OT-Thread zu "Crucial ist am Ende"

Mein ~50 Jahre alter Dual CS 601 wäre da auch zu erwähnen:
das weckt auch meine Schwärmerei, in meiner Abstellkammer stauben zwei ELAC Plattenwechsler und ein UHER SG 560 aus den 70ern. Ich wollte schon seit längerer Zeit die Geräte testen und das UHER restaurieren. Neue Elko's und Antriebsriemen mit Andruckrolle liegen in meinem Ersatzteilager. Aber als Rentner hat man bekannterweise keine Zeit
 

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oh, eineTonbandmaschine (y) ich hatte vor Äonen auch mal eine, weil man damals eben viel Musik aufgenommen hat aus dem Radio etc.
ist aber prinzipenbedingt eher unpraktisch gewesen. Kassetten waren angesagt fürs Auto :D
Beitrag automatisch zusammengeführt:

nur auch leider einiges an Geschmack. Und nachdem wir unseren zwei Personen Haushalt in dem wir, außer wenn wir im Urlaub sind, mehr oder weniger 24x7 verbringen auf unter 1.900 kWh drücken konnten, gönne ich mir das einfach wenn ich mal so ein Gericht mache.

So sehe ich das auch. In meinem Einpersonenhaushalt (aber 4 Zi. / 85 m²!) brauche ich unter 1.500 kWh im Jahr, da darf man auch mal etwas "Luxusstrom" verbrauchen. ;)
ihr Verschwender ;) wir sind auch 2 zu Hause, aber verbrauchen im Schnitt im Jahr nur knapp 1300 kWh...(okay, wir arbeiten noch)....meine Frau sagt immer, wir wohnen in Maulwurfshausen...weil es so dunkel ist in der Wohnung und wenig Lampen in Betrieb :ROFLMAO:

Energiesparfunzeln nutzen wir schon seit dem sie erhältlich sind. Habe damals alles umgestellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die FL-Energiesparleuchten habe ich seit den 80ern benutzt, um helleres Licht zu haben ohne Lampentausch, weil man oft max. 60 oder 70 Watt Birnen nehmen konnte.

Mittlerweile aber alles LED, E27, E14 und Röhre und keine smarten Birnen.
Nicht mehr von ner Glühbirne zu unterscheiden in der Milchglasversion sind Filamentbirnen, die jetzt auch sofort volle Helligkeit haben können und nicht erst nach ner Minute. Und der Spannungsregler hat im Schraubsockel Platz oder sie brauchen keinen.
 
ihr Verschwender ;) wir sind auch 2 zu Hause, aber verbrauchen im Schnitt im Jahr nur knapp 1300 kWh...(okay, wir arbeiten noch)
Der Unterschied zwischen Ein- und Zweipersonenhaushalt ist nicht groß. Kühlschrank, TV, etc. bilden ja eine Grundlast, die sich fast gar nicht unterscheidet. Und ich muss nicht mehr arbeiten... :)

ein UHER SG 560 aus den 70ern
Ich hatte mich damals für ein Hifi-Cassettendeck (Marantz irgendwas) entschieden, für eine Tonbandmaschine hat's als Student einfach nicht gereicht :confused:. Mein Traum war eine Tandberg TD 20 A, aber die kostete damals eben auch stolze ~2.000 DM.
 
Als Kind der 80er waren die von euch genannten Hersteller für mich ja völlig jenseits meiner Taschengeld-Möglichkeiten.
Gereicht hat es bei mir damals immerhin zu einem SHARP QT-CH88 (
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). Der hatte für seine Größe einen echt guten Klang und hat mich bis ca. 2010 sehr zuverlässig und vielgenutzt begleitet. Irgendwann ist leider der Motor kaputt gegangen, der den Laser zwischen den CD-Fächern hin und her transportiert. Der Traum war aber immer der WQ-CH 950 mit 5-fach Wechsler. Und die Dinger fand und finde ich so genial, dass ich mir vor relativ kurzer Zeit tatsächlich einen WQ-CH 950 zugelegt habe :ROFLMAO:.
Der Eintrag im Hifi-Wiki inkl. des Fotos stammt von mir (https://www.hifi-wiki.de/index.php/Sharp_WQ-CH_950).
 
Naja. Den Sharp habe ich mir auch hungrig vom Mäulchen abgespart... Eine Packung Nudeln pro Woche weniger... Egal.
 
