Fahrrad-Sammelthread: Bikes, Kaufberatung, Diskussionen etc.

iYassin

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Ich dachte mir, da die Fahrradbegeisterten hier im Forum - mich eingeschlossen - immer mal wieder andere Threads (z.B. MnE) für seitenlange Diskussionen über Bikes nutzen, wäre es langsam mal eine Idee, wie für die Fotografen einen themenbezogenen Sammelthread zu starten:

Hier geht es also um Bikes, Touren, Kaufberatung für Fahrräder, Fahrradteile und -zubehör, Diskussionen (29"-MTBs und so :D nur so als Beispiel, ich finde die auch super ;)) und so weiter. :thumbsup:

Viele Grüße,

iYassin
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist das hinten eine Satteltaschenschiene? Das scheint ja nur an den Achsen eingeklemmt. Mein Gefühl sagt mir, hält nie wenn auf jeder Seite 15 kg hängen.
Der Träger ist in einer Öse am Ausfallende verschraubt, wie andere Gepäckträger auch - nur von innen statt von außen. Das hält durchaus 15kg pro Seite.

Kritisch ist bei dieser Konstruktion eher, dass der obere Befestigungspunkt am (vermutlich deshalb verstärkten) Schutzblech ist, statt an den Sattelstreben. D.h., das ganze Geraffel arbeitet, wenn man das Rad artgerecht über grobe Gravelpisten (S1) scheucht.

Sieht schick aus, ist aber nur bedingt praxistauglich.
 
…bin ja stahlrahmen fan seit längerem schon...

:love:
Dito!

Von meinen 9 momentan aufgebauten Rädern sind 2 aus Carbon und der Rest Stahl.
Uralt bis neu mit moderner Geo.

IMG_8160.jpeg

Das ist mein momentanes do-it-all MTB.
Wobei das Touren mit mehr Höhenmetern seit dem Umbau auf das Coil Fahrwerk und den Kryptotals FR echt richtig anstrengend geworden ist. Dafür bergab nicht aus der Ruhe zu bringen, aber halt irgendwie nicht mehr so 100% die eierlegende Wollmilchsau.
Deshalb werde ich wieder auf Luft und die Reifen umbauen. Vielleicht hinten nen Magnotal? Hat jemand Erfahrung mit dem Reifen?
 
Ist das hinten eine Satteltaschenschiene? Das scheint ja nur an den Achsen eingeklemmt. Mein Gefühl sagt mir, hält nie wenn auf jeder Seite 15 kg hängen.
Das ist verbunden mit dem Schutzblech, also auch an dessen Befestigungspunkten fixiert. Aber ja, als ich nur die Bilder gesehen hatte (derartige Konstruktionen gibt es ja auch an anderen Fahrrädern), hatte ich ebenfalls zuerst gedacht, dass das doch im Leben nichts halten könnte.
 
Das ist verbunden mit dem Schutzblech, also auch an dessen Befestigungspunkten fixiert. Aber ja, als ich nur die Bilder gesehen hatte (derartige Konstruktionen gibt es ja auch an anderen Fahrrädern), hatte ich ebenfalls zuerst gedacht, dass das doch im Leben nichts halten könnte.

Das ist auch eher dem Zweck geschuldet als Zischending für den täglichen Arbeitsweg und einem gelegentlichen Ausflug in die Landschaft. Bei "richtigen" Graveln hat man die Taschen sowieso eher am Rahmen plus Arschrakete, während die Träger für ein paar leichte Satteltaschen ausreichen, wenn man mal eine halbe bis eine Stunde die täglichen Wege abfährt. Auch fährt man dann eher keine Schutzbleche, Lichtanlage und breitere Reifen.

So btw. machen die Schutzbleche auch dann einen Unterschied, weil sich nämlich so der Dreck dazwischen setzt, was auf die Dauer bei Schlamm und Schnee zwischen Reifen und Blech in erhöhter Tretarbeit endet, wie ich jüngst erst wieder festgestellt habe;-)

Der Lenker des Cube mit seiner geraden Form der Hörner ist ja auch eher Rennrad-like, während Gravelbikes tendenziell eher nach unten weiter werden. Daran sieht man auch, dass das eher so ein Alleskönner ist, der mehr auf schnell im Vergleich zu Tourenrädern gedacht ist und eben auch mal einen Abstecher auf einen Kiesweg abkann.

