Was machen Technik-Verweigerer nach der 2G-Abschaltung September 2028?

Ich nutze SMS heute immer noch regelmäßig - und das nicht nur zur 2FA-Authorisierung.

Es war mir immer schon ein Gräuel, wenn ständig irgendwelche Nachrichten auf dem Tamagochi nerven. Darum habe ich außer Haus WLAN, BT und Mobile Daten ausgeschaltet und genieße die mich umgebende Ruhe beim Auto fahren.
 
schön wäre es 😁 Ich fürchte, man verlässt diese Generation nur in eine Richtung 🫣

ich auch 😂
Ich denke, das Geheimnis hinter 2G Geräten ist, dass sie heimliche Verjüngungsmachinen sind. Wenn du den geheimen Pinncode kennst und als SMS an dich selbst schickst, wirst du 5 Jahre jünger. Aber nicht zu oft machen, damit es geheim bleibt. 🤫
 
Kannst auch einfach Kur in Bad Ems machen. Das wirkt genauso.
SMS als zweiten Faktor ist halt a Weng risikobehaftet @Mornsgrans - der Angreifer muss zwar beide Kanäle kennen aber den zweiten kann er dann im Klartext abgreifen.
 
Wenn das Nokia bis 2028 durchhält, dann kann ich nicht meckern. Das sind dann 20 Jahre täglicher Nutzung es ist wahrscheinlich eines der ältesten Handys hier in D.
Halt mal mein Bier! Nokia 3650 ist hier noch im Einsatz, neben einem Smartphone. Ist übrigens deutlich einfacher zu bedienen als ein Smartphone.
 
Das wäre nur ein Gewinn, wenn 4G/5G auf diesen Frequenzen die gleiche Reichweite wie zuvor 2G haben.
Ein Modernerer Standard sollte auf der gleichen Frequenz mindestens die selbe, eher eine merkbar bessere Reichweite haben wegen modernerer Modulationsverfahren, besserer Fehlerkorrektur etc.

SMS als zweiten Fakto
Wird zum Glück langsam aber sicher komplett durch RCS ersetzt. Dann auch mit Verschlüsselung. Und im Idealfall sterben WhatsApp und Co damit auch langsam wieder aus. Wäre schön, alle Kommunikation über eine Schnittstelle laufen zu haben, die nicht irgendeinem garstigen Tech-Milliardär gehört.
 
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Ein Modernerer Standard sollte auf der gleichen Frequenz mindestens die selbe, eher eine merkbar bessere Reichweite haben wegen modernerer Modulationsverfahren, besserer Fehlerkorrektur etc.
Hintenraus lässt sich die Physik nicht betrogen, weswegen es hauptsächlich an den Frequenzen hängt.
 
Zu der Frage nach den großen/kleinen Smartphones: ein paar Alternativen gibt es. Allerdings sieht das oft der Support schlecht bis sehr schlecht aus. Beispielsweise von Unihertz (3 Zoll beim Jelly Star und 5 Zoll beim Max).
Bin Cubot gibt es das Kingkong 4,7".
 
Ein Modernerer Standard sollte auf der gleichen Frequenz mindestens die selbe, eher eine merkbar bessere Reichweite haben wegen modernerer Modulationsverfahren, besserer Fehlerkorrektur etc.
"Sollte" - aber "Verbesserung" und "Modernisierung" wird sicher mit "geringerer Leistung" gleich gestellt, um die höhere Reichweite der 2G-Frequenzen an die der anderen anzugleichen. Statt dessen wird nämlich auf "€" gesetzt, um Strom zu sparen.
 
Warum wollen die davon nicht weg?
Ich meine es geht denen vorrangig darum sich von der Informationsflut der wir heute alle ausgesetzt sind abzuschirmen. Meine eigene Meinung dazu ist, daß man sehr wohl ein Smartphone nutzen kann und gleichzeitig auch entscheiden kann wann, wie und wofür man dieses nutzt. Anwendungen wie Karten-Software möchte ich nicht missen. Und das Tippen von Texten ist auf dem Touchdisplay auch deutlich leichter als auf Tasten-Telefonen.
 
