Thinkpad als Desktopersatz - Lebenserwartung

wuttki

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28 Apr. 2009
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Hallo,

ich möchte mir gerne eine Thinkpad (X200 oder T400 Entscheidung steht noch aus) als Desktopersatz auf den Schreibtisch stellen. Die Leistung reicht mir. Hab ein bischen die Effizenz im Auge. Mobile Nutzung nicht bzw nur im Notfall geplant.
Freunde haben mir hiervon abgeraten von wegen der kürzeren Lebenserwartungen als Desktop Rechner.
Klar ist mir das Hardwaredefekte teurer werden bzw den Exitus bedeuten beim Laptop falls was kaputt geht.

Wie ist eure Erfahrung bei Thinkpads im Dauereinsatz ~8Std täglich.

Gruss
wuttki
 
Ein Aspekt der mir hier bisher aufgefallen ist...es muß offenbar ein T-Modell sein, daß man auf der anderen Seite mit selbst zusammengesteckter Hardware und somit keinerlei System sondern nur Komponentengarantie vergleicht und dabei gerne mal Monitore, Tastatur, usw vergisst um in der Kostenrelation doch noch irgendwie für den Desktop argumentieren zu können ;-)
 
Nun ja, die Systeme sollten doch von der Qualität her vergleichbar sein, oder? :p
 
Wenn du die Möglichkeit hast, dann nimmst du dein Notebook auch mal mit aufs Sofa oder sogar ins Bett. Oder du suchst ein Rezept und nimmst es mit in die Küche. Evtl. nimmst du es dann doch mal mit, wenn du aus dem Haus gehst. Ich habe mein T60 jetzt ca. 4 Jahre und es läuft fast den ganzen Tag. Bei einen Thinkpad kannst du die einzelnen Teile wie bei einem Desktop austauschen. Eine Lösung mit einer Dockingstation ist meiner Erfahrung nach daher perfekt. Ich würde mir nie wieder einen Desktop-PC kaufen. Der größte Vorteil ist meiner Meinung nach, dass man nur einen Rechner hat. Synchronisation ist also kein Thema. Grüße

PS: Manchmal hab ich das Gefühl ich häng zu oft vor der Kiste. Ein kleiner "Internetentzug" wäre also der einzige Grund, der für mich für einen Desktop-PC sprechen würde ;-).


edit: ich würde dir zu nichts größerem als der T-Serie raten. Das macht meiner Meinung nach mobil sonst keinen Sinn. Denn du wirst es mobil nutzen :-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun ja, die Systeme sollten doch von der Qualität her vergleichbar sein, oder? :p
Ich hoffe, der Smily bedeutet, daß du dir der Fragwürdigkeit des Argumentes selber bewußt bist.

Für den Desktopeinsatz reicht ein Thinkpad Edge (oder theoretisch sogar ein "Plastikbomber von Saturn") aus, weil Stabilität hier kein besonders wichtiger Faktor ist.
 
Irgendwo hier im Thread wurde mal genannt das viele großen Firmen (vorallem DB AG + Daimler) nurnoch auf Laptops setzen, dass muss ich wiedersprechen. Bei einer der genannten Firmen wird auf beides gesetzt, je nach Arbeitsplatz und Vorgesetzdem (Besteller). Aber der großteil bestellt wie genannt Laptops auch wenn Sie "meistens" nur als Desktopersatz dienen, da wenn die Mitarbeiter mal nach Berlin oder weitere Strecken fahren müssen, dass Sie ihren Laptop einfach mit in den Zug nehmen können und effizient weiterarbeiten können. (Um Welche Firma handelt es sich wohl nun....)
 
Und Ergonomie, Haptik und Verarbeitung werden dann plötzlich komplett egal? Kommt stark darauf an, ob das Gerät selbst genutzt werden soll, oder ob es mit Peripherie zum "Tower-Ersatz" gemacht wird...
 
Und Ergonomie, Haptik und Verarbeitung sind bei einem selbst zusammengebauten (oder billig gekauften) Desktop mit einem Thinkpad T-Serie vergleichbar?
Sorry, aber in welcher Traumwelt lebst du?

Allein ein stabiles Gehäuse, das ohne scharfe Kanten daher kommt, kostet schon deutlich mehr als die 50 Euro, die du dafür veranschlagt hast.