Schnitt im Jahr nur knapp 1300 kWh...(okay, wir arbeiten noch)
das ist der Unterschied, wir sind halt bis auf die Urlaube den ganzen Tag zu Hause und es wird auch jeden Tag selbst gekocht, wodurch dann die Spülmaschine auch mehr oder weniger täglich läuft.
Energiesparfunzeln nutzen wir schon seit dem sie erhältlich sind
hatten wir auch, im letzten Jahr haben wir dann allerdings komplett auf LED umgestellt, was uns dann unter die 1.900 Gedrückt hat.
 
Ich finde das immer interessant, wie stark auf elektrische Energie geachtet wird. (Also... ich finde es nicht schlecht, aber interessant!)
Der Stromverbrauch für einen 2-Personen-Haushalt liegt im Mittel zwischen 1900 und 2500kWh (letzteres, wenn das Wasser auch elektrisch erwärmt wird).
Die Heizung heizt relativ generisch im Jahr mit 120-130kWh/m².
Das heißt: Wenn man sich nicht gerade zu zweit auf 20m² Wohnraum zusammenkuschelt macht die Heizung 70-80% des jährliches Energieverbrauchs aus.
(Klar - variiert alles je nach Dämmung, Heizgewohnheiten, Verbrauchern elektrischer Energie usw.).

Ich habe einen RaspberryPi mit Home Assistant am laufen, der eh schon diverse elektrische Verbraucher automatisch komplett vom Netz trennt, wenn sie nicht gebraucht werden. Da mache ich mir aber nichts vor: Der Raspi verbraucht wahrscheinlich mehr Strom, als ich so einspare, die Steckdosen, die ich dazu angeschafft habe werden sich nie bezahlt machen.
Aber: Nach und nach rüste ich gerade unsere Zimmer mit Zigbee-Thermostaten, Zigbee-Fenstersensoren und Zigbee-Thermometern aus.
- Wenn ein Fenster länger als 5 Sekunden geöffnet oder gekippt ist wird automatisch die Heizung abgeschaltet. Wird es geschlossen wird nach einigen Sekunden die Heizung wieder aktiviert.
- Nachtabsenkung für die gewöhnlichen Wohnräume, Tagabsenkung für das Schlafzimmer (wird dann tagsüber im Endeffekt gar nicht geheizt, solange die Temperatur über dem Taupunkt ist - abends wird dann um 18 Uhr die Zieltemperatur von knapp 18 Grad angepeilt.

Wenn man dann noch Zugriff auf die Steuerung der Therme hat kann man im Jahr gemütlich 20-30% Heizenergie einsparen (in meinem Fall sind es eher 10-20%) ohne auf Komfort zu verzichten und auch ohne große Aufwände zu haben (wenn man den HA noch per Internet erreichbar macht und alle Bewohner mit der HA Companion App ausstattet kann man z.B. per Geofencing festlegen, dass die Heizung komplett in den Frostschutz geht, wenn niemand daheim ist und auf Komforttemperatur regelt wenn man kurz vor zu Hause ist)...
Ganz nebenbei erledigt die Integration auch noch das monatliche "Ventil-ganz-auf-und-zu", das ich sonst immer vergesse (mein Ursprünglicher Grund aus dem ich mich entschlossen habe das jetzt Mal in HA zu integrieren).

Insgesamt hat man damit - je nach Anbieter, Hersteller, persönlicher Leidensfähigkeit und Design - 40-120€ Einrichtungskosten pro Raum (1 Fenstersensor, 1 Thermometer, 1 Thermostat) - und die spart man tatsächlich in keiner Handvoll Heizperioden wieder ein.
 
das ist der Unterschied, wir sind halt bis auf die Urlaube den ganzen Tag zu Hause und es wird auch jeden Tag selbst gekocht, wodurch dann die Spülmaschine auch mehr oder weniger täglich läuft.

hatten wir auch, im letzten Jahr haben wir dann allerdings komplett auf LED umgestellt, was uns dann unter die 1.900 Gedrückt hat.
klar braucht man dann mehr. Ich bin gespannt, wie sich das bei uns entwickelt, denn ab dem Herbst 26 sind wir auch beide @home.

Aber die Spülmaschine läuft täglich bei euch? ist die so klein? da passen doch mehr als nur ein paar Teller rein, oder nicht?
 