Ich meine es geht denen vorrangig darum sich von der Informationsflut der wir heute alle ausgesetzt sind abzuschirmen.
Wie kommst Du auf die Schnapsidee? Ich staune überhaupt immer sehr, wie viele Menschen es doch gibt, die on the fly genau wissen, was die Menschen mit "den alten Knochen" denn eigentlich wollen. Das zu wissen, das erfordert nämlich entweder eine recht gute und genaue Glaskugel oder ein paar Studien.
Daher würde ich auch nie behaupten, ich wüsste, was "die" wollen, obwohl ich aus reinem Zufall anscheinend zu dieser (sicherlich absolut nicht homogenen) Gruppegehöre, da mein altes Nokia a) meine Anforderungen aktuell immer noch erfüllt und b) bisher funktioniert.

Ist aber nett, das Du "denen" (also auch mir) erklären willst, welche Anwendungsfälle es so gibt und das man ein Smartphone deshalb unbedingt mitnehmen soll, wenn man es nicht braucht :D
 
Wie kommst Du auf die Schnapsidee? Ich staune überhaupt immer sehr, wie viele Menschen es doch gibt, die on the fly genau wissen, was die Menschen mit "den alten Knochen" denn eigentlich wollen. Das zu wissen, das erfordert nämlich entweder eine recht gute und genaue Glaskugel oder ein paar Studien.
Es geht viel einfacher: Man kann mit anderen Menschen sprechen und die sagen einem wenn man sie fragt weshalb sie sich für so ein Gerät entschieden haben. Ich kenne keinen einzigen Fall wo das ein Geldproblem ist. Unter den Menschen auf die ich mich beziehe ist niemand unter 40, das mag auch einen Einfluss haben.
 
Tippen von Texten ist auf dem Touchdisplay auch deutlich leichter als auf Tasten-Telefonen.
:-) so blöd bin ja ich nicht einmal *LOL*...... mein uraltes Motorola L2 mit dem Mäuseklavier kommt zum Schreiben an den Desktop oder TP (USB) und mit (damaliger mitgelieferter) S/W wird am PC per uralter IBM PS/2 Tastatur der Text eingehämmert (auch gewählt, etc.) ................. Ansonsten Notfall-Handy oder für 2FA, wie mehrfach von anderen schon beschrieben.
 
Ohne eigentlich die Diskussion auf die nächste Meta-Ebene führen zu wollen aber ich versteh nicht wie man ohne Smartphone heute noch sinnvoll Leben kann ohne massiv Lebenszeit zu verschwenden?

Telefonie ist ja tatsächlich wirklich eine Randfunktion von den Dingern, davon ab ist es ein Schweizer-Taschenmesser zur Lebensbewältigung. Ich kann das öh es ist zu groß um es bei einem Spaziergang mitzunehmen ehrlich gesagt auch nicht ganz nachvollziehen, jeder hat Taschen an seiner Kleidung, es gibt Rucksäcke es ist ja niemand gezwungen nur weil es ein Smartphone ist wild plappernd mit dem DIng vor der Nase filmend und streamend durch die Gegend zu laufen nur weile s möglich wäre. Es kann ja trotzdem still und leise in der Tasche schlummern.