Du vergleichst doch schon die ganze Zeit einen Billig-Standrechner mit einem Business-Notebook.
Daß das nicht ehrlich ist sollte dir klar sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also, wenn ich nochmal was zur Lebenserwartung sagen dürfte:

Ich nutze seit Herbst 2008 beruflich ein T61, im Büro mit Docking, sonst mobil. Das Ding läuft so im Schnitt 60 Stunden die Woche, manchmal auch die ganze Nacht durch. Bis jetzt völlig problemlos. Wenn es also egal ist, was es kostet würde ich ganz klar zum "T" raten.

Viele Grüße

tuxpad
 
Vielen Dank für die ganzen Infos und Darstellungen.
Wichtig für mich zu hören ist das die Hardware lange Laufzeiten normalerweise gut wegstecken kann.
Vorausgesetzt natürlich der nicht zu grobe Umgang. Aber da kein großer Mobileinsatz geplant ist werde ich es einfach mal in Angriff nehmen und selbst "testen" wie lange es gutgeht :)
Halte meine Augen dann mal auf und suche mir was passendes. Ob jetzt x200 oder T400 weiß ich noch nicht. Über den Sinn kann gestritten werden - brauch es aber nicht :)
 
Vielen Dank für die ganzen Infos und Darstellungen.
Wichtig für mich zu hören ist das die Hardware lange Laufzeiten normalerweise gut wegstecken kann.
Vorausgesetzt natürlich der nicht zu grobe Umgang. Aber da kein großer Mobileinsatz geplant ist werde ich es einfach mal in Angriff nehmen und selbst "testen" wie lange es gutgeht
smile2.png

Halte meine Augen dann mal auf und suche mir was passendes. Ob jetzt x200 oder T400 weiß ich noch nicht. Über den Sinn kann gestritten werden - brauch es aber nicht
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X200 und T400 (Letzteres mit Intelgrafik und P-Serie C2D Prozessor) bleiben auch im Desktopbetrieb mit zwei Monitoren sehr kühl. Da braucht man sich keine Sorgen zu machen, die laufen Jahre lang durch (sind Einige vermutlich auch schon)...


Und Ergonomie, Haptik und Verarbeitung sind bei einem selbst zusammengebauten (oder billig gekauften) Desktop mit einem Thinkpad T-Serie vergleichbar?
Sorry, aber in welcher Traumwelt lebst du?

Die gleiche Frage müsste ich Dir stellen. Ein Thinkpad ist natürlich was Feines, aber ein "Rechner der Götter", so wie Manche das hier auffassen, ist es auch nicht. Wieso sollte im reinen Desktopeinsatz nicht ein 08/15 Desktoprechner mit nem ordentlichen Netzteil und guten Komponenten nicht mit einem T520 absolut gleichwertig sein?

Entscheidender Unterschied zwischen Desktop und Notebook am Schreibtisch ist zudem, dass das Notebook oft/meist die ganze Zeit angefasst wird - der Standrechner nicht... den Desktop kann man, wenn man will, in einer Pappkiste betreiben. Selbstverständlich kann man auch den Laptop einfach zusammen klappen, USB Peripherie und nen externen Monitor dran klemmen und ihn auch als Desktop betreiben, aber die Meisten wollen dann ja zumindest noch das Display als Zweit-Monitor nutzen - da kommt dann doch wieder die Verarbeitung in's Spiel. Und dabei sind wir ja noch gar nicht zur Thermik gekommen...

Für 50€ bekommt übrigens schon sehr brauchbare Gehäuse - auch ohne scharfe Kanten und schön stabil. Hast Du Dir in letzter Zeit mal angesehen, wie günstig der Kram geworden ist? Ein Lian Li ATX Case gibt's schon für 70€...


Du vergleichst doch schon die ganze Zeit einen Billig-Standrechner mit einem Business-Notebook.
Daß das nicht ehrlich ist sollte dir klar sein.

Standrechner sind mittlerweile nun mal verdammt billig geworden... wieso sollte man denn da auch mit nem teuren Desktoprechner vergleichen, der dann 4x so viel Leistung wie das Notebook hat?
 
Sorry, aber mit dir ernsthaft diskutieren zu wollen ist sinnlos.
Beim Vergleich Äpfel mit Birnen sind Letztere natürlich viel süßer, wenn du mit dem sauersten Apfel vergleichst, den du finden kannst.
 
Beim Vergleich Äpfel mit Birnen sind Letztere natürlich viel süßer, wenn du mit dem sauersten Apfel vergleichst, den du finden kannst.

Sprüche klopfen kann jeder... Wie wär's mit ein paar Begründungen und Fakten? ;)

Vlt. sollte ich das Ganze ja nochmal erklären:


Strom sparen bedarf heutzutage kaum noch irgendwelche besonderen Komponenten, die den Preis irgendwie in die Höhe treiben würden. Das absolute Low-End von Intel *ist* schon sehr sparsam, und zudem noch günstig. Man nehme also einen modernen Einsteiger-Desktop auf Intel-Basis ohne dedizierte Grafik mit einem effizienten Netzteil, und erfreue sich an einem niedrigen Stromverbrauch bei einem genau so niedrigen Stromverbrauch... capisce? :p
 
Zuletzt bearbeitet:
Stromsparen steht ja auch nicht an erster Stelle. Aber ich denke so habe ich ein guten Kompromiss zwischen falls doch mal mobil sein zu wollen und den Stromspareffekt als Bonus dazu :)
Ich will mir ja auch nicht das neuste Modell kaufen. Wäre zwar schön aber die Leistung der "alten" reicht für mich und bei dem Preisverfall derzeit eine gute Alternative bei hoffentlich langer Laufzeit.
 
Wäre zwar schön aber die Leistung der "alten" reicht für mich und bei dem Preisverfall derzeit eine gute Alternative bei hoffentlich langer Laufzeit.

Solange du drauf achtest, dass Du kein Modell mit ausschließlich dedizierter Grafik nimmst, dürfte das bei T/R/400/500 und X200 kein Problem sein. Die Core2Duo P-Serie CPUs laufen im Officebetrieb so schön kühl, dass ich z.B. auch bei meinem X200 davon ausgehe, dass es problemlos 10 Jahre alt wird - sogar im mobilen Einsatz.
 
Mein T400s ist auch recht viel stationär im Einsatz, aber es ist schon praktisch das Ding einfach schnell ausdocken und mal mitnehmen zu können (und wenns nur aus dem Arbeitszimmer ins Wohnzimmer) und es ist alles drauf, ohne erst von nem Desktop umzukopieren.

Das nächste wird dann wohl ein X230 Tablet, da es gleichzeitig auch noch als ein hochperformantes Tablet im Wohnzimmer auf der Couch dienen kann. Nur die mutmaßlichen 1366*768 fressen mich etwas an...

Bei uns im Büro (Großfirma) werden am Standort fast nur noch Notebooks geordert, da man das Ding oft auf Meetings, Workshops oder aus dem Grossraumbüro in ne Einzelbox mitnehmen kann und nicht an den eigenen Schreibtisch gefesselt ist. Das hat sich so stark durchgesetzt, dass anders Arbeiten de facto nicht mehr praktikabel ist. Und dank der großen Mengen gibts Rabatte, so dass gute Desktoprechner nicht mehr soviel billiger sind.
 
Der Aspekt der Treffen ist nicht zu verachten: ein NB klemmst du dir unter den Arm und nimmst es mit. Praktisch, konkret und ohne Gestammel, mit dem du die Probleme beschreiben willst, die dich zur Verzweiflung bringen, wenn du allein vor deinem Desktop hockst :D
 
Meiner Erfahrung nach hat der Desktop-PC ausgedient, ist sozusagen ein Auslaufmodell. Die Zukunft wird den Laptops gehören. Lebensdauer ist bei Laptops in der Regel höher, nicht zuletzt auch deshalb, weil weniger anfällige Elkos zum Einsatz kommen, als in den Desktop-PCs. Außerdem halten die Festplatten im 2,5 er Format erheblich mehr aus, als die 3,5-Zöller. Ich red jetzt natürlich nicht von Serverfestplatten, sondern von dem Zeug, was in die normalen Rechner halt so eingebaut wird.
Dafür ist das Display in Laptops schneller kaputt, als es ein Standmonitor ist. Aber durch einen Betrieb in einer Docking kann man dises Problem ja vermeiden.

Gruß Andi
 
Stoßsicherheit ist allein schon wegen der geringeren Masse besser und auch sonst... der Trend bei Servern geht schließlich auch zu 2,5".

VG

Smoerrebroed
 
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