälfte des Geldes und mit dem doppelten oder gar vierfachen der Leistung und für 200€ oder weniger sogar ein gut erhaltenes TP welches du gut und gerne in Schrank stellen kanns und es im Notfall "zücken" kannst.. Sprich, du hast weniger ausgegeben, hast im "Notfall" Leistung, hast ein Notebook und kannst für ein Wochende mit Frau/Freundin Wegfahren :D

Nur weil auf einem Netzteil am PC 800Watt steht, heißt es nicht das es auch immer 800Watt "zieht"
sprich, hast du einen kleinen quadcore mit _MAX_ TP von 125 Watt zieht er im office Betrieb nur ca 40Watt (gut runtergetaktet), hinzu die Grafik, sagen wir mal onboard, und sonstige peripherie und die bist bei vllt 100Watt... auf die 10Watt kommt es dann auch nicht mehr an ;)
 
Ich persönlich würde auch einen stromsparenden Desktop PC (evtl auch durch Untertakten + Undervolten und mit Leistungsreserve) und ein gebrauchtes Notebook dazu kaufen. Damit bist du garantiert günstiger dabei und kannst den Desktop gegebenenfalls aufrüsten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich persönlich würde auch einen stromsparenden Desktop PC (evtl auch durch Untertakten + Undervolten und mit Leistungsreserve) und ein gebrauchtes Notebook dazu kaufen. Damit bist du garantiert günstiger dabei und kannst den Desktop gegebenenfalls aufrüsten.
Dieses "garantiert günstiger" wurde weiter oben schon als zweifelhaft überführt.
 
Naja klar wird der Verbrauch dennoch etwas höher sein, dafür sind aber die Anschaffungskosten niedriger und es muss nicht neu gekauft werden wenn die Leistung nicht mehr reicht.
Wenn man das jetzt ganz genau haben will müsste man es hochrechnen mit allen Faktoren sprich Verbrauch bei x Strompreis, Anschaffung, eventuelle Upgrades, etc gegenüber einem neuen Thinkpad mit entsprechender Leistung.
 
ich schmeiß hier jetzt einfach mal den Vorschlag eines Mini-ITX Rechners in den Raum.
 
Ich würde ein 15" Book als Desktopersatz empfehlen: Warum?

·Gute Kühlung, durch große Lüftungsschlitze und großes Gehäuse
·Großes Display
·Mehr Anschlüsse
·Geringer Stromverbrauch bei Intel-Grafik
·Günstiger Preis

Schleppen musst du es ja nicht.
Am Besten eine L-Serie, die sind recht günstig.
Ansonsten vielleicht noch ein schönes R500.

Grüße

sys.
 
Ich habe trotz meines fortgeschrittenen Alters von 37 Jahren noch nie ein Desktop-PC besessen und kann die vielen Argumente pro Notebook nachvollziehen. Grund für ein Thinkpad war immer die Ultrabase oder das Dock, quasi zwei Geräte in einem. Ausfälle hatte ich bei durchschnittlicher Laufzeit von fünf Jahren keine. Toi, toi, toi!
 
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