"Update" Der Stromnetzbetreiber will Zählerwechsel vornehmen, ich habe widersprochen ...

Und darin liegt die eigentliche Gefahr. Sanktionen können sich nicht nur auf fehlende monetäre Zahlungsströme beziehen sondern auf alle möglichen Willkürlichkeiten ausgeweitet werden, analog dem heute praktiziertem Debanking. Dabei ist zu beachten dass genau das, was heute opportun erscheint schon morgen einem Verbrechen gleichkommen könnte.
Wenn es soweit ist, dass Stromabschaltung (Strom ist afaik ein Grundrecht im Gegensatz zum Banking) genutzt werden soll um unliebsame Personen zu lenken, dann schalten die auch am Verteiler ab wenn sie nicht an deinen Zähler kommen oder mauern dir die Haustür zu. Ich finde das hier ein wenig zu sehr Aluhut.
 
Ich stelle jetzt mla eben auf Kapitalismus:
Man sollte auch bedenken, dass alle Zahler die nicht-Zähler mitfinanzieren müssten, wenn nicht abgeschaltet würde.

Für das Stromnetz habe ich es so verstanden, dass gedrosselt werden soll im Bedarfsfall, nicht abgeschaltet. Das geht nach meinem begrenzten Strom-Verständnis eh nur durch aktive Steuerung. Gummiband straff um die Leitung hilft ja vermutlich nicht.
 
da hat er wahrscheinlich nicht nur ein finanzielles, sondern eher wohl ein rechtliches Problem heraufbeschworen. Das manche Vermieter immer noch glauben, sie können ohne Konsequenzen handeln. Klar ist mal als Mieter erst einmal überrascht oder geschockt und ärgert sich, aber es gibt ja Gesetze, an die sich auch ein Vermieter halten muss.
Und die Mietervereine freuen sich sicher über neue Mitglieder :)
 
Mein Vermieter hat alle im Haus ohne Information abgemeldet und eine PV Anlage
auf das Dach gesetzt. ...
Statt mit dem Holzhammer zu reagieren könntest Du dem Vermieter auch einen freundlichen Brief schreiben.
Du könntest schreiben, dass Du PV grundsätzlich gut findest, aber sehr überrascht warst, was er (ohne Ankündigung) gemacht hat. Dann bittest Du noch darum, dass er Dir bitte erklärt, wie es jetzt weitergeht, wie die Verrechnung erfolgt und wie es mit den Kosten (insbesondere im Vergleich mit Deinem vorherigen Anbieter) aussieht.
Bei der aktuellen Preisentwicklung bei Strom, Gas und Öl ist es kein Fehler in einem "gerade komplett energetisch saniert"en Haus zu leben. Keine Ahnung, wo und zu welchen Konditionen Du mietest - aber nicht überall in DE findet man schnell eine passende und preiswerte Wohnung.
Wenn Du in einem schlecht isolierten Altbau mit Ölheizung landest, dann bereust Du den Aufstand wegen ein paar Cent Stromaufpreis evtl. schnell.
 
das wäre aber doch auch der einfachste und naheliegendste Weg - aber für viele Menschen (gerade auch jüngere) ist es doch viel einfacher (und auf social media populärer), mit dem Holzhammer auf die bösen Abzocker aka Vermieter einzuprügeln...

Ich spreche hier keinen persönlich an, noch nehme ich pauschal alle Vermieter in Schutz. Aber genau, wie es bei Vermietern schwarze Schafe gibt, gibt es die auch bei Mietern (vor wenigen Monaten selbst erlebt). Umgekehrt gibt es aber auch Vermieter (gerade "kleine"), welche i.d.R. nichts böses im Schilde führen und nicht nur auf den eigenen Vorteil bedacht sind (wie es hier ja bereits unterstellt wurde).
 
eben - und dann frage genau das doch einfach mal nach oder warte halt ab, bis er sich meldet und dann kannst Du dich ja immer noch aufregen!

Aber sich prophylaktisch schonmal hochfahren und gedanklich den Anwalt ins Boot holen ohne irgendwelche Infos zu haben bringt nunmal gar nichts und ist, sorry, Quatsch!

Und ja, sicherlich (bzw hoffentlich) hat sich der Vermieter etwas dabei gedacht und grundsätzlich sind energetische Sanierung wichtig und richtig - und auch hiermit verbundene Mehrkosten in einzelnen Punkten für die Mieter, denn letzten Endes sparen alle Seiten auf längere Sicht an anderen Stellen der Betriebskosten Geld.
 