Aber vieles ist eben Geschmackssache und da ich selber so ein Zwischending aus den o.g. Gründen fahre, kann ich mit diesem Kompromiss gut leben, auch weil ich noch einen Gepäckträger habe, der am Rahmen befestigt ist.
 
Ah, also ist das Schutzblech ein tragendes Element obwohl es nach Plastik aussieht? Interessant.
 
Ah, also ist das Schutzblech ein tragendes Element obwohl es nach Plastik aussieht? Interessant.

Das glaube ich nicht, sondern das Blech ist am Träger fest. Ein Kollege fährt auch so ein Teil. Imho ist da die zulässige Last auch eher gering und der Befestigungspunkt am Rahmendreieck hat die ganze Last. Das Blech verhindert dann eher, dass der Träger kippt und das ist die ganze Sicherung dabei. Eine wirklich glückliche Lösung ist diese Bauform m.E. nicht. Hier gibt es auch einen netten Thread dazu:


Anders ausgedrückt ist bei offiziell 100kg Fahrergewicht die Zuladung nicht allzu hoch und für´s Graveln würde ich da schon wegen des verteilten Gewichts nach hinten sowieso nix draufbinden außer den Schlappen mit einem Riemen;-)
 
Imho ist da die zulässige Last auch eher gering und der Befestigungspunkt am Rahmendreieck hat die ganze Last. Das Blech verhindert dann eher, dass der Träger kippt und das ist die ganze Sicherung dabei.
Genau so sieht's aus. [1] Die Auflast wird vollständig von den beiden Schrauben am Ausfallende getragen, während die Verbindung zum Schutzblech nur als "Verdrehsicherung" dient.
Das ist eigentlich bei vielen Gepäckträgern der Fall, denn die oberen weitgehend waagerechten Streben taugen nur sehr begrenzt dazu, Auflast aufzunehmen.
Erschwerend kommt bei dieser Sonderlösung aber hinzu, dass die Schiene unter dem Schutzblech, welche die Last aufnimmt, flach und vorgebogen ist. D.h., sie wird unter Last ständig hin- und hergebogen, wie ein Flitzebogen.

[1] https://www.cube.eu/de-de/acid-gepaecktraeger-sic-rail-28/94806
 
Für solche Eventualitäten hatte ich mal überlegt, mir einen Kompass an den Lenker zu schnallen. In Form von Klingeln gibt es sowas ja tatsächlich, aber die wirken eher wie Spielzeuge und am Lenker meines Trekkers ist dafür auch gar kein Platz mehr.
Das wollte ich auch Mal haben, für die "basic" navigation in der Umgebung. Habe einfach nichts passendes fürs Rad gefunden.
Als ich so einen in der Klingel eingebauten (also Spielzeug) Kompass montiert hatte, wurde dieser ganz stark vom Stahlrahmen abgelenkt, unbenutzbar.
Mein einfacher Radcomputer (Sigma Rox 4.0) hat einen einfachen Kompass in der Anzeige, wenn gerade keine Navigation läuft. Das ist schon mal nicht schlecht und der Akku hält sowieso ewig (40h)

Ich hatte überlegt, die falsche Ausrichtung des Vorbaus (samt Spacerturm) zu monieren. ;)
Irgendwie fängt man halt an. Als ich vor einem halben Jahr mein erstes schnelles Fahrrad bekommen habe, habe ich das genau so gemacht.
In der Zwischenzeit habe ich viel probiert und die Sitzhaltung geübt und bin wieder bei negativen 6 Grad angekommen, aber für kostet nichts ist Vorbau umdrehen doch ok :)
 
Als ich so einen in der Klingel eingebauten (also Spielzeug) Kompass montiert hatte, wurde dieser ganz stark vom Stahlrahmen abgelenkt, unbenutzbar.
Das lässt sich prinzipdedingt bei einem Magnetkompass nicht vermeiden, also auch nicht mit einem teureren Kompass. Mein Trekker hat einen Alurahmen, da wäre das weniger ein Problem.