Ich finde das immer interessant, wie stark auf elektrische Energie geachtet wird.
Vor kurzem hat meine Kühl-/Gefrierkombination aufgegeben und es musste was Neues her. Da hab ich auch drauf geachtet, was der so an Strom verbraucht; die Spanne bei den Geräten ist doch recht groß. Jetzt hab ich einen, der einen Normverbrauch von ~100 kWh jährlich hat, das war die untere Grenze. Es waren auch Geräte mit ~200 kWh dabei...
 
Ich schreibe ja, dass ich das nicht verkehrt finde :).
Hier ist auch alles LED und wenn ein Gerät ersetzt werden muss, weil defekt, dann wird auch auf den Verbrauch geachtet. Aber viel mehr Kosten- und Energieeinsparung steckt halt in der Heizung - und das mit realtiv wenig Aufwand und Investment (alle Leuchtmittel durch LED zu ersetzen war definitiv ein höherer finanzieller Einsatz bei uns) - und nebenbei kann man damit noch seinen Spieltrieb durch Automation befriedigen (klar, die meisten smarten Thermostate erkennen an schlagartigen Temperaturabfällen, dass das Fenster offen ist und können auch mit oder ohne externes Thermometer mehr oder weniger gut nach Zeitplan auf eine konfigurierte Zieltemperatur heizen - aber das kann per Herstellerapp ja jeder intuitiv und ist spätestens beim Geofencing viel langweiliger :ROFLMAO: - und weniger flexibel).
 
Ich finde das immer interessant, wie stark auf elektrische Energie geachtet wird. (Also... ich finde es nicht schlecht, aber interessant!)
Der Stromverbrauch für einen 2-Personen-Haushalt liegt im Mittel zwischen 1900 und 2500kWh (letzteres, wenn das Wasser auch elektrisch erwärmt wird).
Die Heizung heizt relativ generisch im Jahr mit 120-130kWh/m².
Das heißt: Wenn man sich nicht gerade zu zweit auf 20m² Wohnraum zusammenkuschelt macht die Heizung 70-80% des jährliches Energieverbrauchs aus.
(Klar - variiert alles je nach Dämmung, Heizgewohnheiten, Verbrauchern elektrischer Energie usw.).

Ich habe einen RaspberryPi mit Home Assistant am laufen, der eh schon diverse elektrische Verbraucher automatisch komplett vom Netz trennt, wenn sie nicht gebraucht werden. Da mache ich mir aber nichts vor: Der Raspi verbraucht wahrscheinlich mehr Strom, als ich so einspare, die Steckdosen, die ich dazu angeschafft habe werden sich nie bezahlt machen.
Aber: Nach und nach rüste ich gerade unsere Zimmer mit Zigbee-Thermostaten, Zigbee-Fenstersensoren und Zigbee-Thermometern aus.
- Wenn ein Fenster länger als 5 Sekunden geöffnet oder gekippt ist wird automatisch die Heizung abgeschaltet. Wird es geschlossen wird nach einigen Sekunden die Heizung wieder aktiviert.
- Nachtabsenkung für die gewöhnlichen Wohnräume, Tagabsenkung für das Schlafzimmer (wird dann tagsüber im Endeffekt gar nicht geheizt, solange die Temperatur über dem Taupunkt ist - abends wird dann um 18 Uhr die Zieltemperatur von knapp 18 Grad angepeilt.

Wenn man dann noch Zugriff auf die Steuerung der Therme hat kann man im Jahr gemütlich 20-30% Heizenergie einsparen (in meinem Fall sind es eher 10-20%) ohne auf Komfort zu verzichten und auch ohne große Aufwände zu haben (wenn man den HA noch per Internet erreichbar macht und alle Bewohner mit der HA Companion App ausstattet kann man z.B. per Geofencing festlegen, dass die Heizung komplett in den Frostschutz geht, wenn niemand daheim ist und auf Komforttemperatur regelt wenn man kurz vor zu Hause ist)...
Ganz nebenbei erledigt die Integration auch noch das monatliche "Ventil-ganz-auf-und-zu", das ich sonst immer vergesse (mein Ursprünglicher Grund aus dem ich mich entschlossen habe das jetzt Mal in HA zu integrieren).