Genau, ich warte ab, habe aber einen Plan B falls das eine krumme Kiste werden sollte.
Ich mag Ungewissheit nicht - aber da tickt jeder anders.
Ansonsten ziehe ich einfach um, dann betrifft mich das gar nicht mehr.
Für mich erstaunlich, wie niedrig die Schwelle dafür bei Dir liegt. Alleine der Umzug kostet eine Menge Geld und Zeit.
Nebenbei bemerkt, ist mein Vertrauen zu Vermietern etwas eingeschränkt, da habe ich leider zuviel Negatives erlebt.
Man könnte jetzt einen langen Thread mit positiven und negativen Erfahrungen von Foristen mit ihren Vermietern und positiven und negativen Erfahrungen mit ihren Mietern füllen. In Deinem Fall scheinen beide Seiten Eskalation zu mögen.
 
Naja - nette Geschichte sage ich mal.

Ich glaube nicht, dass sich das so zugetragen hat. Das scheitert schon daran, dass der Vermieter nicht Vertragspartner im Stromlieferungsvertrag des Mieters war und ist und somit diesen zu keinem Zeitpunkt wirksam kündigen konnte und durfte.

Und weiter ist der Mieter nicht verpflichtet, den Strom vom Vermieter abzunehmen. Wenn er als "Stromlieferant" am Markt tätig wird, hat der die Konditionen auch vorab mitzuteilen und nicht als Wundertüte irgendwann im Nachhinein.

Wer mag kann sich gerne ne Ladung Popcorn aus meinem Automaten nehmen, in meiner Reihe sind sogar noch Plätze frei.
 
Ich war sogar beim ehemaligen Versorger und der sagte nur das alle Zähler
ausgetauscht wurden und sie nichts mehr damit zu tun hätten, weil abgemeldet.
Vorab: Jurist des entsprechenden Fachgebietes ist hier wohl keiner und gerade wenn es um Erneuerbare geht, kann ich mir gut vorstellen, dass es da einige seltsame bis lustige Gesetzeskapriolen gibt.
Spannend ist dennoch, auf welcher rechtlichen Basis dein alter Versorger die Abmeldung so einfach durchgeführt hat, bzw. auch, wie du von ihm darüber in Kenntnis gesetzt worden bist. Dein Vermieter kann ja viel erzählen...

Oder willst du noch Kündungsschreiben
Wäre spannend zu lesen (s.o.).

Ich zahle im Augenblick auch keinen Strom mehr an meinen ursprünglichen Versorger.
Läuft alles über den Hauptzähler des Vermieters.
Woran machst du das fest? Läuft die Geschichte schon länger, so dass du merkst, dass nichts mehr von deinem Konto abgebucht wird oder hat dir den Versorger (schriftlich!) mitgeteilt, dass du nichts mehr zahlen musst / du da kein Kunde mehr bist?
Das mit dem Hauptzähler des Vermieters mag rein technisch in der Hausverteilung bei dir so sein, es sagt aber nicht unbedingt etwas über die vertragliche Situation und insbesondere die korrekte Abrechnung aus.

Grüße Thomas
 
Moin,
wenn wir uns etwas nicht vorstellen können, heißt das nicht, dass es etwas nicht gibt.
Vertragspartner für den Anschluss ist der Netzbetreiber, nicht der Stromlieferant. Dem Netzbetreiber gehören auch die Zähler. Wenn der Anschluss also beim Netzbetreiber gekündigt wird, erhält der Lieferant hiervon eine Meldung. Selbst wenn es nach außen für Laien so ausschaut, als seien Netzbetreiber und Stromlieferant die selbe Unternehmung, gibt es so etwas seit rund 15 Jahren nicht mehr. Das nennt sich Anbandelung.

Viel Spaß noch.
 
Wie auch immer, den Vertrag hat man mit dem Stromlieferanten. Wenn der Netzbetreiber dem Lieferanten kündigt, muss, nach meinem Verständnis, der Lieferant mich dann entsprechend informieren, dass er nicht mehr liefern kann, was letztlich gleichbedeutend ist, dass er den bestehenden Vertrag kündigen muss. Und das muss er entsprechend auch mitteilen.
 
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben