Als ich so einen in der Klingel eingebauten (also Spielzeug) Kompass montiert hatte, wurde dieser ganz stark vom Stahlrahmen abgelenkt, unbenutzbar.
Das lässt sich prinzipdedingt bei einem Magnetkompass nicht vermeiden, also auch nicht mit einem teureren Kompass. Mein Trekker hat einen Alurahmen, da wäre das weniger ein Problem.
Mein einfacher Radcomputer (Sigma Rox 4.0) hat einen einfachen Kompass in der Anzeige, wenn gerade keine Navigation läuft. Das ist schon mal nicht schlecht und der Akku hält sowieso ewig (40h)
Da wäre die Frage, was das für ein "Kompass" ist.
Wenn kein Magnetkompass verbaut ist, dann wird er die Himmelsrichtung Anhand von GNSS-Daten bestimmen. Dazu braucht er A: überhaupt einen GNSS-Lock, und B eine Positionsdifferenz zwischen zwei Messungen, also Bewegung.
Wenn du das Gerät einfach einschaltest, und an Ort und Stelle auf eine sinnvolle Kompassrichtung hoffst, dann wirst du enttäuscht werden.
Als ich vor einem halben Jahr mein erstes schnelles Fahrrad bekommen habe, habe ich das genau so gemacht.
In der Zwischenzeit habe ich viel probiert und die Sitzhaltung geübt und bin wieder bei negativen 6 Grad angekommen, aber für kostet nichts ist Vorbau umdrehen doch ok
Natürlich macht man das zu Anfang so. Als ich vor knapp 20 Jahren vom MTB kommend mit dem Rennradfahren anfing, habe ich auch den Vorbau nach oben gedreht. Innerhalb einer Saison wanderte er aber wieder nach unten und die Spacer nach oben.
Das Rennradfahren habe ich nach knapp 10 Jahren wieder aufgegeben, aber die Sitzposition habe ich auf MTB, Trekker und sogar Faltrad mitgenommen. Heute kommt es mir falsch vor, mit deutlich unter 10cm Sattelüberhöhung zu fahren - auf jedem Rad.
Die meisten Leute bezeichnen meinen Trekker als unfahrbar: nahezu Triathlon-Sitzposition, Bereifung zwischen Gravel und MTB, und Alltagsaustattung (Dynamobeleuchtung, richtige Schutzbleche und Gepäckträger).