Insgesamt hat man damit - je nach Anbieter, Hersteller, persönlicher Leidensfähigkeit und Design - 40-120€ Einrichtungskosten pro Raum (1 Fenstersensor, 1 Thermometer, 1 Thermostat) - und die spart man tatsächlich in keiner Handvoll Heizperioden wieder ein.
Spannendes Thema. Wir haben eine Gasheizung und ein recht neuwertiges Haus mit guter Energieklasse(aber kein explizites niedrigenergie-Haus), wir haben auf 200 m2 Wohnfläche mal gerade 11.000 KwH Gasverbrauch, also aktuell um die 80-90Euro im Monat. Warmwasser auch via Gas, wobei ich hier unterstützend mit 2 Modulen & Kessel eine Solarlösung habe(Haben die Vorbesitzer beim Bau des Hauses installieren lassen), ab April bis September kann ich die Therme komplett abschalten. Wir haben in jedem Raum Thermoastate mit Homematic und eine Fußbodenheizung, die automatische Temperaturregelung läuft perfekt.

Strom ist bei uns wiederum mit 5000-6000Kwh verdammt hoch. Wir sind viel zu Hause, da oftmals Homeoffice, Kochen selbst usw. und haben einen Pool, die Pumpe zieht sicherlich einiges im Sommer. 2 Kühl/gefrierkombis, Es wird oft gewaschen da wir 2 Hunde haben und meine Partnerin einen leichten Sauberkeitstick hat. Wir haben auch relativ viel Außenbeleuchtung aber auch alles via Homematic zeitgesteuert und natürlich LED.

Ich versuche es immer mal wieder, kann aber nicht wirklich identifizieren was genau so viel Strom verbrät. Ich bin jedenfalls erstaunt, wenn ich lese das andere zu Zweit mal gerade 2000 Kwh verbrauchen. Ich hätte den Pool auf ca. 1000 KwH p.A. geschätzt aber eventuell ist das auch einfach mehr und somit der Grund.
 
Ich finde das immer interessant, wie stark auf elektrische Energie geachtet wird. (Also... ich finde es nicht schlecht, aber interessant!)
[...]
Das heißt: Wenn man sich nicht gerade zu zweit auf 20m² Wohnraum zusammenkuschelt macht die Heizung 70-80% des jährliches Energieverbrauchs aus.
Stimmt, der Hauptteil der Energie, die man so verbraucht, ist die zur Generierung von Wärme. Deswegen lohnt es sich natürlich auch besonders, dort zu sparen. Auf der anderen Seite wird in vielen (den meisten) Haushalten Wärme immer noch klassisch auf Basis fossiler Energieträger produziert, also durch Gas oder Öl. Und Strom ist da deutlich "wertvoller", deswegen auch deutlich teurer. Ich erinnere mich noch vor gar nicht so langer Zeit ca. 0,05€/kWh Gas bezahlt zu haben, gleichzeitig etwa 0,24€/kWh Strom. Also fast Faktor 5 dazwischen. Wenn dann im Verbrauch auch Faktor 5 dazwischen ist wie bei deiner Rechnung, dann kommt man auf ungefähr die gleichen Kosten für Strom und für's Heizen. Sparen lohnt sich natürlich bei beiden und eben auch bei beiden gleich doll.
Inzwischen haben sich die Preise natürlich etwas verändert. Strom ist leicht gestiegen, zahle jetzt 0,29€/kWh. Gas liegt eher bei 0,10€/kWh. Also ist "nur" noch Faktor 3 dazwischen. Dementsprechend lohnt sich das Sparen bei der Heizenergie inzwischen noch etwas mehr als beim Gas, kommt aber eben auch wieder auf's Haus/Wohnung drauf an. Letztens hier eine Immoscout-Anzeige für ein Haus in der Nähe gesehen. Unsanierter Altbau von 1955, ca. 145m², Heizung war mit deutlich über 300kWh/m² angegeben. Da ist man dann mal eben mit ca. 500€ Heizkosten im Monat dabei. Wenn sich da durch geschickte Steuerung der Heizung 20-30% einsparen lassen, dann ist das natürlich extrem. Da sind schnell 1500-2000€ im Jahr Einsparungen drin, da kann man schon so einige Smart-Home-Komponenten zur Steuerung installieren. Wenn man dagegen in einem etwas besser isolierten Gebäude wohnt und mit ~100kWh/m² auskommt und auch nur die halbe Wohnfläche hat, dann sieht das ganze schon anders aus. Dann noch modern mit Wärmepumpe beheizt, ist man schnell bei 2000kWh Strom oder sogar darunter. Klar, sparen lohnt sich auch hier, bei 30% Einsparung sind hier auch gut 150€ im Jahr drin. Aber das ist eben eine ganz andere Hausnummer. Dann lohnt es sich vielleicht schon genau so doll mal auf Kochgewohnheiten, Fernsehgewohnheiten oder "Faulheit" beim Abschalten von Verbrauchern zu achten.

