T6x Undervolten / overclocken

Helveticus

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Hallo

Ich habe einen T61p und bin gerade ein wenig am Aufrüsten. Nun sind mir da noch zwei Punkte in den Sinn gekommen. Der Prozessor ist ein Intel Core2 Duo T7500 @2.20 GHz.

1. Overclocken macht wohl bei einem Notebook nicht so viel Sinn, oder? Würde dann wohl mehr Akku brauchen und würde auch heisser werden, also grössere Lüftergeräusche. Oder habt ihr overclockt bzw. ist das überhaupt möglich?

2. Ich möchte noch undervolten, wenn ich schon nicht overclocken werde. ;) Das habe ich bereits bei einem PC mit AMD CPU gemacht und die CPU wurde dann viel weniger warm, ergo weniger Lüftergeräusche. Mit welchem Programm kann man denn den obigen CPU undervolten und auf wie viel habt ihr ihn undervoltet?
 
Unter Windows RM CLOCK unter Linux phc-intel.
Nach unten ist er eh gelockt auf VID 11 also ungefaehr auf 0.8v, wenn ich es noch richtig im kopf habe dann laueft er hier bei 2.2ghz auf 27 also 1.13v ungefaehr, standard waren 1.3xx.

mfg demonicmaniac
 
1. Bei einem C2D kannst du nur mittels erhöhen des FSB oder via Pin Mod übertakten. Da das BIOS dich den FSB nicht einstellen läßt müsstest du den PLL umprogrammieren mittels eines Programmes. Dürfte schwer sein eines zu finden das das für Thinkpads kann. Pin Mod heisst CPU ausbauen und ein feines Kabel um gewisse CPU-Pins wickeln.
Beides ist theoretisch möglich aber dann hast du praktisch sofort ein Hitzeproblem sobald du sinnvoll übertaktest: 10% mehr Takt lohnt so gut wie nie. Das sollten schon 30, 50, 100% sein. 30% erzeugt aber 30% mehr Hitze und das verträgt das Kühlsystem von Notebooks seltenst. Am Ende hast du nen Acer Plastikbomber: tolle theoretische Leistungswerte aber wenn du die versprochene Leistung auch ausnützen willst, schmilzt dir die Kiste weg.

2. Da gibt es diverse Programme: RMClock, CPU Genie, NHC. Undervolting ist genauso wie Overclocking total CPU spezifisch, oft sogar abhängig von den Programmen die der Benutzer laufen lässt. Guck welche Spannung deine CPU im totalen Leerlauf nutzt, das ist die niedrigste Spannung die du überhaupt einstellen kannst. Undervolting funktioniert nur wenn die CPU auch was zu tun hat, am besten unter Vollast. Bei einer idle CPU kann man die Spannung nicht runterdrehen.
 
Ok vielen Dank.

Dann kommt übertakten für mich wohl nicht in Frage.

2. Da gibt es diverse Programme: RMClock, CPU Genie, NHC. Undervolting ist genauso wie Overclocking total CPU spezifisch, oft sogar abhängig von den Programmen die der Benutzer laufen lässt. Guck welche Spannung deine CPU im totalen Leerlauf nutzt, das ist die niedrigste Spannung die du überhaupt einstellen kannst. Undervolting funktioniert nur wenn die CPU auch was zu tun hat, am besten unter Vollast. Bei einer idle CPU kann man die Spannung nicht runterdrehen.

Man kann nicht unter die Spannung gehen, die die CPU im Leerlauf braucht? Beim AMD CPU ist das aber gegangen. Was für Werte sind denn für eine CPU unter Last sinnvoll?
 
Beim AMD CPU ist das aber gegangen.
Mag sein. Wenn man eine normale Intel CPU einfach per undervolting mit weniger als 0,85 Volt betreiben könnte, hätte man ja das, was Intel für teuer Geld als Ultra-low voltage Modelle verkauft. Also haben die normalen CPUs einen harten Schwellwert, der nicht unterschritten werden kann (auch wenn RMClock in bestimmten Modi eine entsprechende Konfigurationsmöglichkeit anbietet).
Was für Werte sind denn für eine CPU unter Last sinnvoll?
Auch das ist abhängig von dem bestimmten Exemplar. Generell lässt sich das so nicht sagen. Einfach in RMClock immer weiter runtergehen und z.B. mit prime95 richtig Gummi geben bis Fehler auftauchen oder der Rechner stehen bleibt. Ich fahre meine T7400 mit maximal 1,0125V ab FID 10.

Was malafide schreibt »Undervolting funktioniert nur wenn die CPU auch was zu tun hat, am besten unter Vollast.« ist übrigens in doppeltem Sinne richtig. Derzeit transkodiere ich eine Menge Videos mit ffmpeg, was richtig Strom verbraucht, noch dazu bei den warmen Außentemperaturen. Damit die Kiste aber nicht ständig wie verrückt heizt und vor sich hin lärmt, lasse ich die CPU per RMClock mit maximal FID 9 = 1496Mhz und 1,0000V laufen. Natürlich läuft der Lüfter ständig, weil ffmpeg eine der CPUs eben zu 100% auslastet (so funktioniert ffmpeg eben). Doch 100% sind bei mir derzeit eben nur ca. 1,5Ghz, nicht die T7400 Nennleistung von 2,16Ghz.

Deshalb macht undervolting auch anwendungsspezifisch sehr viel Sinn.
 
Man muss sich dabei eines auch im Hinterkopf halten:
Undervolten <> weniger Stromverbrauch
Undervolten = weniger Wärmeentwicklung bei geringfügig mehr Stromverbrauch
 
Man muss sich dabei eines auch im Hinterkopf halten:
Undervolten <> weniger Stromverbrauch
Undervolten = weniger Wärmeentwicklung bei geringfügig mehr Stromverbrauch
Das verstehe ich nicht, Mornsgrans.

Weniger Waermeentwicklung bedeutet immer auch weniger Stromverbrauch bei einem Prozessor.
 
Zuletzt bearbeitet:
Meine Werte sind von einem T7500 im T61.
12:26 11:23 8:13 6:11 136:11 jeweils FID/VID Paar. 11 ist das Minimum beim T7500 fuer den SLFM.
│12:41 11:39 8:27 6:18 136:11 <- das sind die voreingstellten defaults. kann man bei 1200 schon ne menge sparen

mfg demonicmaniac
 
Das verstehe ich nicht, Mornsgrans.

Weniger Waermeentwicklung bedeutet immer auch weniger Stromverbrauch bei einem Prozessor.
Das schon - nur verbraucht RM-Clock selbst mindestens genauso viel Strom, wie Du durch Undervolten einsparst, z.B. durch mehr CPU-Auslastung und HDD-Zugriffe zum Lesen der Config-Daten im Abstand von ca. 1 Minute.
 
Zumindest unter linux mit phc-intel ueberschreibst du einfach nur die phc tables direkt, da ist nix mit config file laden und pruefen.
 
Das schon - nur verbraucht RM-Clock selbst mindestens genauso viel Strom, wie Du durch Undervolten einsparst, z.B. durch mehr CPU-Auslastung und HDD-Zugriffe zum Lesen der Config-Daten im Abstand von ca. 1 Minute.
Meine Notebooks brauchen im Idle durch rm clock vielleicht 0,1 bis 0,2 Watt mehr, weil dort die Spannung nicht gesenkt werden kann und die von Dir beschriebenen Wakeups erzeugt werden.
Dafuer betraegt die Ersparnis beim Hochtakten mehr als 10 Watt! oder ein Drittel der gesamten Leistungsaufnahme des Notebooks!

Ohne rmclock Stromverbrauch T60 ca. 36 Watt bei Maxtakt CPU, dabei wird die CPU ca 75C warm und der Luefter dreht auf Stufe 7.
Mit rmclock Stromverbrauch ca. 25 Watt. dabei wird die CPU ca. 60 C warm und der Luefter dreht Stufe 1.
Idle mit oder ohne rm clock ca. 11 Watt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das schon - nur verbraucht RM-Clock selbst mindestens genauso viel Strom, wie Du durch Undervolten einsparst, z.B. durch mehr CPU-Auslastung und HDD-Zugriffe zum Lesen der Config-Daten im Abstand von ca. 1 Minute.

RMClock muss also immer im Hintergrund mitlaufen bzw. man muss es in den Autostart schieben? Gibt es denn kein Programm, dass man nur einmal ausführen muss?
 
z.B. durch mehr CPU-Auslastung und HDD-Zugriffe zum Lesen der Config-Daten im Abstand von ca. 1 Minute.

Ok, eine CPU Auslastung kann ich noch verstehen obwohl ich nicht sicher bin ob man das überhaupt messen kann was RMClock so verbraucht. Aber wieso HDD Zugriffe für eine Config Datei? Sogar Windows hat nen Cache...
 
Und die die Cache-Datei? Liegt auf der Festplatte...

CPU-Auslastung entsteht auch durch Wake ups.
 
Und die die Cache-Datei?

ROFLCopter! Festplattencache-Dateien (sic!) sind sehr sehr selten. Wie hast du dieses scheue Exemplar gefunden?
Die Wakeups sind übrigens ganz sicher nicht das Problem, da reicht ja ca. 1 pro Sekunde. Da nimmt sich jeder Timer, jedes WLAN, etc zigmal mehr Wakeups.

Aber Danke für den Lacher.
 
RMClock muss also immer im Hintergrund mitlaufen bzw. man muss es in den Autostart schieben? Gibt es denn kein Programm, dass man nur einmal ausführen muss?
 
Kenne keines. Auch die Spannungsregelung via ACPI muss irgendwie "reagieren" was Zyklen kosten dürfte.
Mornsgrans hat insofern Recht das Undervolting bei Intels, eben wegen der Voltunterschwelle, kaum Strom spart. Eine CPU, grade auch Laptop-CPU, ist ja in der Regel 95%+ idle
 
Unter Last spart es schon einiges. Das checken übernimmt übrigens nicht das Betriebssystem, das passiert mit dedizierter hardware im prozessor die eh laeuft und keine zusaetzlichen wakeups erzeugt, also die Load ueberpruefung und hoch/runterschalten. Zyklen kostet das Schalten schon, aber man kann das auch austricksen in dem an conservative mit 2 festen states nimmt, man kann ja mehrere etappen springen und einfach fixed low 1.2ghz und fixed high 2.2 ghz einstellen, dann gehen die nur einmal vielleicht 2 bis 3 zyklen verloren wenn sich load aendert statt wie bei ondemand langsam durch alle stats. Und eben mit der niedrigsten spannung hoehere Frequenz als niedrigstes setzen.
Ich nutze bei niedrigstem VID 11 1.2ghz statt 800mhz und schalte oberhalb von 70% load hoch wodurch ich viel mehr im niedrigsten state bleibe als mit 800 und ondemand und bei load springt es gleich auf 2.2ghz hoch statt langsam erst durch 1.6ghz 2ghz 2.2ghz zu wechseln und jedesmal Zyklen zu verlieren. Die latency fürs checken kannst ja auch einstellen. also wie lange X load anliegen muss bis er state changed.

mfg demonicmaniac
 
Ich räum' hier gerade mein Abos auf und sehe diesen Thread.

@Helveticus: noch Bedarf? Kurzinfo: Falls BIOS-Flashen mit Middleton keine Angst auslöst, dann eignet sich die T7500 CPU zum Undervolten+overclocken mit ThrottleStop. Mein Penryn läuft mit 1,05V, mit dem Merom muss man experimentieren.
 
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