Wer DDR4-RAM braucht, sollte sich sputen

Mornsgrans

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Heise schrieb heute, dass die Preise für DDR4-RAM steigen, weil die Produktion reduziert wird:

Wer also am überlegen ist, ob er noch RAM braucht, sollte sich besser zeitnah entscheiden.
 
Eine Voodoo 5 5500 hat im Jahr 2000 700 DM gekostet. Rechnet man darauf die deutsche Inflationsrate, wären es heute 585 Euro. Grafikkarten sind also auch inflationsbereinigt teurer geworden.

Aber - ein High End PC hat 2000 5.000 DM gekostet, was inflationsbereinigt heute 4.200 Euro wären. Und für das Geld bekommt man immer noch einen anständigen Standrechner.

Einige Komponenten sind relativ gesehen teurer geworden, andere günstiger. In Summe hat sich aber mMn wenig getan 🤷‍♂️
Die hat nicht lange 700 gekostet. Eine Geforce kostet heute lange 1000
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Der Preis ist das, was der Kunde zu zahlen bereit ist.
Und was ist wenn ein Verkäufer das Angebot kontrolliert und der Kunde auf die Ware angewiesen ist um zu "existieren"?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wo das dann wohl bleibt? :unsure:
Vmtl. in nem Lager mit Ersatzteilen, falls mal was passiert. Oder man kombiniert den RAM für neuere Geräte?

Aber schade, wie viele Geräte dabei einfach entsorgt werden, obwohl sie ja definitiv noch Verwendungsmöglichkeiten haben, auch wenn es halt nicht mehr Windows ist.

Und was ist wenn ein Verkäufer das Angebot kontrolliert und der Kunde auf die Ware angewiesen ist um zu "existieren"?
Auch wenn ich die Kritik an Nvidia absolut teile - der normale Enduser ist denen völlig egal. Die reduzieren jetzt nach Berichten die Produktion von "günstigen" Grafikkarten (5060ti, 5070) wegen dem Ram-Mangel. Deren einziger Fokus ist - wie bei jeder profitorientierten Firma - rein der Profit. Und professionelle Karten SIND deutlich profitabler.

Aber: Niemand ist auf den Kauf aktueller Grafikkarten angewiesen um zu "existieren". Grafikkarten der letzten Jahre sind für quasi alles ausreichend - für Privatanwender. Für professionelle User reichen auch - wenn es nur um ein wenig Beschleunigung geht - einfache Grafikkarten aus (also ne 5080 ist da nicht zwangsläufig notwendig) - oder man muss eh in die großen Regale greifen, wenn es um KI geht. Da ist das Handeln von Nvidia + Co. sogar praktisch ....

Es kann schmerzhaft sein, aber wenn die Existenz an dem Besitz einer 5080 oder 5090 hängt - dann kann man es sich entweder locker leisten - oder man macht grundsätzlich was falsch.
 
Eine Voodoo 5 5500 hat im Jahr 2000 700 DM gekostet. Rechnet man darauf die deutsche Inflationsrate, wären es heute 585 Euro. Grafikkarten sind also auch inflationsbereinigt teurer geworden.
2002 hat mich meine Hercules 3D-Prophet Radeon 9700 Pro auch ca. 500€ gekostet. Das wären inflationsbereinigt immerhin heute 775€. Trotzdem: Damals war das so die beste der besten Consumer-Gaming-Grafikkarten. In der Preisregion liegen heute aber "nur" RTX 5070. Klar, RTX5070 sind keine schlechten Karten. Aber eben lange nicht "das beste vom besten" für Consumer. Das wäre dann wohl eher eine RTX 5090, aber die liegt mit 2.700€ aufwärts in völlig anderen Preisregionen.
 
Allerdings landen bei unserer Abteilung (zuständig u.a. für Entsorgung diverser Sachen) nur die geräuberten Gehäuse. Die IT rupft da wohl vorher alles raus. Wo das dann wohl bleibt? :unsure:
Ich verwende ja eigentlich fast nie und nur ungern abgedroschene Phrasen, aber in diesem Fall passt es einfach zu gut:
Honi soit qui mal y pense...
 
Vmtl. in nem Lager mit Ersatzteilen, falls mal was passiert. Oder man kombiniert den RAM für neuere Geräte?

Aber schade, wie viele Geräte dabei einfach entsorgt werden, obwohl sie ja definitiv noch Verwendungsmöglichkeiten haben, auch wenn es halt nicht mehr Windows ist.
..
die Geräte sind teilweise erst wenige Jahre alt, jede Menge Thinktower. So viel Speicher kann man nirgendwo einbauen, daher...
Ich verwende ja eigentlich fast nie und nur ungern abgedroschene Phrasen, aber in diesem Fall passt es einfach zu gut:
Honi soit qui mal y pense...
denke ich da sehr in diese Richtung :whistle:
 
die Geräte sind teilweise erst wenige Jahre alt, jede Menge Thinktower. So viel Speicher kann man nirgendwo einbauen, daher...
Und ihr schmeißt die einfach weg? Ist ja zum Heulen :(.

Auch wenn Coffee-Lake doch schon 8 Jahre ist, ist das schon echt ne Verschwendung (die sind ja theoretisch noch kompatibel) .... Und die sollten locker ausreichen für viele Menschen für alltäglichen Krimskram.
 
@Aiphaton und @gnauck und @StefanW.

ja, ist ne Schande, aber mein Arbeitgeber ist ein Teil der kritischen Infrastruktur in DE. Somit wird das nix mit Win 11 per inoffiziellem Update. Und Linux, da müsste sich jemand kümmern.

Mal zur Einordnung: es sind ca. 6000 !! PC im Einsatz, und aktuell noch mind. 1500 sind nicht für Win11 geeignet. Das sind die letzten Daten, die mir bekannt sind, und stammen aus Oktober.
Man hat nun begonnen, einen Teil zu ersetzen, und ein Großteil bekommt eine Verlängerung. DAs sind gigantische Kosten.
 
Somit wird das nix mit Win 11 per inoffiziellem Update.
Auf Firmen-PCs wird das sowieso nicht gemacht, auch außerhalb der kritischen Infrastruktur nicht. Da gibt's wahrscheinlich sowieso ganz andere Lizenzbedingungen seitens MS, und außerdem: Welcher Admin möchte das Risiko auf sich nehmen?

Genau aus diesem Grund glaube ich, dass MS die Hintertür des inoffiziellen Upgrades auf Win11 bewusst offengelassen hat. Die - im Verhältnis wenigen - Privatanwender, die das tun, sind für MS finanziell nicht so relevant, die kann man besser bei Laune halten und nicht an Linux verlieren, mit denen verdient man halt nur etwas später wieder Geld. ;)
 
Somit wird das nix mit Win 11 per inoffiziellem Update
Das ist mir ja völlig klar. Und ich find es - auch wenn es technisch nicht wirklich notwendig ist - nachvollziehbar, wenn die SSDs entsorgt werden. Du willst im Produktiveinsatz nicht plötzlich vor 5000 Rechnern sitzen, die nicht mehr funktionieren, und das ggf. mit dann der vollen Verantwortung. Gerade im KRITIS-Bereich.

Was ich nicht verstehe: Dass die Teile halt entsorgt werden & nicht z.B. verschenkt, verwertet, gespendet oder so werden.

Auch wenn es natürlich ein kompletter Irrsinn von MS ist, ohne jeden Zwang oder Notwendigkeit, die Kompatibilität einzuschränken. Aber gut, die Rechner sind halt schon 8 Jahre + meist alt ....
 
@Aiphaton wer sollte das denn organisieren? Es ist ja vorab sicher zu stellen, das da keine wichtigen Daten mehr drauf sind. Da kannste dann ein paar Leute für abstellen, die wochenlang nix anderes machen.....viel zu teuer.
 
die Geräte sind teilweise erst wenige Jahre alt, jede Menge Thinktower. So viel Speicher kann man nirgendwo einbauen, daher...

denke ich da sehr in diese Richtung :whistle:
Refurbisher würden die Geräte sicherlich auch ohne Festplatte und selbst ohne Ram ankaufen und denen somit noch Leben einhauchen und eurem Unternehmen Geld - das würde ich Intern an deiner Stelle mal anbringen.
 
@Aiphaton wer sollte das denn organisieren?
Ich hab nicht davon gesprochen, dass ihr fertige PCs zur Verfügung stellt. Das ist mir klar, dass das völlig unmachbar ist. Meine Gedanken wären eher so Richtung Abgabe an z.B. Repair-Cafés, einfach so verschenken (ausgeweidet im Zweifelsfall), Abgabe an Anbieter wie die second-it, recycle-it, preiswerte-it und wie die ganzen Bastelbuden so heißen. Letzteres hätte - je nachdem - sogar den Vorteil, dass die zertifizierte Datenlöschungen anbieten, d.h. man müsste sich nichtmal darum kümmern.

Wobei wie gesagt - absolut nachvollziehbar, wenn ihr die SSDs ja eh entfernt, dann gibt es hier schlicht keinerlei Datenschutzproblematik.

Es gibt nur - gesellschaftlich - völliger Quatsch, ein Haufen einwandfrei funktionierender und für viele Sachen noch ausreichende Rechner wegzuwerfen.
 
Vmtl. in nem Lager mit Ersatzteilen, falls mal was passiert. Oder man kombiniert den RAM für neuere Geräte?

Aber schade, wie viele Geräte dabei einfach entsorgt werden, obwohl sie ja definitiv noch Verwendungsmöglichkeiten haben, auch wenn es halt nicht mehr Windows ist.


Auch wenn ich die Kritik an Nvidia absolut teile - der normale Enduser ist denen völlig egal. Die reduzieren jetzt nach Berichten die Produktion von "günstigen" Grafikkarten (5060ti, 5070) wegen dem Ram-Mangel. Deren einziger Fokus ist - wie bei jeder profitorientierten Firma - rein der Profit. Und professionelle Karten SIND deutlich profitabler.

Aber: Niemand ist auf den Kauf aktueller Grafikkarten angewiesen um zu "existieren". Grafikkarten der letzten Jahre sind für quasi alles ausreichend - für Privatanwender. Für professionelle User reichen auch - wenn es nur um ein wenig Beschleunigung geht - einfache Grafikkarten aus (also ne 5080 ist da nicht zwangsläufig notwendig) - oder man muss eh in die großen Regale greifen, wenn es um KI geht. Da ist das Handeln von Nvidia + Co. sogar praktisch ....

Es kann schmerzhaft sein, aber wenn die Existenz an dem Besitz einer 5080 oder 5090 hängt - dann kann man es sich entweder locker leisten - oder man macht grundsätzlich was falsch.
Das war allgemein auf freien Handel bezogen bezogen. Z.B. Medikamente
 
@Aiphaton du hast ja schon irgendwie recht, aberdas ändert nix daran, dass das billiger ist, alte Kisten an zertifizierte Entsorger zu geben, als jemanden für irgenwelche theoretischen Weitergaben abzustellen.
 
@cuco:
Die Prophet hatte ich auch.
Die muss 500 Mark wert gewesen sein, in Euro hätte ich das nicht gezahlt und unterhalb der Workstation Klasse war auch keine Karte so teuer. War ja das Jahr der Währungsumstellung.
 
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