Aber die Spülmaschine läuft täglich bei euch? ist die so klein? da passen doch mehr als nur ein paar Teller rein, oder nicht?
Naja, wenn man viel kocht und nicht nur Eintopf-Gerichte, dann kommen schnell 2-4 Töpfe plus Deckel zusammen. Einige packen auch die Bratpfanne rein. Dann noch Schneidebretter, ggf. Sieb, Kompostschale, Teller, Gläser, Nachtischschälchen, Schälchen in die man während der Zubereitung Dinge gelegt hat, Besteck (ggf. im Besteckkorb). Und das ist nur ein Gericht. Dazu noch das Geschirr vom Frühstück, Abendbrot, ggf. Kaffeezeit/Zwischenmahlzeit/Snack, dann ist selbst eine XXL-Spülmaschine manchmal täglich voll. An anderen Tagen gibt's dagegen vielleicht nur Reste, dann ist sie auch mal mehrere Tage nicht an. So ist es hier zumindest und ich schätze, bei hha sieht's ähnlich aus.


Ach ja, hier ist der Stromverbrauch auch eher hoch, sind auch bei ca. 6.000kWh. Aber davon dürften gut 2.000 kWh auf die Wärmepumpe für's Heizen und Warmwasser entfallen. Dazu kommen noch vernachlässigbare unter 500kWh Gasverbrauch, wenn die Therme zur Unterstützung der Wärmepumpe anspringt. Wenn man will, kann man das vermutlich auch auf 0 reduzieren. Die restlichen vielleicht 3.500 kWh Strom sind auch schon nicht ohne, aber mein ganzer Technikkram mit Homeserver und Co. zieht davon vermutlich schon nicht gerade wenig. Da bleiben vermutlich auch nur 2.000-2.500kWh für alles "normale" hier im Haus übrig und dann sieht das alles schon gar nicht mehr so "schlimm", sondern wieder völlig normal aus.

@heinzwerner Den Pool würde ich da wirklich mal genauer betrachten. Kommt natürlich immer stark auf den Pool drauf an. Wie groß, wie lange in Betrieb, wird er auch geheizt oder nicht, ... Aber der könnte wirklich der Grund sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe einen RaspberryPi mit Home Assistant am laufen, der eh schon diverse elektrische Verbraucher automatisch komplett vom Netz trennt, wenn sie nicht gebraucht werden. Da mache ich mir aber nichts vor: Der Raspi verbraucht wahrscheinlich mehr Strom, als ich so einspare, die Steckdosen, die ich dazu angeschafft habe werden sich nie bezahlt machen.
Aber: Nach und nach rüste ich gerade unsere Zimmer mit Zigbee-Thermostaten, Zigbee-Fenstersensoren und Zigbee-Thermometern aus.
- Wenn ein Fenster länger als 5 Sekunden geöffnet oder gekippt ist wird automatisch die Heizung abgeschaltet. Wird es geschlossen wird nach einigen Sekunden die Heizung wieder aktiviert.
- Nachtabsenkung für die gewöhnlichen Wohnräume, Tagabsenkung für das Schlafzimmer (wird dann tagsüber im Endeffekt gar nicht geheizt, solange die Temperatur über dem Taupunkt ist - abends wird dann um 18 Uhr die Zieltemperatur von knapp 18 Grad angepeilt.

Wenn man dann noch Zugriff auf die Steuerung der Therme hat kann man im Jahr gemütlich 20-30% Heizenergie einsparen (in meinem Fall sind es eher 10-20%) ohne auf Komfort zu verzichten und auch ohne große Aufwände zu haben (wenn man den HA noch per Internet erreichbar macht und alle Bewohner mit der HA Companion App ausstattet kann man z.B. per Geofencing festlegen, dass die Heizung komplett in den Frostschutz geht, wenn niemand daheim ist und auf Komforttemperatur regelt wenn man kurz vor zu Hause ist)...
Ganz nebenbei erledigt die Integration auch noch das monatliche "Ventil-ganz-auf-und-zu", das ich sonst immer vergesse (mein Ursprünglicher Grund aus dem ich mich entschlossen habe das jetzt Mal in HA zu integrieren).

