Hat hier jemand ein Ozon-Gerät und würde für mich mal einen Laptop 'ausräuchern'?

ach was 😱 Bei rebrightening kann ich mir das durchaus vorstellen, aber bei Ozon fällt mir das schon schwerer. Aber er hat da sicherlich mehr Erfahrung als ich.
Ich vertraue da jemandem der ein anderes Computermuseum leitet und Restauration an der Uni studiert :D
Ich war da auch enttäuscht, ich dachte Ozon, das ist es! :(
 
Ich vertraue da jemandem der ein anderes Computermuseum leitet und Restauration an der Uni studiert
ok, der Mensch scheint Expertise zu haben 👍
ich dachte Ozon, das ist es
hätte ich jetzt auch gedacht. Gut, Rauchergerät kommt mir eh keins ins Haus, somit kann da bei elektronischen Geräten auch kein Schaden angerichtet werden und bei den Gegenständen aus dem Nachlass hat es super funktioniert und die Leben bis heute noch.
 
ok, der Mensch scheint Expertise zu haben 👍

hätte ich jetzt auch gedacht. Gut, Rauchergerät kommt mir eh keins ins Haus, somit kann da bei elektronischen Geräten auch kein Schaden angerichtet werden und bei den Gegenständen aus dem Nachlass hat es super funktioniert und die Leben bis heute noch.
Man kann auch das Rauchen anfangen und ne ganze Weile "noch leben" :/
 
Man kann auch das Rauchen anfangen und ne ganze Weile "noch leben" :/
kann man, ist aber für mich nicht relevant, da sämtliche Nachlässe aus meiner Familie bereits aufgelöst sind und bei Gebrauchtkauf frage ich explizit nach und falls das bejaht wird, winke ich ab.
 
Ich habe, wie gesagt, eigene Erfahrungen nur mit einer Ozonbehandlung von Räumen in einer Wohnung gemacht. Und da werden die Oberflächen von Gegenständen nicht angegriffen. Dafür sind die Konzentrationen der reaktiven Teilchen zu gering, und zudem finden die Oxidationsreaktionen vornehmlich dort statt, wo es etwas Feuchtigkeit gibt und sich die schon in einem vorherigen Beitrag erwähnten Hydroxyl-Radikale bilden können. Weshalb ja bei der Behandlung von Räumen empfohlen wird, die Flächen, wo sich stinkende Beläge abgelagert haben, vorher etwas mit einer Sprühflasche zu befeuchten. Und weshalb man vor der Behandlung Zimmerpflanzen aus dem Raum entfernen sollte, denn die würden tatsächlich dadurch geschädigt werden.

Wie es ist, wenn man elektronische Geräte in ggf. einer kleineren Box mit Ozon behandelt, kann ich zwar nicht sagen, aber die Chemie des Ganzen bleibt schon dieselbe. Leicht oxidierbare Moleküle in stinkenden (schmierigen) Ablagerungen werden da auf jeden Fall vorzugsweise angegriffen und schneller oxidiert werden als feste Oberflächen.

Probleme wären meiner Einschätzung am ehesten dann zu erwarten, wenn die Werkstoffe selbst bereits durch lange Exposition gegen Licht und eventuell noch Wärme gealtert sind, schon spröde und brüchig sind. Oder wo sich Beschichtungen schon begonnen haben zu zersetzen. Da würde dann eine Ozonbehandlung diese Zerfallsprozesse weiter befördern. Aber bei noch nicht stark gealterten Werkstoffen hätte ich da geringere Bedenken.
 
Studien dazu zu suchen ist gar nicht so einfach. Eine vom Fraunhofer habe ich gefunden bzgl. Elastomere:

Dann hier eine Tabelle bezüglich der Ozonbeständigkeit von Materialien (leider fehlt ausgerechnet Kupfer, Alu ist aber enthalten - und seine Kondome sollte man keinem Ozongenerator aussetzen):

Und da hätten wir noch eine Studie bzgl. Halbleiterbauteilen, die besagt, dass alles wie normale Luft nur schneller:


Hintenraus wird es wie immer auf die Konzentration ankommen.
 
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