- Wie macht ihr Überweisungen? Ich fotografiere die Rechnung oder scanne den QR-Code on the Fly mit der Bank-App auf dem Gerät.
- Gleiches läuft mit meinen Arztrechnungen für die PKV, das ist alles so krass Lebenszeitsparend. Scannen, verschicken weg, Geld da.
- Wie navigiert ihr ohne ein vernünftiges online-gestütztes Navigationssystem durch Großstädte? München ohne Googlemaps um nem Stau zu entgehen, oder um den Gegenüber eine realistische Einschätzung meiner Ankunftszeit geben zu können, never.
- Wie nutzt ihr den öffentlichen Nahverkehr ohne Apps für Tickets, Streckenplanung für Verkehrsmittel und um Verspätungen schnell zu erkennen?
- Wie übersteht ihr längere Bahnfahrten? Mit Smartphone steht einem die Welt offen von Nachrichten bis zur Netflixserie und 15 Min vor Ankunft am BHF heize ich bei meine E-Auto noch die Scheiben frei per Remote.
- Die Tiefgarage meines Arbeitgebers öffnet sich nur noch per App, es gibt noch 2 Backup-Chips für Monteure oder so wenn die länger da wären.
- Vernetzte Kalender ich kann jederzeit absehen ob ich da einen Termin ausmachen kann oder nicht weil die Kinder heim müssen oder sonst was in der Familie an dem Tag ansteht.
- Das Smartphone pusht mir sämtliche 2FA Authorisierungen auf meine Smartwach, ohne 2FA Authorisierungen wäre mein Arbeitsalltag nicht mehr machbar es gibt kaum noch Logins die ohne 2Faktor funtionieren, noch nicht mal einen VPN-Tunnel zu meinem Arbeitsnetzwerk könnt ich aufbauen. So ist es jedesmal nur ne Armdrehung mehraufwand.

Sind das für euch echt liebgewonnene Rituale IBANS abzutippen oder unterwegs die Süddeutsche zu lesen oder im lost-Mode durch fremde Bahnhöfe zu irren und irgendwelche Tickets an Schaltern zu ziehen wenn ich die einfach in der App als QR haben kann nachdem ich die Verbindung weiß? Ist das wirklich sinnvoll ein DumbPhone mitzuführen nur um sich materiell unterwegs zu entschlacken statt ein Gerät zu nehmen das mehr könnte man aber nicht nutzen muss in dem Moment?


Also wirklich kein Angriff ich gönn jedem seine "Pferdekutsche" :cool: mögen die alten Teile noch lang und unfallfrei fahren.
 
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ohne massiv Lebenszeit zu verschwenden
geht es locker auch ohne Smartphone, zumindest wenn man beruflich nicht dazu gezwungen wird. Ich will nicht alles einzeln beantworten, aber .... Online-Banking geht locker ohne, Navi .... bin Karte gewohnt und Bildergedächtnis, im Service viel in Städten und ohne alles meine Kunden gefunden. Wenn man sein ganzen Berufsleben mit IT-Fehlern verbracht hat, ist es im Ruhestand das letzte, was ich mir wünsche, ein plappernder allwissender Computer, dessen Programmierer ich nicht kenne..... :-) . Bei den wenigen Bahn, U- oder S- oder längeren Fahrten schaue ich mir die Leute an oder aus dem Fenster. Ist spannender als TV-Kino .................. Bezahlen = Cash oder Karte, geht sicher noch eine Weile innerhalb meiner Lebenserwartung.

Außerdem: ich muß nicht dauernd etwas nutzen und will mich auch mal richtig langweilen ..... :-) . Der Hund und die Firma "Machmal" sorgt schon für Bewegung ............... duck und schnell wech ...........
 
Nur mal aus Interesse: Du wachst morgens auf und Dein Device ist defekt. Wie wird Dein Tag?

Mein Tag wird auf jeden Fall 100x nerviger, als mit dem funktionierenden Gerät.
Zumindest bis zum nächsten Mediamarkt und herunterladen des Backups aus der Cloud.
Keinen Bock mehr auf diese Selbstgeißelung ohne Smartphone.
Benachrichtigungen und den Nervfaktor kann man alles individuell einstellen und selbst bestimmen und das Gerät einfach als Erleichterung dabei haben. Digitales Schweizer Messer…
 
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