Insgesamt hat man damit - je nach Anbieter, Hersteller, persönlicher Leidensfähigkeit und Design - 40-120€ Einrichtungskosten pro Raum (1 Fenstersensor, 1 Thermometer, 1 Thermostat) - und die spart man tatsächlich in keiner Handvoll Heizperioden wieder ein.

Interessant und witziger Zufalle!
Ich beschäftige mich für den vrstl. am Samstag kommenden Hauskauf auch seit gestern Abend mit dem ganzen Thema Home Assistant.
Es hat mich etwas erschlagen.
Das einzige was gesetzt ist, ist Home Assistand auf einem Pi pder n Mini-PC mit Proxmox, weil der Mini-PC mit Win11 bei mir eh durchläuft.
Und dann ging es los... Von Verbindungsstandard über was brauche ich grundsätzlich hinein in das Rabithole zu irgendwelchen Pool und Waschmaschinen Mointoring- und Steuerungsgeschichten, jenachdem, wie die Solaranlage gerade Strom speißt - Der Wahnsinn!
Also wenn du irgendwelche Tipps hast, was ich brauche, was nicht und wo ich vielleicht besonders drauf achten muss, gerne her damit.
 
Also wenn du irgendwelche Tipps hast, was ich brauche, was nicht und wo ich vielleicht besonders drauf achten muss, gerne her damit.
Wenig. Wir wohnen ja nur zur Miete in einer Wohnung :ROFLMAO: .
Grundsätzlich würde ich aktuell noch eher zu Zigbee als zu Matter/Thread greifen, weil Matter einfach vergleichsweise jung ist und Zigbee recht ausgereift. Dadurch sind Zigbee-Geräte oft auch um Faktoren günstiger zu bekommen. Wie gesagt: Geld kann man immer lassen - hole ich mir ein Sonoff Thermostat für 20€ (oder 12€ im Sale), nehme in Kauf, dass ich dann alle 2-3 Heizperioden die Batterien wechseln muss und dass man sich für die Ventilpflege eine Automation schreiben muss, oder zahle ich 80€ für Bosch, das total cool und modern aussieht, mutmaßlich länger lebt und per Mausklick die Ventilpflege übernimmt?
Ich habe mich für den Anfang jetzt erstmal auf Sonoff (außer dem Fenstersensor, der ist von Aquara) festgelegt, weil ich nicht 200+€ investieren wollte, um es auszuprobieren.

Zigbee hat ein interessantes Konzept: Alles, was batteriebetrieben ist ist ein reines Endgerät (und muss sich alle 25h beim Koordinator melden), alles was stromgebunden ist ist automatisch ein Router (und muss sich alle 10 Minuten melden). Es ergibt also Sinn z.B. sämtliche Hue-Lampen von der Hue-Bridge (oder gar keiner Bridge) zu dem Zigbee-Dongle umzuziehen, der dann vom HA bedient wird und die Lichtschalter durch Remotes zu ersetzen, sodass die Lampen dauerhaft Strom haben und als Router fungieren. Dadurch erhöht man die Reichweite ungemein. Das selbe bei Steckdosen (entweder eben Zigbee-Steckdosen in die Wand oder Zigbee-Zwischenstecker... da habe ich leider noch keine, weil ich da zunächst auf Shelly Plug Plus S gegangen bin, die aber nur WLAN und MQTT können).
Waschmaschine und Trockner zu monitoren ist bei mir nicht relevant, das bekomme ich eh mit - oder halt auch nicht - aber es stört nicht. Da würde ich wahrscheinlich eher darauf achten, dass die nächste auch Zigbee kann und nicht nur am Zwischenstecker geschaut werden kann, wie hoch der aktuelle Energieverbrauch ist (Zumal viele Zwischenstecker nur 2000-2500 Watt erlauben).
Das blöde an den Automationsprotokollen: Die laufen auch alle auf 2.4GHz-Kanälen - man muss also schauen, dass man nicht mit WLANs und Bluetooth in Konflikt gerät.