Mein einfacher Radcomputer (Sigma Rox 4.0) hat einen einfachen Kompass in der Anzeige, wenn gerade keine Navigation läuft. Das ist schon mal nicht schlecht und der Akku hält sowieso ewig (40h)
Da wäre die Frage, was das für ein "Kompass" ist.
Wenn kein Magnetkompass verbaut ist, dann wird er die Himmelsrichtung Anhand von GNSS-Daten bestimmen. Dazu braucht er A: überhaupt einen GNSS-Lock, und B eine Positionsdifferenz zwischen zwei Messungen, also Bewegung.
Wenn du das Gerät einfach einschaltest, und an Ort und Stelle auf eine sinnvolle Kompassrichtung hoffst, dann wirst du enttäuscht werden.

Als ich vor einem halben Jahr mein erstes schnelles Fahrrad bekommen habe, habe ich das genau so gemacht.
In der Zwischenzeit habe ich viel probiert und die Sitzhaltung geübt und bin wieder bei negativen 6 Grad angekommen, aber für kostet nichts ist Vorbau umdrehen doch ok :)
Natürlich macht man das zu Anfang so. Als ich vor knapp 20 Jahren vom MTB kommend mit dem Rennradfahren anfing, habe ich auch den Vorbau nach oben gedreht. Innerhalb einer Saison wanderte er aber wieder nach unten und die Spacer nach oben.
Das Rennradfahren habe ich nach knapp 10 Jahren wieder aufgegeben, aber die Sitzposition habe ich auf MTB, Trekker und sogar Faltrad mitgenommen. Heute kommt es mir falsch vor, mit deutlich unter 10cm Sattelüberhöhung zu fahren - auf jedem Rad.

Die meisten Leute bezeichnen meinen Trekker als unfahrbar: nahezu Triathlon-Sitzposition, Bereifung zwischen Gravel und MTB, und Alltagsaustattung (Dynamobeleuchtung, richtige Schutzbleche und Gepäckträger).
 
Gibt es eigentlich reine elektrisch angetriebene in DE zulässige Fahrzeuge (Versicherungskennzeichen), die tatsächlich aussehen wie ein MTB ohne Pedale bzw. vielmehr genau das sind und die nicht aussehen wie Fatbikes oder Elektro-Enduros?
 
Was du suchst ist rechtlich gesehen ein Elektro-Kleinkraftrad*. Unter diesem Begriff würde ich auch suchen. MTB-ähnliche Gefährte wirst du dabei aber vermutlich nicht finden, sondern nur solche, die sich an Fatbikes oder "richtige" Motorräder anlehnen.

Das hat zwei Gründe:
1. "Potente Optik" verkauft sich gut. Und da wirkt ein Motorrad nun mal attraktiver als ein Fahrrad.
2. (Rein muskelbetriebene) MTBs als "Fahrräder für schweres Gelände" unterliegen immer noch der praktischen Begrenzung durch die menschliche "Motorleistung". Das zwingt zu Leichtbau, was eine Menge Auswirkungen auf das Gesamtdesign hat.** Verbaust du hier einen Motor, dann fällt diese Designbegrenzung weg und es hält dich nichts mehr davon ab, das gesamte Fahrzeug schwerer zu konstruieren.

Das Gegenteil dessen was dir vorschwebt findest du dagegen problemlos: (S-)Pedelecs die so schwer gebaut sind, dass sie ohne Motor praktisch unfahrbar sind.


*) Zu dieser Kategorie zählen auch, aber nicht nur S-Pedelecs.
**) Es gibt einen Grund, warum gewöhnliche Fahrräder nicht wie Motorräder aussehen.
 
Gibt es eigentlich reine elektrisch angetriebene in DE zulässige Fahrzeuge (Versicherungskennzeichen), die tatsächlich aussehen wie ein MTB ohne Pedale bzw. vielmehr genau das sind und die nicht aussehen wie Fatbikes oder Elektro-Enduros?

Nö - entweder sind das Roller oder die sind auf Vespa oder Chopper getrimmt. Das dürfte sich auch eher schwer machen abseits der Hinweise von hikaru, weil Akku, Elektronik, Beleuchtung, Motor usw. halbwegs geschützt untergebracht werden müssen und die Bremsen auch ein paar kg mehr halten müssen als bei einem Fahrrad. So ein Ding wiegt ja ohne Fahrer bereits ab 70kg aufwärts und dementsprechend muss auch der Rahmen ausgelegt sein. Da ist halt nix mit einem schlanken Rohrrahmen.
 