Aber um ehrlich zu sein: Das geht sehr weit. Dafür sollten wir vielleicht einen eigenen Thread aufmachen. Auch die simon42-Community ist da sehr hilfreich. Und Zeit braucht man. Viel Zeit. Man bekommt vielleicht in den ersten Monaten eine Grundsteuerung und -automation hin, aber bis man alle Edge-Cases abgedeckt hat gehen Jahre ins Land.

Wenn es dich nicht stört, dass dein WLAN voll ist, dann kannst du natürlich auch das als Standard nutzen. Verbraucht mehr Energie, man muss immer schauen, ob es für das Gerät eine HA-Integration gibt - aber es ist einfacher. Ich würde schauen, ob Proxmox klappt wie du magst -> Ein Verbraucher weniger im Haus. Gerade am Anfang ist es nicht sooo schwer alles neu einzurichten, falls es doch nicht tut wie man will. Wichtig ist in meinen Augen eine Installationsart, die HACS erlaubt.


* Man kann btw. falls schon vorhanden auch Fritz DECT Thermostate in HA einbinden... sie reagieren halt leider sehr träge (bis zu 15 Minuten verzögerung bei den 301ern)
 
das Ganze hier hat eine interessante Wendung genommen :)

naja, am Heizen haben wir als Mieter nur Einfluss darauf, ob unsere Heizkörper laufen oder nicht. Die Kostenverteilung ist 70-30, soll heißen 70% über den Verbrauch, 30% Umlage der Betriebskosten für die Gaszentralheizung.
und wie @Korfox anmerkte, kann man auch Fritz Thermostate nutzen...wir haben 3 Stück davon. Die haben auch eine Fenster-auf-Erkennung. Vor allem kann man die programmieren :)

Und wir liegen mit dem, was wir aktuell monatlich "verbrauchen", sehr niedrig, sagt die Ista. Bei uns ist es immer recht kühl, aktuell nur in einem Zimmer die Heizung an, in den anderen ist es so noch ausreichend warm :)

zur Spülmaschine: die verbraucht sicher ne Ecke ähnlich wie eine Waschmaschine, vermute ich mal.
 
Alles in einem Gerät zu haben ist natürlich sexy. Das Problem bei Thermometer und Fenstererkennung im Thermostat ist:
Wenn der Heizkörper nicht direkt unter dem Fenster ist wird er auch nicht unbedingt zuverlässig erkennen, dass das Fenster geöffnet oder gekippt ist, weil der Temperaturabfall nicht schnell genug abläuft.
Andersrum ist das Thermometer direkt durch den Heizkörper beeinflusst - also muss es immer kompensieren, dass es eine teils deutlich höhere Temperatur misst, als der Raum tatsächlich hat.
Ein externes Thermometer kann man an einem repräsentativen Ort platzieren und so die Realtemperatur ohne Offset messen - dadurch hat man die Möglichkeit recht genau zu lernen, wie man die Thermostate am besten ansteuert um möglichst sparsam, möglichst schnell oder wie auch immer die Zieltemperatur zu erreichen ohne zu überheizen (ich spiele da aktuell mit Better Thermostat in HA, das angeblich genau das automatisch lernt und dabei auch entweder noch ein Außenthermometer oder einen Wetterdienst zuhilfe nimmt - aber dank der aktuellen Wetterlage habe ich da noch keinerlei Erkenntnisse :ROFLMAO: - ich kann bestätigen, dass das Thermostat komplett zu ist, wenn das Fenster offen ist und auch bei geschlossenem Fenster der Heizkörper keine Klimaanlage wird um die Zieltemperatur zu erreichen).

Spülmaschine/Waschmaschine:
Müsste man mal durchrechnen.
Die Spülmaschine heizt 10L Wasser auf 55...70°C auf, die Waschmaschine 40L Wasser auf (meistens) 30...40°C.
 
sowas wie ein externes Thermometer gibts auch von Fritz. Klar misst das Thermostat höhere Temperaturen, als im Raum vorherrschen. Aber das kann man auch in der Steuerung via Fritzbox gut einstellen.

ein Vorteil wurde noch gar nicht genannt: die Dinger machen in regelmäßigen Abständen das Ventil auf und direkt wieder zu. So kann das nicht festgammeln!
 
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