Technisch machbar wäre sowas problemlos. Man müsste ja nur bei einem 45km/h E-MTB Fußrasten in die Tretlageraufnahme stecken, statt einer Kurbel.
Aber das kauft dann halt keiner (außer @RanHoeck), weil es nicht mal mehr alibimäßig als Fahrrad (Sport: selbstständige Bewegung) durchgeht, und zu uncool aussieht, um als "Motorrad" durchzugehen.

Im Grunde könnte man sich sowas doch fast selbt bauen. Man müsste ja nur einen Adapter konstruieren, um Pegs in eine Tretlageraufnahme einzuschrauben.
Die eigentliche Herausforderung dürfte die dann notwendige Einzelzulassung für die Eigenkonstruktion sein.
 
Aber das kauft dann halt keiner (außer @RanHoeck), weil es nicht mal mehr alibimäßig als Fahrrad (Sport: selbstständige Bewegung) durchgeht, und zu uncool aussieht, um als "Motorrad" durchzugehen.

Kann ja sein, dass als Intention tatsächlich nur der Spass dahinter steht und weil´s eben theoretisch möglich ist - so a lá Werners satte Literschüssel oder so. Mir ist auf Youtube auch schon ein Video mit einem Fahrrad mit Turbine untergekommen.

So etwas dürfte dem Gedanken am Nächsten kommen, ist aber "etwas" fetter als 45km/h:-)

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Ich habe es ja fast geahnt, aber ich dachte ich frage euch mal, da ihr in der Materie mehr drin seid. Es würde sicherlich einen Markt dafür geben. Es gibt genug Menschen die jenseits der Legalität eine Gasgriffunktion an ihr EBike nachrüsten. Mir würde halt der Vorteil des lautlosen durch die Natur gleiten ohne Muskelkraft schon Spaß machen.
Technische Hürden was die Kostruktion betrifft sehe ich da keine da es das mit Pedalen ja schon gibt. Offenbar liegt es am Willen des Gesetzgebers einerseits und der kruden Vorstellung der übrigen Marktteilnehmer was das Design betrifft andererseits.
Danke für eure Einlassungen. Vielleicht kommt sowas ja doch irgendwann. Bis dahin heißt es warten.
 
Mir würde halt der Vorteil des lautlosen durch die Natur gleiten ohne Muskelkraft schon Spaß machen.
Das geht doch auch mit Pedalen. Die meisten Pedelec-Senioren auf Sonntagsausflug benutzen die Kurbel ohnehin nur als Totmannschalter, um den Motor bei Laune zu halten - zu erkennen an hoher Geschwindigkeit bei gleichzeitig niedriger Trittfrequenz und dafür eigentlich zu warmer Kleidung.
 
ich trete ja immer noch "oldschool" selber in die pedalen..
ein e bike kommt mir (erstmal) nicht ins haus....


bzw. ich hab noch nen stück bis zur rente...;)
 
Das geht doch auch mit Pedalen. Die meisten Pedelec-Senioren auf Sonntagsausflug benutzen die Kurbel ohnehin nur als Totmannschalter, um den Motor bei Laune zu halten - zu erkennen an hoher Geschwindigkeit bei gleichzeitig niedriger Trittfrequenz und dafür eigentlich zu warmer Kleidung.

30°C Außentemperatur und Weste?
 
Was haltet ihr von diesem Rad?


Ist das zu sehr Panzer/LKW für den Alltag? Die USB Buchse, so sie funktioniert würde das Problem mit Powerbanks entschärfen wenn man ein paar Tage in den Büschen schlafen will.

Rennlenker und Freilauf der laut genug ist, um in der Stadt durch die Touristenmassen auf den Radwegen zu schlängeln ohne ständig aufdringlich zu klingeln wären schön. Riemen wäre mir lieber als alle 3.000 km Kette zu wechseln. Brooks Sattel halte ich für Lifestyle Schickimicki. Ein ordentlicher Rennsattel reicht mir.

Selbst auf einer Reise würde ich meist auf Asphalt unterwegs sein mit minimalem Schotteranteil. Sonst in der Statd nur eine, maximal zwei Satteltaschen da ich alle mitnehmen muss wenn ich das Rad abschließe.

Oder doch lieber ein Reise- plus ein Rennrad?

Danke.
 
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